31. Dezember 2025
Retro 2025 – 12
16. Dezember 2025
Retro 2025 – 5
Den musikalischen Auftakt bildete in der Klosterkirche Notkersegg ein Werk für fünf Celli von Joseph Bodin de Bosmortier und John Dowland. Hernach dislozierten die Konzertbesucherinnen und -besucher per pedes zum Manneweiher, wo der Saxofonist Peter Lenzin bei superber Akustik ein «Concert Suprise» intonierte. Das nächste Konzert bildete den glanzvollen Höhepunkt der Quadrologie: Nach längerem Fussgang hinab in die St. Galler Altstadt wartete in der Kirche St. Mangen das Kammerorchester St. Gallen mitsamt der renommierten Akkordeonistin, Viviane Chassot, mit Werken von Haydn, Mendelssohn Bartholdi und Piazolla auf. Den krönenden Abschluss bildeten unweit der Kirche, im Kreuzgang St. Katharinen, fünf dreistimmige Inventionen für ein Streichtrio von J.S. Bach.
Was für ein Tag im Herzen der Ostschweiz! Drei Kantone, eine umwerfende Landschaft, eine wunderbare Kantonshauptstadt, zwei Wanderrouten, die kaum Wünsche offenliessen sowie eine unglaubliche Anzahl an Musikerinnen und Musiker – Amateure wie Profis –, die für ein unvergessliches kulturelles Erlebnis sorgten. Für mich als Berner, Fussgänger und Fotograf eines der Highlights im zu Ende gehenden Jahr.
30. Oktober 2025
Das Postauto mutiert zum selbstfahrenden PW
Am 22.10.2025 veröffentlichte PostAuto eine Medienmitteilung, die aufhorchen lässt. Ich veröffentliche diese bewusst, ohne zu kommentieren, jedoch mit der Idee, zum gegebenen Zeitpunkt darauf zurückzukommen. Quelle: postauto.ch
«AmiGo»: PostAuto bringt automatisierte Fahrzeuge in die Ostschweiz
PostAuto lanciert ein zukunftsweisendes Angebot für den öV: In der Ostschweiz sollen ab 2027 automatisierte Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Die Testfahrten starten im Dezember 2025. Das Angebot wird von den Bundesämtern für Verkehr (BAV) und Strasse (ASTRA), den Kantonen St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und Thurgau, dem Touring-Club Schweiz (TCS) sowie weiteren Partnern unterstützt. Technologiepartnerin ist Apollo Go, die heute weltweit bereits mehr als tausend automatisierte Fahrzeuge betreibt.
Das Wichtigste in Kürze
«AmiGo» ist ein neues Angebot von PostAuto, das die Mobilität in der Ostschweiz für Kundinnen und Kunden noch attraktiver macht – «On-Demand» buchbar und mit elektrischen, automatisierten Fahrzeugen, die jeweils Platz für bis zu vier Fahrgäste bieten.
Testbetrieb mit Kartografierungsfahrten startet im Dezember 2025 mit ersten Fahrzeugen und Sicherheitsfahrerinnen und Sicherheitsfahrern; für den Endausbau des Angebots sind bis zu 25 Fahrzeuge geplant.
Reguläres Angebot spätestens ab erstem Quartal 2027: Nach intensiven Testphasen soll «AmiGo» als dauerhaftes Angebot ohne Sicherheitsfahrerinnen und Sicherheitsfahrern eingeführt werden.
Breit abgestützte Partnerschaften ermöglichen die Umsetzung und Weiterentwicklung des Angebots.
Mit «AmiGo» wird PostAuto zur Vorreiterin für eine neue Ära im öffentlichen Verkehr: Das Angebot ergänzt künftig das heutige Angebot dort, wo Gebiete mit dem klassischen Linienverkehr nicht optimal erschlossen sind – zum Beispiel in ländlichen und weniger gut erschlossenen Regionen oder zu Randzeiten.
Ziel ist es, ein reguläres Mobilitätsangebot mit automatisierten Fahrzeugen im Einsatzgebiet aufzubauen und sukzessive weiterzuentwickeln. Bereits im Dezember werden die ersten Fahrzeuge Testfahrten durchführen – zum Start noch ohne Kundinnen und Kunden und mit Sicherheitsfahrerinnen und Sicherheitsfahrern an Bord.
