Der Schrittler
wandernd • lesend • schreibend • fotografierend
9. August 2026
6. August 2026
Der böse Trieb
| Alfred Bodenheimer: Der Böse Trieb, Kampa, Zürich, 2021 |
AG: Rheinfelden, Möhlin, Würenlos BS: Eiserne Hand, Stadt Basel, Riehen GR: Arosa ZH: Stadt Zürich D: Inzlingen, Lörrach, Rheinfelden, Bad Bellingen, Freiburg i.Br., Frankfurt a.M. CD: Lubambashi IL: Tel Aviv
3. August 2026
Ein Polizist auf weiter Flur
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| Daniel Grob: Ein Polizist auf weiter Flur, Zytglogge, Basel, 2022 |
Der Polizist, der eigentlich gerne Bauer geworden wäre, führt seinen Auftrag trotzdem gewissenhaft und mit grosser Achtung vor Menschen und Tieren weiter, bis er beinahe daran zerbricht. Neben der Ignoranz der Mächtigen, Unwissenheit und aufgewiegeltem Hass macht ihm vor allem der arrogante Tierarzt Doktor Ludwig zu schaffen, der alles tut, um den Polizisten kaltzustellen. (Klappentext)
31. Juli 2026
Mit Wilhelm Busch auf Reisen
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| Hans Stengel (Hrsg.): Mit Wilhelm Busch auf Reisen, Droste Verlag, Düsseldorf, 1985 |
Ein Mensch, wenn er als Dichter reist.»
Wilhelm Busch, des Bählamms Dichtervater,
Selber manche Reise tat er.
Per pedes, Kutsche oder Bahn
Sah er sich manches gründlich an.
Hat es gemalt und auch gereimt,
Was ungereimt am Reisen scheint,
Was fröhlich stimmt und auch verdrossen,
Aufgeschrieben für die Zeitgenossen.
Was er erfuhr, kaum ist’s zu glauben,
Will auch fürs Reisen heute taugen.
In City-Jet und Campingwagen
Stell’n sich oft die gleichen Fragen,
Hat man nämliches erlebt,
Was einst des Dichters Herz bewegt.
Bei Droste ist es nun vereint,
Was Wilhelm Busch zum Reisen meint.
Glücklich ist der Mensch zu preisen
«Mit Wilhelm Busch auf Reisen».
(Klappentext)
28. Juli 2026
Reise durch einen einsamen Kontinent
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| Andreas Altmann: Reise durch einen einsamen Kontinent, Rowohlt, Reinbek b. Hamburg, 2009 |
25. Juli 2026
Die Kinderfrau
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| Petros Markaris: Die Kinderfrau, Diogenes, Zürich, 2009 |
Als Verbindungsbeamter zur türkischen Kriminalpolizei soll Kostas Charitos den Fall einer neunzigjährigen Griechin übernehmen, die allem Anschein nach ihren Bruder getötet hat und nach Istanbul geflüchtet ist – in die Stadt, in der sie, wie sich herausstellt, noch ein paar alte Rechnungen zu begleichen hat. Auf türkischer Seite kümmert sich Kommissar Murat Saglam um den Fall – ein junger Kollege, der in Deutschland aufgewachsen ist und mit dem Charitos schnell ein wechselseitiges Misstrauen verbindet. Petros Markaris präsentiert mit ‹Die Kinderfrau› einen Kriminalroman voller Witz und Nostalgie – sein bisher persönlichstes Buch. (Inhaltsangabe zum Buch)
TR: Istanbul (Hauptschauplatz), Trabzon, Giresun
22. Juli 2026
Dieses endlose Schweigen
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| Sandrine Fabbri: Dieses endlose Schweigen, Lenos, Basel, 2011 |
Jahre später, als auch der Vater nicht mehr lebt, sucht die inzwischen erwachsene Tochter nach der Wahrheit über den Selbstmord, der als Unfall ausgegeben wurde. Wer war ihre Mutter, sie, die Genferin aus der Bohème, die einen jugoslawischen Einwanderer geheiratet hatte? Die Tochter beginnt nachzuforschen, taucht in die Tristesse einer Genfer Satellitenstadt ein, streift die Welt der Psychiatrie und stösst dabei auf weitere Tragödien in ihrer Familie.
