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| Michel Gremaud, Peter Pfeiffer: Golden Pass und Greyerzerland / Golden Pass et Pays de Gruyère, AS-Verlag, Zürich, 2001 |
18. August 2026
Golden Pass und Greyerzerland
15. August 2026
Alles für zwanzig Rappen
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| Kurt Held: Alles für zwanzig Rappen, Sauerländer, Aarau, 1951 |
Als er auch am achten Tag nicht wieder auftaucht, beschliesst man, den Verschwundenen mit Hilfe des Radios zu suchen. Am erstauntesten ist Fredi, als er seinen Namen im Lautsprecher hört. Im gleichen Augenblick hört ihn auch der Polizist, der ihm gegenübersitzt, erkennt ihn und bringt ihn seinen Eltern zurück. Die Erlebnisse des Buben, die Aufregung im Dorf, der Empfang des Gefundenen in der Schule, die Rückkehr ins Elternhaus lesen sich wie ein lustiger, grotesker kleiner Roman und zuletzt sagt der Leser wahrscheinlich, genauso wie Fredi am Schluss seiner Abenteuer: «Und das alles für zwanzig Rappen» (Klappentext)
12. August 2026
Dort, wo der Berg brennt
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| Hans Jörg Leu: Dort, wo der Berg brennt, Edizione Tiramisù, Novaggio, 1997 |
TI:
Novaggio, Malcantone, Lugano I: Luino
Geboren am 22. August 1926 und aufgewachsen in Baden, studierte Hans Jörg Leu Medizin und promovierte 1951 an der Universität Zürich. Als junger Assistenzarzt am damaligen Militärspital in Novaggio kam er erstmals ins «Dorf», dem er seitdem verbunden blieb. Aus Ferien- und Wochenendaufenthalten im Haus am wilden, grünen Hang am Dorfrand wurde 1991 ein Daueraufenthalt in einem Rustico mitten im alten Dorfkern.
Er wohnte in Baden und war während Jahren in Zürich als Professor für Gefäss-Pathologie am Universitätsspital, mit Lehrauftrag für allgemeine und spezielle Pathologie an der Universität, tätig. Er publizierte wissenschaftliche Bücher und Fachbeiträge in verschiedenen Ländern und redigierte zwei internationale Fachzeitschriften. Daneben schrieb er Glossen, Satiren und Kurzgeschichten, die in Zeitschriften und auch als Buch («Nun hab’ ich es doch geschrieben», 1991, Verlag Hans Huber, Bern) erschienen sind.
Seit seiner Jugend beschäftigt sich Hans Jörg Leu mit Malerei in Oel und Acryl, mit Linol- und Holzschnitten, seine Werke waren regelmässig an Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Aus seinem umfangreichen Werk stammen auch die Illustrationen in diesem Buch. Hans Jörg Leu verstarb am 3. Mai 2023 im Alter von 96 Jahren.
9. August 2026
6. August 2026
Der böse Trieb
| Alfred Bodenheimer: Der Böse Trieb, Kampa, Zürich, 2021 |
3. August 2026
Ein Polizist auf weiter Flur
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| Daniel Grob: Ein Polizist auf weiter Flur, Zytglogge, Basel, 2022 |
31. Juli 2026
Mit Wilhelm Busch auf Reisen
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| Hans Stengel (Hrsg.): Mit Wilhelm Busch auf Reisen, Droste Verlag, Düsseldorf, 1985 |
Ein Mensch, wenn er als Dichter reist.»
Wilhelm Busch, des Bählamms Dichtervater,
Selber manche Reise tat er.
Per pedes, Kutsche oder Bahn
Sah er sich manches gründlich an.
Hat es gemalt und auch gereimt,
Was ungereimt am Reisen scheint,
Was fröhlich stimmt und auch verdrossen,
Aufgeschrieben für die Zeitgenossen.
Was er erfuhr, kaum ist’s zu glauben,
Will auch fürs Reisen heute taugen.