Flexibel, automatisiert und elektrisch
Die selbstfahrenden Fahrzeuge werden auf Abruf verfügbar sein: Die Kundinnen und Kunden buchen die Fahrt per App. Fahren zur gleichen Zeit andere Nutzerinnen eine ähnliche Strecke, wird das System die Fahrten zudem zusammenlegen können (Ride-Pooling). Diese Fahrgemeinschaften verbessern die Auslastung der Fahrzeuge. So entsteht ein flexibles, bedarfsgerechtes Angebot, das die Mobilität noch effizienter, nachhaltiger und kundenfreundlicher macht. Jedes Fahrzeug bietet Platz für bis zu vier Fahrgäste und genügend Stauraum für Gepäck. Die gesamte Flotte ist elektrisch betrieben.
PostAuto bringt automatisiertes Fahren auf die Strassen der Ostschweiz
Mit «AmiGo» lanciert PostAuto erstmals ein automatisiertes Angebot, das künftig als reguläres Mobilitätsangebot und als Teil des öffentlichen Verkehrs betrieben werden soll.
«Wir bringen die Mobilität der Zukunft in die Ostschweiz – flexibel, digital und ganz nach den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden. Sie profitieren von einem Angebot, das sich ihrem Alltag anpasst und neue Mobilität erlebbar macht. Mein besonderer Dank gilt unseren starken Partnern: Ohne ihre engagierte Unterstützung wäre dieses innovative On-Demand-Angebot nicht möglich. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft des öffentlichen Verkehrs.
Stefan Regli, Leiter Mobilitäts-Services und Mitglied der Konzernleitung der Schweizerischen Post
Mit starken Partnern den öV der Zukunft gestalten
Mit an Bord als Projektpartner sind die Kantone St. Gallen, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden und Thurgau, das Bundesamt für Verkehr (BAV), das Bundesamt für Strassen (ASTRA) sowie der Touring Club Schweiz (TCS).
«Das automatisierte Fahren ist keine Zukunftsvision mehr, sondern Realität im Aufbau. Jetzt gilt es, Erfahrungen mit führerlosen Fahrzeugen zu sammeln. Pilotprojekte wie AmiGo zeigen, wie die Schweiz automatisierte Fahrzeuge verantwortungsvoll einsetzt – für eine sichere, effiziente und zugängliche Mobilität für alle.
Jürg Röthlisberger, Direktor des ASTRA
Die Ostschweizer Kantone nutzen die Gelegenheit, die Versorgung ihrer Bevölkerung mit Mobilität entscheidend zu verbessern.
«Mit AmiGo setzen die Ostschweizer Kantone ein starkes Zeichen für eine zukunftsorientierte Mobilität und eine innovative Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs.
Regierungspräsident Beat Tinner, Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements des Kantons St. Gallen stellvertretend für die Ostschweizer Kantone
Auch Jürg Wittwer, Generaldirektor des TCS ist überzeugt, dass flexible, automatisierte Mobilitätsangebote künftig eine wichtige Rolle spielen werden:
«In den nächsten Jahren werden wir grosse Umwälzungen im Bereich der Mobilität erleben, insbesondere im öffentlichen Verkehr. Die Routenvielfalt und Mobilitätsformen werden sich erheblich verändern, und der TCS wird diese Entwicklungen begleiten.
Jürg Wittwer, Generaldirektor des TCS
Mit dem chinesischen Technologiepartner Apollo Go ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich des automatisierten Fahrens mit an Bord.
«Wir freuen uns, dass sich PostAuto für Apollo Go als Technologiepartner entschieden hat. Weltweit betreiben wir bereits heute erfolgreich mehr als tausend automatisierte Fahrzeuge mit 14 Mio. kumulierten Fahrten. Diese Erfahrung bringen wir in unser erstes Projekt in Europa ein und wir hoffen, dass wir unsere Partnerschaft mit PostAuto künftig weiter stärken und ausbauen können.
Liang Zhang, Geschäftsführer EMEA, Baidu Apollo
Start im Dezember 2025
Ab Dezember 2025 werden die ersten Fahrzeuge für Kartografierungsfahrten in der Region unterwegs sein – noch ohne Kundschaft und mit Sicherheitsfahrerinnen und Sicherheitsfahrern an Bord. Die Datenverarbeitung wird in Einklang mit dem Schweizer Datenschutzgesetz und der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung der EU) erfolgen.