Sandrine Fabbris Debütroman über ein Kind, das auf brutalste Weise von seiner Mutter verlassen wurde, ist schrecklich und prächtig zugleich. Ob Autofiktion oder Autobiographie, die Autorin überzeugt durch die Kraft ihres atemlosen und poetischen Stils. (Klappentext)
GE: Stadt Genf, Meyrin (Cité Ciel Bleu) ZH: Stadt Zürich I: Rimini, Alassio, Abano, Venedig SLO: Lokavec
19. Juli 2026
Grosse Entdecker
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| Hans-Joachim Löwer + Alexandra Schlüter: Grosse Entdecker, Piper, München, 2011 |
Was der Klappentext verschweigt: Auch manch ein Entdeckter bezahlte mit seinem Leben.
16. Juli 2026
13. Juli 2026
Adieu Paris, Adieu Catherine
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| Eveline Hasler: Adieu Paris, Adieu Catherine, Benziger, Einsiedeln/Zürich/Köln, 1966 |
Der Titel «Adieu Paris, adieu Catherine» deutet bereits an, dass es sich um eine prägende Lebensphase handelt. Am Ende der Erzählung lässt die Protagonistin diese turbulente Zeit und die gewonnenen Freunde hinter sich, um in ihre Heimat zurückzukehren – ein Abschied, der sowohl schmerzhaft ist als auch einen Reifeprozess markiert. Das Buch zeichnet sich durch seinen feinfühligen, realistischen Schreibstil aus und fängt den Zeitgeist der 1960er-Jahre in Frankreichs Hauptstadt gekonnt ein.
F: Paris
10. Juli 2026
Kirchweihmord
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| Friederike Schmöe: Kirchweihmord, Gmeiner, Messkirch, 2005 |
Privatdetektivin Katinka Palfy, gerade mit der Suche nach einer verschwundenen Ehefrau beauftragt, vermutet einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen und ermittelt fieberhaft in alle Richtungen. Da ereignet sich ein weiterer Todesfall. Am Kirchweihfreitag stirbt ein Mann im Gedränge der Altstadt. Wieder war Ricin im Spiel. Und an der Tür ihrer Detektei klebt ein Erpresserbrief: Wenn sie ihre Ermittlungen nicht einstellt, wird Bambergs grösste Sause ein giftiges Desaster erleben. Katinka steht unter Druck: Vor dem beliebten Fischerstechen am Kirchweihsonntag muss sie die Karten der Verdächtigen neu gemischt haben … (Inhaltsangabe im Buch)
D: Bamberg (Hauptschauplatz), Schesslitz
7. Juli 2026
Das zitronengelbe Haus
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| Monica Bentiveni: Das zitronengelbe Haus, Eugen Salzer Verlag, Heilbronn, 1986 |
TI: Mendrisiotto, Mendrisio, Lugano, Cademario
4. Juli 2026
Schienenbummel Schweiz
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| Jean-Michel Hartmann, Will-H. Wenger: Schienenbummel Schweiz, Ott, Thun, 1978 |
In der grossartigen Landschaft der Schweiz haben die Eisenbahnbauer dem Fotografen Motive bereitgestellt, die Jean-Michel Hartmann mit Meisterschaft einfängt. Er vereint seinen angeborenen Kunstsinn mit der Präzision des guten Schützen, dessen Auge genau ins Schwarze zielt. Nach «Magie du rail», der ihm 1960 den «Prix Chatrian» einbrachte, nach «Zauber der Schiene» (1961), «Adieu Dampflok» (1966) und «Dampflokomotiven in Deutschland» (1974) schenkt er uns nun mit «Schienenbummel» eine neue Probe seines Talents. Die Idee dazu stammt von Will-H. Wenger, dem ehemaligen Pressechef der Schweizerischen Bundesbahnen und gewesenen Direktor der Zentralstelle für Öffentlichkeitsarbeit des Internationalen Eisenbahn-Verbandes, 1970 selber mit dem «Prix Chatrian» für sein Werk «Die Eisenbahnen der Welt» ausgezeichnet.