In City-Jet und Campingwagen
Stell’n sich oft die gleichen Fragen,
Hat man nämliches erlebt,
Was einst des Dichters Herz bewegt.
Bei Droste ist es nun vereint,
Was Wilhelm Busch zum Reisen meint.
Glücklich ist der Mensch zu preisen
«Mit Wilhelm Busch auf Reisen».
(Klappentext)
28. Juli 2026
Reise durch einen einsamen Kontinent
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| Andreas Altmann: Reise durch einen einsamen Kontinent, Rowohlt, Reinbek b. Hamburg, 2009 |
25. Juli 2026
Die Kinderfrau
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| Petros Markaris: Die Kinderfrau, Diogenes, Zürich, 2009 |
22. Juli 2026
Dieses endlose Schweigen
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| Sandrine Fabbri: Dieses endlose Schweigen, Lenos, Basel, 2011 |
Jahre später, als auch der Vater nicht mehr lebt, sucht die inzwischen erwachsene Tochter nach der Wahrheit über den Selbstmord, der als Unfall ausgegeben wurde. Wer war ihre Mutter, sie, die Genferin aus der Bohème, die einen jugoslawischen Einwanderer geheiratet hatte? Die Tochter beginnt nachzuforschen, taucht in die Tristesse einer Genfer Satellitenstadt ein, streift die Welt der Psychiatrie und stösst dabei auf weitere Tragödien in ihrer Familie.
Sandrine Fabbris Debütroman über ein Kind, das auf brutalste Weise von seiner Mutter verlassen wurde, ist schrecklich und prächtig zugleich. Ob Autofiktion oder Autobiographie, die Autorin überzeugt durch die Kraft ihres atemlosen und poetischen Stils. (Klappentext)
19. Juli 2026
Grosse Entdecker
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| Hans-Joachim Löwer + Alexandra Schlüter: Grosse Entdecker, Piper, München, 2011 |
16. Juli 2026
13. Juli 2026
Adieu Paris, Adieu Catherine
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| Eveline Hasler: Adieu Paris, Adieu Catherine, Benziger, Einsiedeln/Zürich/Köln, 1966 |
10. Juli 2026
Kirchweihmord
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| Friederike Schmöe: Kirchweihmord, Gmeiner, Messkirch, 2005 |
Privatdetektivin Katinka Palfy, gerade mit der Suche nach einer verschwundenen Ehefrau beauftragt, vermutet einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen und ermittelt fieberhaft in alle Richtungen. Da ereignet sich ein weiterer Todesfall. Am Kirchweihfreitag stirbt ein Mann im Gedränge der Altstadt. Wieder war Ricin im Spiel. Und an der Tür ihrer Detektei klebt ein Erpresserbrief: Wenn sie ihre Ermittlungen nicht einstellt, wird Bambergs grösste Sause ein giftiges Desaster erleben. Katinka steht unter Druck: Vor dem beliebten Fischerstechen am Kirchweihsonntag muss sie die Karten der Verdächtigen neu gemischt haben … (Inhaltsangabe im Buch)
D: Bamberg (Hauptschauplatz), Schesslitz
7. Juli 2026
Das zitronengelbe Haus
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| Monica Bentiveni: Das zitronengelbe Haus, Eugen Salzer Verlag, Heilbronn, 1986 |
TI: Mendrisiotto, Mendrisio, Lugano, Cademario
4. Juli 2026
Schienenbummel Schweiz
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| Jean-Michel Hartmann, Will-H. Wenger: Schienenbummel Schweiz, Ott, Thun, 1978 |
1. Juli 2026
Eisenbahnstadt Olten
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| Johannes von Arx: Eisenbahnstadt Olten, Weltbild Verlag, Verlag Oltner Tagblatt, Olten, 1997 |
Das SBB-Jubiläumsjahr 1997 «150 Jahre Schweizer Bahnen rückt auch die Eisenbahnstadt Olten ins Blickfeld, ist doch ihre Geschichte eng mit dem schweizerischen Bahnwesen verknüpft.