Ab dem ersten Halbjahr 2026 sind erste Testfahrten mit einer ausgewählten Nutzergruppe geplant – weiterhin mit Sicherheitsfahrerinnen und Sicherheitsfahrern an Bord. Sofern alle Sicherheits- und Qualitätsanforderungen erfüllt sind, werden im Verlauf des Jahres 2026 erste Fahrten ohne Sicherheitsfahrerinnen und Sicherheitsfahrern durchgeführt.
Der reguläre Betrieb wird voraussichtlich im ersten Quartal 2027 aufgenommen. Mit künftig 25 Fahrzeugen ist «AmiGo» zum jetzigen Zeitpunkt das grösste geplante Angebot mit automatisierten Fahrzeugen im europäischen Raum.
Vor der Lancierung des Testbetriebs werden in der Region Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung stattfinden. Hierzu wird zu einem späteren Zeitpunkt informiert.
17. Oktober 2024
26 Kantone 26 Wanderungen – 23 bis 26
| Strenge Bergwanderroute in Obwalden: Melchtal – Hohmad – Sachseln |
| Sanftes Auf und Ab im Innerrhodischen: Jakobsbad – Hannebuebes – Weissbad |
| Tolle Bergwanderung im Schächental (UR): Unterschächen – Wannelen – Unterschächen |
| Happige Runde im Waldenburgertal (BL): Waldenburg – Spittel – Oberdorf |
| Route | km | Datum | |
| AG | Seon – Lütisbuech – Brunegg | 15,5 | 27.1.24 |
| AI | Jakobsbad – Hannebuebes – Weissbad | 11,4 | 10.9.24 |
| AR | Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch | 14,3 | 19.1.24 |
| BE | Riedtwil – Rütschelen – Langenthal | 17,0 | 3.1.24 |
| BL | Waldenburg – Spittel – Oberdorf | 15,0 | 17.10.24 |
| BS | Basel SBB – Claramatte – Basel SBB | 14,2 | 25.5.24 |
| FR | St. Silvester – Chrüzflue – Plasselb | 11,4 | 18.7.24 |
| GE | Chancy – Champlong – La Plaine | 14,2 | 3.2.24 |
| GL | Mühlehorn – Ober Mürtschenalp – Glarus | 19,8 | 26./27.7.24 |
| GR | Preda – Furschela da Tschitta – Tinizong | 18,3 | 11./12.8.24 |
| JU | Buix – La Tenie – Chevenez | 19,2 | 9.3.24 |
| LU | Gelfingen – Ballwil – Emmenbrücke | 26,7 | 6./7.4.24 |
| NE | Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières | 14,0 | 12.01.24 |
| NW | Emmetten – Bärenfallen – Dallenwil | 21,0 | 10./11.5.24 |
| OW | Melchtal – Hohmad – Sachseln | 13,2 | 7.9.24 |
| SG | Seebensäge – Stockberg – Nesslau | 12,3 | 14.7.24 |
| SH | Siblingerhöhe – Langer Randen – Schaffhausen | 16,7 | 29.3.24 |
| SO | Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf | 10,4 | 16.1.24 |
| SZ | Arth-Goldau – Gätterlipass – Gersau | 11,0 | 28.6.24 |
| TG | Diessenhofen – Rodebärg – Eschenz | 16,1 | 5.5.24 |
| TI | Rodi – Dalpe – Faido | 12,3 | 16.4.24 |
| UR | Unterschächen – Wannelen – Äsch – Unterschächen | 12,6 | 20.9.24 |
| VD | Col-de-Bretaye – La Taveyanne – Gryon | 15,9 | 1.6.24 |
| VS | Arbaz – Chandolin – Ardon | 17,9 | 19.2.24 |
| ZG | Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri | 13,9 | 1.1.24 |
| ZH | Zürich HB – Küsnacht – Meilen | 16,8 | 17.2.24 |
4. Juli 2020
Schwelbrand
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| Ursula von Allmen: Schwelbrand Appenzeller Verlag, Herisau, 1999 |
Behutsam und präzise zeichnet Ursula von Allmen die Geschichte von Lucie nach. Es geschieht viel Gewöhnliches, kaum Spektakuläres. Vieles, das geschehen könnte, geschieht nicht. Im Keller ihres Häuschens erinnert sich Lucie beim Stöbern in alten Sachen an die unerfüllten Sehnsüchte. Hier ist’s ihr wohl, zusammen mit all den Zeugen ihrer ungelebten Träume. Und das Ende ihres Lebens ist gleichermassen erschütternd wie naheliegend, es musste so kommen. (Klappentext)
AI/AR: Appenzellerland
17. Juni 2020
Fräulein Stark
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| Thomas Hürlimann: Fräulein Stark, Ammann, Zürich, 2001 |
AI/AR/SG: Alpstein, Stiftsbibliothek St. Gallen, Uznach, St. Gallen, Kaltbrunn, Linthebene
10. Februar 2017
Das gefrorene Meer
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| Judith Giovanelli-Blocher: Das gefrorene Meer, Pendo, Zürich, 1999 (vergriffen) |
So, wie die Füsse die normale Gangart verweigern und mit festgeschnürten Riemen in die richtige Position gebracht werden müssen, so widerspenstig gebärdet sich Lore. Immer wieder tut sie Unterlaubtes, um zu prüfen, ob Gott wirklich alles sieht. Manchmal zögernd, manchmal fest entschlossen sucht sie ihren Weg.