211 Fotos, davon 28 farbige, verschaffen den Freunden der Eisenbahn und der Berge, den Freunden alter Gemäuer und besonnter Rebberge das Vergnügen, Bekanntschaft zu schliessen mit der unvergleichlichen Stimmung erhabener Augenblicke, mit Bildern, von welchen man sich nur schwer lösen kann. Das Mittelland und die Voralpen sind ebenso reich an eindrucksvollen Motiven, denen in absehbarer Zeit ein zweiter Band gewidmet werden soll. (Klappentext)
1. Juli 2026
Eisenbahnstadt Olten
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| Johannes von Arx: Eisenbahnstadt Olten, Weltbild Verlag, Verlag Oltner Tagblatt, Olten, 1997 |
Das SBB-Jubiläumsjahr 1997 «150 Jahre Schweizer Bahnen rückt auch die Eisenbahnstadt Olten ins Blickfeld, ist doch ihre Geschichte eng mit dem schweizerischen Bahnwesen verknüpft.
1956 ist aus der Feder des unvergesslichen Dr. Urs Wiesli ein Werk mit dem Titel «100 Jahre Eisenbahnstadt Olten erschienen. Die vorliegende Publikation bringt eine gekürzte Zusammenfassung des damaligen Textes, skizziert sodann die facettenreiche Entwicklung der Stadt und ihres Bahnhofs in den vergangenen 40 Jahren und schliesst mit einem faszinierenden Ausblick auf künftige Gestaltungsmöglichkeiten. Das Buch ist mit z.T. historischem Bildmaterial und farbigen Abbildungen reich illustriert.
Wie der Oltner Bahnhof samt der Zentralwerkstätte, oder wie sie heute heisst, der Hauptwerkstätte «HW Olten, zum Koordinatenkreuz des schweizerischen Bahnsystems geworden ist, bildet ein spannungsreiches Kapitel der neueren Schweizer Geschichte. Es legt Zeugnis ab von der Tatkraft sowohl der Eisenbahnpioniere des letzten Jahrhunderts als auch der politischen Behörde von Stadt und Region Olten. Als Zeitgenossen erinnern wir uns an das Drum und Dran der Projektierung einer neuen Bahnlinie durch das Ruttigertäli – wo ein Landschaftsplan den Durchbruch zu einer allseits befriedigenden Lösung gebracht hatte – oder an die Pläne für einen grossen Rangierbahnhof im Niederamt – auf die wegen der politischen Widerstände verzichtet wurde, mit Recht, wie sich später zeigte. Jetzt sind wir Zeugen einer beeindruckenden Neugestaltung des Bahnhofes selbst, die mit dem Stellwerk in den 80er Jahren begonnen hatte und ihre Fortsetzung mit der überaus gefälligen Erneuerung der Personenunterführungen und den zukunftsweisenden Gleisanlagen an der stadtwärts liegenden Westseite gefunden hat.
Solche Abläufe haben ihre Peripetien. Die Bahn 2000 und alles, was sich um die Alpentransversalen abspielt, die verpendelten Fernzüge und die Integration der Schweizer Bahnen in das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz eröffnen Perspektiven, zeigen aber auch das Risiko auf, dass der Bahnhof Olten an Stellenwert verlieren könnte. Wenn davon die Rede ist, dass 1997 ein Technologiesprung des Eisenbahnmaterials stattfindet, dann ist auch die HW Olten mit ihrem Arbeitsplatzpotential angesprochen. (Aus dem Vorwort von Leo Schürmann [1917–2002], ehemaliger Präsident der Regionalplanungsgruppe Olten-Gösgen-Gäu)
28. Juni 2026
Caspar
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| Beate Rothmaier: Caspar, Nagel & Kimche München/Wien, 2005 |
Aber der Amtmann hat andere Pläne. Caspar kommt zum Bauer Melcher auf den Hof, der kriegt Kostgeld für den Jungen, lässt seine Wut aber trotzdem an ihm aus. Mit Hilfe seiner Freundin Karolin gelingt Caspar Jahre später die Flucht. Porzellanmaler will er werden, wie sein Vater, und er schafft es, in der Porzellanfabrik als Ausputzer angestellt zu werden. Eines Tages steht er seinem Vater leibhaftig gegenüber.