1956 ist aus der Feder des unvergesslichen Dr. Urs Wiesli ein Werk mit dem Titel «100 Jahre Eisenbahnstadt Olten erschienen. Die vorliegende Publikation bringt eine gekürzte Zusammenfassung des damaligen Textes, skizziert sodann die facettenreiche Entwicklung der Stadt und ihres Bahnhofs in den vergangenen 40 Jahren und schliesst mit einem faszinierenden Ausblick auf künftige Gestaltungsmöglichkeiten. Das Buch ist mit z.T. historischem Bildmaterial und farbigen Abbildungen reich illustriert.
Wie der Oltner Bahnhof samt der Zentralwerkstätte, oder wie sie heute heisst, der Hauptwerkstätte «HW Olten, zum Koordinatenkreuz des schweizerischen Bahnsystems geworden ist, bildet ein spannungsreiches Kapitel der neueren Schweizer Geschichte. Es legt Zeugnis ab von der Tatkraft sowohl der Eisenbahnpioniere des letzten Jahrhunderts als auch der politischen Behörde von Stadt und Region Olten. Als Zeitgenossen erinnern wir uns an das Drum und Dran der Projektierung einer neuen Bahnlinie durch das Ruttigertäli – wo ein Landschaftsplan den Durchbruch zu einer allseits befriedigenden Lösung gebracht hatte – oder an die Pläne für einen grossen Rangierbahnhof im Niederamt – auf die wegen der politischen Widerstände verzichtet wurde, mit Recht, wie sich später zeigte. Jetzt sind wir Zeugen einer beeindruckenden Neugestaltung des Bahnhofes selbst, die mit dem Stellwerk in den 80er Jahren begonnen hatte und ihre Fortsetzung mit der überaus gefälligen Erneuerung der Personenunterführungen und den zukunftsweisenden Gleisanlagen an der stadtwärts liegenden Westseite gefunden hat.
28. Juni 2026
Caspar
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| Beate Rothmaier: Caspar, Nagel & Kimche München/Wien, 2005 |
Aber der Amtmann hat andere Pläne. Caspar kommt zum Bauer Melcher auf den Hof, der kriegt Kostgeld für den Jungen, lässt seine Wut aber trotzdem an ihm aus. Mit Hilfe seiner Freundin Karolin gelingt Caspar Jahre später die Flucht. Porzellanmaler will er werden, wie sein Vater, und er schafft es, in der Porzellanfabrik als Ausputzer angestellt zu werden. Eines Tages steht er seinem Vater leibhaftig gegenüber.
Mit furiosem Tempo und Wortgewalt gestaltet Beate Rothmaier das vergessene, historisch verbürgte Schicksal eines Findelkinds aus dem 18. Jahrhundert zu einem grossartigen Roman. (Klappentext)
25. Juni 2026
Pietr der Lette
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| Georges Simenon: Pietr der Lette, Diogenes, Zürich, 2008 |
Pietr der Lette ist der erste namentlich gezeichnete Maigret-Roman von Georges Simenon. Er entstand 1929 im Hafen von Delfzijl, Holland, an Bord seiner kleinen Yacht ‹Ostrogoth›.
In diesem Roman, der in Fécamp, Paris und Bremen spielt, soll Maigret eigentlich nur einen Mann am Bahnhof abholen, der ihm aber schon bei der Ankunft entwischt. Minuten später wird im selben Zug die Leiche eines anderen Reisenden gefunden …, und der sieht dem ersten Reisenden zum Verwechseln ähnlich. (Klappentext)
F: Paris, Fécamp D: Bremen
22. Juni 2026
Das Wildheuen in Ringgenberg
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| Gustav Ritschard, Emil Schmocker: Das Wildheuen in Ringgenberg, Verlag Ritschard/ Schmocker, Unterseen, 1980 |
Die Arbeitswelt der Ringgenberger Wildheuer und ihre Eigenart spiegeln sich nicht nur in besonderen Ausdrücken und Redensarten, sondern auch in heiteren und ernsten Episoden, Gedichten, Erzählungen und Sagen, deren mundartliche Wiedergabe der Monographie einen ganz besonderen Wert verleiht. Die Schilderung der wilden Bergnatur mit ihren Gefahren, aber auch mit ihren Schönheiten, gibt der zeichnerisch vortrefflich ergänzten Darstellung einen grossartigen Rahmen. Es ist ein Verdienst, dass neben der Fülle des Altertümlichen auch die moderne Entwicklung bis zum Helikoptertransport unbefangen notiert wird.
Möge etwas von der Freude, welche die beiden Erforscher dieses Stückes alpiner Volkskultur bei ihrer Arbeit beflügelt hat, auf die Leser übergehen! (Vorwort von Arnold Niederer, Professor für Volkskunde, Universität Zürich)
19. Juni 2026
Die gelbe Ottomane
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| Margrit Staub-Hadorn: Die gelbe Ottomane, Cosmos, Muri b. Bern, 1997 |
Der Journalist Jacques ist in Tat und Wahrheit ein U-Boot, bis ihm eines Nachts ein Satz zufliegt, sozusagen der Satz der Sätze …
Der alte Weber steht am Grab von Katharina und erzählt aus seinem Leben. Eigentlich gäbe es da wenig Aussergewöhnliches: immer hart gearbeitet, gespart, die Ehe mit Claire, die Kinder, wäre da nicht die Sache mit der gelben Ottomane, die Weber in seiner Verlobungszeit gekauft hat …
Die junge Sandra lernt einen kauzigen Alten mit einem grossen Schlapphut kennen und ist überzeugt, an einen totalen Spinner geraten zu sein, doch sie hört ihm zu, hört ihm immer aufmerksamer und Iieber zu …
Dieses Buch berichtet von Menschen und ihren Beziehungen, von Liebe und Gewalt, aber auch von Verheimlichtem, Verdrängtem, Abgründigem, den Rissen im Boden ihrer Geschichten. (Klappentext)
16. Juni 2026
Ruf der Wildnis / Wolfsblut
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| Jack London: Ruf der Wildnis / Wolfsblut Fischer, Frankfurt/Main, 1993 |
13. Juni 2026
10. Juni 2026
Uhren gibt es nicht mehr
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| André Heller: Uhren gibt es nicht mehr, Zsolnay, Wien, 2017 |
«Innerlich sieht man sich noch jung und klettert auf Berge und segelt über den Wolfgangsee, freut sich auf den nächsten Tag», sagt die alte Dame, die geboren wurde, als der Erste Weltkrieg ausbrach und mit gerade 19 den damals doppelt so alten Süsswarenfabrikanten Stephan Heller heiratete. Ein anderes Mal wünscht sie sich, «dass das Körperwerkl in Gottesnamen auslaufen soll» und erzählt dann munter über einen Selbstmordversuch aus Liebe – «das Blödeste überhaupt» - und über Franz Lehar am Klavier in Bad Ischl.
Ein kleines Buch von grosser Weisheit, würdevoll, poetisch, komisch. Und das Dokument einer späten Liebe und grossen Offenheit zwischen Mutter und Sohn.
Elisabeth Heller wurde 1914 in Wien geboren und wuchs in ihrer Heimatstadt und in Südtirol auf. 1933 heiratete sie den Grossindustriellen Stephan Heller. Nach dem «Anschluss» und in der Zeit des Zweiten Weltkriegs blieb sie mit ihrem ersten Sohn, Fritz, in Wien, während ihr Mann zuerst nach Frankreich und dann nach Grossbritannien emigrierte. Nach dem Tod ihres Mannes, 1958, war sie Directrice des Haute-Couture-Salons von Gertrud Höchsmann. Sie lebte bis zwei Tage vor ihrem 104. Geburtstag in Wien-Hietzing. (Klappentext)
7. Juni 2026
4. Juni 2026
Deutschlands Nebenbahnen
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| Gerhard Bank: Deutschlands Nebenbahnen, Kosmos, Stuttgart, 1997 |
Noch einmal führt eine beschauliche Reise «abseits der Magistralen» über die oftmals stillgelegten oder privatisierten Regelspurgleise der deutschen Staatsbahnen und durch die letzten zwei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts.