Mit furiosem Tempo und Wortgewalt gestaltet Beate Rothmaier das vergessene, historisch verbürgte Schicksal eines Findelkinds aus dem 18. Jahrhundert zu einem grossartigen Roman. (Klappentext)
D: Schrezheim und Umgebung (Hauptschauplatz), Ludwigsburg, Jagst (Fluss)
25. Juni 2026
Pietr der Lette
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| Georges Simenon: Pietr der Lette, Diogenes, Zürich, 2008 |
Pietr der Lette ist der erste namentlich gezeichnete Maigret-Roman von Georges Simenon. Er entstand 1929 im Hafen von Delfzijl, Holland, an Bord seiner kleinen Yacht ‹Ostrogoth›.
In diesem Roman, der in Fécamp, Paris und Bremen spielt, soll Maigret eigentlich nur einen Mann am Bahnhof abholen, der ihm aber schon bei der Ankunft entwischt. Minuten später wird im selben Zug die Leiche eines anderen Reisenden gefunden …, und der sieht dem ersten Reisenden zum Verwechseln ähnlich. (Klappentext)
F: Paris, Fécamp D: Bremen
22. Juni 2026
Das Wildheuen in Ringgenberg
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| Gustav Ritschard, Emil Schmocker: Das Wildheuen in Ringgenberg, Verlag Ritschard/ Schmocker, Unterseen, 1980 |
Die Arbeitswelt der Ringgenberger Wildheuer und ihre Eigenart spiegeln sich nicht nur in besonderen Ausdrücken und Redensarten, sondern auch in heiteren und ernsten Episoden, Gedichten, Erzählungen und Sagen, deren mundartliche Wiedergabe der Monographie einen ganz besonderen Wert verleiht. Die Schilderung der wilden Bergnatur mit ihren Gefahren, aber auch mit ihren Schönheiten, gibt der zeichnerisch vortrefflich ergänzten Darstellung einen grossartigen Rahmen. Es ist ein Verdienst, dass neben der Fülle des Altertümlichen auch die moderne Entwicklung bis zum Helikoptertransport unbefangen notiert wird.
Möge etwas von der Freude, welche die beiden Erforscher dieses Stückes alpiner Volkskultur bei ihrer Arbeit beflügelt hat, auf die Leser übergehen! (Vorwort von Arnold Niederer, Professor für Volkskunde, Universität Zürich)
19. Juni 2026
Die gelbe Ottomane
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| Margrit Staub-Hadorn: Die gelbe Ottomane, Cosmos, Muri b. Bern, 1997 |
Der Journalist Jacques ist in Tat und Wahrheit ein U-Boot, bis ihm eines Nachts ein Satz zufliegt, sozusagen der Satz der Sätze …
Der alte Weber steht am Grab von Katharina und erzählt aus seinem Leben. Eigentlich gäbe es da wenig Aussergewöhnliches: immer hart gearbeitet, gespart, die Ehe mit Claire, die Kinder, wäre da nicht die Sache mit der gelben Ottomane, die Weber in seiner Verlobungszeit gekauft hat …
Die junge Sandra lernt einen kauzigen Alten mit einem grossen Schlapphut kennen und ist überzeugt, an einen totalen Spinner geraten zu sein, doch sie hört ihm zu, hört ihm immer aufmerksamer und Iieber zu …
Dieses Buch berichtet von Menschen und ihren Beziehungen, von Liebe und Gewalt, aber auch von Verheimlichtem, Verdrängtem, Abgründigem, den Rissen im Boden ihrer Geschichten. (Klappentext)
16. Juni 2026
Ruf der Wildnis / Wolfsblut
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| Jack London: Ruf der Wildnis / Wolfsblut Fischer, Frankfurt/Main, 1993 |
Wolfsblut (1906) ist in vielem das Gegenstück zu «Ruf der Wildnis». Ein Wolfshund unterwirft sich einem Menschen freiwillig und fasst schließlich soviel Vertrauen zu ihm, dass er sich sogar an ein Leben in der Zivilisation gewöhnen kann. Ohne die Tiere zu vermenschlichen oder gar verniedlichen zu wollen, gelingt es London, den Leser einen Blick durch Wolfspupillen tun zu lassen, vor denen ein Hase in der Schlinge zappelt oder ein Mensch Feuer entfacht. (Inhaltsangabe im Buch)
13. Juni 2026
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