Eine beeindruckende Auswahl von 145 Farbfotos aus den Archiven bekannter Eisenbahnfotografen präsentiert sich dem Leser: Mehr als 25 verschiedene Triebfahrzeuggattungen, darunter die Akkutriebwagen der Baureihen 515 und 51 7, die «Eierköpfe» 612/13, Klein - und Rangierlokomotiven, die Diesellokbaureihen 118, 119, 120 und 132 der DR, die Altbau- Elloks E 18, E 44, E 44.5, E 69 und E 94 spiegeln eine vergangene Vielfalt wider. Der Einsatz der rekonstruierten Reichsbahndampflokomotiven der Baureihen 50 und 52 wird mit besonders ausgesuchten Bildern dokumentiert. Darüber hinaus zeigt sich eine intakte Infrastruktur in der Fülle ihrer Erscheinungsformen: Signalbrücken und Flügelsignale, Schrankenposten und Bahnhöfe in klassischer Eisenbahnarchitektur.
Übergaben, Nahgüter- und Umleiterzüge bis hin zum letzten GmP der DB AG, Reko-, Umbau- und Altbaureisezugwagen erinnern an einen abwechslungsreichen Eisenbahnalltag, wobei auch der Übergang zur neuen Eisenbahn aufgezeigt wird.
Der Betrachter erlebt die Eisenbahnlandschaft der Küstenregionen von Nord- und Ostsee, der norddeutschen Tiefebene, der Mittelgebirge bis zu den Alpen und dem Oberlauf der Donau im Wandel der vier Jahreszeiten.
Viele der Aufnahmen sind mittlerweile historisch und somit ein Zeugnis einer ausklingenden Epoche. Ausführliche Bildtexte geben detaillierte Informationen über Triebfahrzeuge, Eisenbahnstrecken, das Umfeld der Eisenbahn und die kleinen Erlebnisse am Schienenstrang. (Klappentext)
1. Juni 2026
Der Spaziergang
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| Robert Walser: Der Spaziergang (inkl. Prosastücke und Kleine Prosa, Suhrkamp, Zürich + Frankfurt/Main, 1985 |
Die sich anschliessenden Sammlungen «Prosastücke» (1916) und «Kleine Prosa» (1917) enthalten die wohl unbekanntesten der von Walser selbst veröffentlichten Arbeiten, da sie nur in winzigen Auflagen erschienen sind. Dabei sind diese aus Märchen, Aufsätzen, Erzählungen, Bildbeschreibungen und literarischen Portraits komponierten Bände mit Stücken wie «Basta» und «Schneien», mit der Liebesgeschichte «Luise» und der autobiographisch gefärbten Erzählung «Tobold» Höhepunkte Walserscher Prosa. Hermann Hesse zählte diese Kleinepik mit ihrer «magischen Verliebtheit in die Sprache zur graziösesten deutschen Prosa, die noch nicht übertroffen oder im Geringsten veraltet» sei. (Inhaltsangabe im Buch)
29. Mai 2026
Edition Wanderwerk – die Chronologie 1
Mitte der 1990er-Jahre keimte in mir der Wunsch, ein Buch zu schreiben, dieses auch selber zu gestalten und zu veröffentlichen. Doch zu jener Zeit waren dies für mich unüberwindbare Hürden. Einerseits fehlte mir eine entsprechendes Desktop-Publishing-Programm und andererseits das nötige Kleingeld, um den Druck eines Buches finanzieren zu können. Und von den Vertriebsmöglichkeiten gar nicht zu reden ...
Mit der galoppierend fortschreitenden Entwicklung der gesamten Informatikbranche, wurden in den Nullerjahren die Möglichkeiten für das sogenannte Self-Publishing erheblich erleichtert. Die Firma Adobe machte mit seinem Programm «InDesign» dem damaligen Branchenkrösus «Quark» sein «QuarkXPress» streitig, indem ersteres um einiges billiger und in der Handhabung auch etliches einfacher war.
Ich nutzte also die Gunst der Stunde, beschaffte mir das «InDesign CS2» und begann, mich anhand von Fachliteratur in das unendlich weite Feld der typografischen Gestaltung zu vertiefen. Gleichzeitig galt es, dieses «InDesign» als Benutzer zu begreifen, denn, in gewissen Fällen funktionierte das Programm völlig anders als das mir bis dahin vertraute «Word» von Microsoft. Nebenbei bemerkt: Wenn du einmal mit einem professionellen Layout-Programm arbeitest, dann verfluchst du dieses «Word» beinahe täglich.
Die stilsichere Buchgestaltung ist das eine, das Finden einer qualitativ guten aber dennoch preisgünstigen Druckerei das andere. Fündig wurde ich schliesslich bei einer Online-Druckerei in Berlin, wo ich die ersten 150 Exemplare herstellen liess. (Aufgrund der exorbitanten Preise und Auflagenstärken fielen sämtliche Anbieter in der Schweiz ausser Rang und Traktanden.)
Währenddem ich nach der Erteilung des «Gut-zum-Druck» auf die Lieferung der Bücher wartete, gestaltete unter www.wanderwerk.ch eine Webseite, auf welcher das Buch präsentiert wurde und ergo auch bestellt werden konnte. Gleichzeitig bereitete ich ein Presse-Comuniqué an die Lokalzeitungen vor, das ich nach Erhalt der Bücher versenden würde.
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| Das Cover der ersten zwei Auflagen |
Angelica Schorre von der Zeitschrift «Wanderland» schrieb zu meinem Erstling: Augen und Herz sind offen für das unspektakulär Schöne, für das unfreiwillig Komische. In seinen «Wandertaten» erzählt Moor liebenswürdig-frech darüber.
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| Das Cover der dritten Auflage |
26. Mai 2026
23. Mai 2026
Magisches Bergland
Das hier erwähnte Buch hat zwar keinen Klappentext, jedoch einen höchst interessanten Schluss in der von Max Niederer verfassten einleitenden Betrachtung. «Höchst interessant» aus meiner Sicht, weil der Text vor über 60 Jahren verfasst worden ist und sich seither in den Alpen leider kaum etwas zum Guten gewendet hat – im Gegenteil:
Der Mensch hat im Lauf seiner Geschichte die Furcht vor der Alpenwelt überwunden – aber auch die Ehrfurcht vor ihr verloren. Sie ist in zunehmendem Mass in den Einflussbereich einer Gesellschaft geraten, deren einseitig technisch-motorische Erlebnisfähigkeit und Empfindungsarmut zahlreiche Regionen in Rummelplätze zu verwandeln droht. Der Höhenflucht des Bergbewohners steht immer mehr eine eigentliche «Tiefenflucht» des Städters gegenüber, der aus seiner selbstgeschaffenen technisierten Welt ausbrechen will, dabei aber häufig Unrast und lärmige Betriebsamkeit wie einen Bazillus in sich trägt und sich dadurch den Zugang zu den stillen Wundern seiner ersehnten Erholungslandschaft selbst verbaut.Noch ist es nicht zu spät, diese Fehlentwicklung mit ihren Gefahren aufzuhalten. Es ist das Anliegen dieses Buches, zur Besinnung aufzurufen und Ehrfurcht zu wecken gegenüber der grossartigen Urtümlichkeit eines Lebensraumes, in dem jedes Wesen, selbst das unscheinbarste, jede Pflanze, jedes Gewässer, ja jeder Flecken Erde sinnvoller Teil eines Ganzen ist und den Menschen glücklich zu machen vermag.
Und vergessen wir den Bergbewohner nicht! Denn das Bergland von morgen kann weder ein Reservat noch ein Freilichtmuseum sein, sondern nur ein lebendiges Bergland, in dem auch der angestammte Mensch als unentbehrliches Glied einer geschlossenen Lebensgemeinschaft und nicht als eine Art folkloristisches Fossil zu betrachten ist. Diese Verpflichtung einzugehen wäre eine Tat, die unsere Generation sowohl den Vorfahren als auch den Nachkommen schuldig ist.
20. Mai 2026
Im grossen Stil
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| Claus-Ulrich Bielefeld, Petra Hartlieb: Im grossen Stil, Diogenes, 2015 |
17. Mai 2026
Tessin
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| Hermann Hesse: Tessin, Insel, Frankfurt/Main, 1993 |
14. Mai 2026
11. Mai 2026
Zu klein für den lieben Gott
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| Monique Laederach: Zu klein für den lieben Gott, Bänziger/Ex Libris, Zürich, 1988 |
8. Mai 2026
5. Mai 2026
Andorra
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| Max Frisch: Andorra, Suhrkamp, Frankfurt a.M., 1999 |
Diese Ausgabe der «Suhrkamp BasisBibliothek Arbeitstexte für Schule und Studium» bietet nicht nur Max Frischs Stück Andorra , seine «Anmerkungen zu Andorra», die «Notizen von den Proben» sowie seine Prosaskizze «Der andorranische Jude», sondern auch einen Kommentar, der alle für das Verständnis des Werks erforderlichen Informationen enthält: eine Zeittafel, die Entstehungs- und Textgeschichte, einen Überblick über die Aufführungs- und Rezeptionsgeschichte, eine Analyse der unterschiedlichen Deutungsansätze, Literaturhinweise sowie Wort- und Sacherläuterungen.
Das Stück jagt dem Leser kalte Schauer über den Rücken: Die Unausweichlichkeit der Ausbreitung der Rassenvorurteile, die Unmöglichkeit ihrer Rücknahme, die Vergeblichkeit aller Gegenwehr ist heute noch so beängstigend wie vor einem halben Jahrhundert. (Inhaltsangabe zum Buch)
2. Mai 2026
29. April 2026
Asiatische Absencen
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| Wolfgang Büscher: Asiatische Absencen, Rowohlt, Berlin, 2008 |
Einmal fällt der Reisende in heftiges Fieber. Seine Gefährten lassen ihn in einem aufgegebenen Kolonialhospital zurück, wo er seine Abenteuer aufs neue durchlebt: den indischen Traum des Europäers, die Extreme von Faszination und Abstossung. Er fährt über staubrote Pisten zu einem Palast, in dem ein Fürst ein Sitarkonzert für seine Affen gibt, flieht aus der Zelle eines Yogapriesters, der ihn rekrutieren will. An der tibetischen Grenze besteigt er einen Viertausender, auf dem sich Hunderte Schamanen treffen. Und er geht an Bord eines modernen Supertankers, unterwegs nach Singapur, verschläft die Tage und verbringt die Nächte auf der Brücke mit dem diensthabenden Offizier, der unentwegt das Kricketspiel übt. Doch der Engländer hat das Festland lange nicht mehr betreten, er ist der See verfallen …
Absencen, das sind Abwesenheiten, Reisen, Träume, das ist Wolfgang Büschers melodiös-sinnliche Prosa – seine Asienfahrten, die zu Geschichten wurden, literarisch auf den Spuren eines Rudyard Kipling oder Joseph Conrad. (Klappentext)
26. April 2026
Von der Erde zum Mond
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| Jules Verne: Von der Erde zum Mond, Diogenes, Zürich, 1976 |
Mehr als hundert Jahre vor dem ersten Mondflug hat Jules Verne »seine Helden zum Mond geschossen, ganz aktuell raketisch« (Arno Schmidt). Dem Dichter der Mondfahrt zu Ehren heisst heute ein Mondkrater «Jules Verne». (Klappentext)
23. April 2026
20. April 2026
Ich bleibe hier
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| Marco Balzano: Ich bleibe hier, Diogenes, Zürich, 2020 |
| Die Gegend von Reschen und Graun vor der Flutung des Stausees 1949/50. |
| Die Gegend von Reschen und Graun heute. |
17. April 2026
Reisen und bleiben
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| Andrea Bocconi: Reisen und bleiben, Dörlemann, Zürich, 2007 |
UND BLEIBEN – Der eine geht auf Reisen, doch eingesponnen in seinen eigenen Kokon bewegt er sich nicht von der Stelle. Der andere bewegt sich und legt lange Wege zurück, ohne je sein Zimmer zu verlassen. Ist es am Ende unerheblich, ob man reist oder bleibt? Andrea Bocconi nimmt uns mit auf eine kunterbunte Reise durch die unzähligen Facetten und Aspekte des Reisens und Bleibens. (Klappentext)
14. April 2026
Journeyman
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| Fabian Sixtus Körner: Jouneyman, Ullstein, Berlin, 2015 |
11. April 2026
Im Herz das Feuer
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| Andreas Altmann: Im Herz das Feuer, Picus, Wien, 2001 |
Auf Sandpisten und Dschungelwegen nähert er sich langsam seinem Ziel, wobei das Vorankommen immer wieder zur fast unlösbaren Aufgabe wird: Altmann lässt den Leser teilhaben an einer Sinnlichkeit und auch den Strapazen des Reisens, die ihn an seine körperlichen Grenzen bringen. Er wohnt in Hotels «mit halbem Stern», verbringt die nächtliche Überfahrt auf dem Lake Nasser auf einem Küchentisch dösend; auf dem Dach eines Lasters geht es durch die Sahelzone; er hört Geschichten von Goldschmuggler-Karawanen und mutigen Banditen und bewundert das afrikanische Talent zum Teilen. (Klappentext)
8. April 2026
Verweile doch!
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| Arnold Kübler: Verweile doch! Ex Libris, Zürich, 1974 |
«Ich beginne mit dem Schauen, mit dem Augenerlebnis», versichert Arnold Kübler. Seine meist heiteren Berichte und Zeichnungen, die er seit 1970 in den Sonntagsausgaben der «Neuen Zürcher Zeitung» veröffentlichte und nun seinen Freunden in Buchform vorlegt, sind keineswegs nur illustrierte Texte; sie sind vielmehr eigenständige zeichnerische Beobachtungen, denen der Text nur zufügt, was sich aus dem Gezeichneten nicht ablesen lässt. Freilich ein Text, der die Gedanken des Lesers ebenso verführt wie die Zeichnungen das Auge des Betrachters.
Da ist von den Umständen die Rede, unter denen die jeweilige Zeichnung entstand, von Begegnungen mit verständigen und unverständigen Menschen, von der Vergangenheit und vom Schicksal der Orte, überhaupt von allem, was Orte, Menschen und Dinge preisgeben, wenn man, wie Arnold Kübler, die innere Ruhe hat, zu verweilen. Auf verborgene Schönheiten hinweisend, lächelnd oder provokativ auf etwas deutend, Stimmungen einfangend oder neugierig beobachtend zieht der schreibende Zeichner oder zeichnende Schreibende durch die Welt. Und die Welt ist alles, was seine wache Aufmerksamkeit zu fesseln vermag: das Fabrikgelände in Zürich-Oerlikon ebenso wie Sizilien, das Bündnerland ebenso wie Dresden oder Frankreich.
«Verweile doch!» ist eine Aufforderung an die Zeitgenossen, vielleicht sogar eine Beschwörung, an den Wundern dieser Welt nicht achtlos vorüberzuhasten. (Klappentext)
5. April 2026
Fatal Woman
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| Patrick Quentin: Fatal Woman, Diogenes, Zürich, 1996 |
2. April 2026
Hohgant
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| Gabriel Anwander: Hohgant, Emons, Köln 2016 |






