«Das gefrorene Meer» ist ein Buch von ungewöhnlicher Intensität, und die eigenwilligen Bilder, mit denen Lores Erleben geschildert wird, sind von faszinierender Kraft.
ZH: Laufen, Rhein, Uhwiesen, SH: Neuhausen AI: Alpstein
15. Mai 2016
Mord in Wald AR
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| Jon Durschei: Mord in Wald AR, orte Verlag, Schwellbrunn, 2010 |
AI: Rütegg, St. Anton AR: Wald (Girtannen, Rechberg, Hofguet, Erbsacher), Trogen, Heiden SG: Altstätten
14. Oktober 2015
Wanderungen mit Robert Walser
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| Carl Seelig: Wanderungen mit Robert Walser, Suhrkamp, Frankfurt, 1977 |
Die Aufzeichnungen sind ungewöhnlich. Nicht nur, weil Seelig meisterhaft zu erzählen vermag und dabei sein Schreiben ganz in die Vermittlung authentischer Worte von Robert Walser stellt. Dieser Irrenhaus-Insasse ist krank, aber er ist auch weise. Sein Wissen über Literatur ist immens. Seine Äusserungen ergeben die Poetologie seines eigenen Werks. (Klappentext)
«Leuten in sausenden Automobilen zeigte ich stets ein hartes Gesicht.» Robert Walser
18. Dezember 2014
War’s Mord auf der Meldegg?
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| Jon Durschei, War’s Mord auf der Meldegg? orte Verlag, Zürich,1992 |
AR: Meldegg, Leuchen, Walzenhausen AI: Kloster Grimmenstein, Oberegg SG: Rheineck, Büriswilen BE: Stadt Bern ZH: Stadt Zürich GR: Disentis
Am 25. November 2014 erreichte mich eine E-Mail vom orte Verlag. Das Verlegerpaar Werner Bucher und Irene Bosshart informieren darin, wie die Zukunft des Verlags aussieht:
Auf den 1. Januar 2015 übernimmt der Appenzeller Verlag den orte Verlag. Mit dem Verkauf trifft der orte Verlag eine nachhaltige Nachfolgeregelung, die Marke orte – vor allem bekannt für Lyrik, Krimis und die Literaturzeitschrift – bleibt bestehen und wird unter dem Dach des Appenzeller Verlags weiterentwickelt.
Die Literaturzeitschrift orte und der orte Verlag wurden 1974 von Werner Bucher in Zürich gegründet. 1989 zog Werner Bucher zusammen mit seiner Frau Irene Bosshart Bucher nach Zelg-Wolfhalden AR, wo sie im «Kreuz» Verlag und Wirtschaft betrieben. 2006 erfüllten sie sich den Traum einer eigenen Liegenschaft in der «Rütegg» und verlegten Verlag und Wirtschaft nach Oberegg AI. Der orte Verlag brachte in den 40 Jahren seines Bestehens über 150 Bücher heraus und publizierte 180 Nummern der orte Literaturzeitschrift. Der 76jährige Werner Bucher hatte mit dem langjährigen orte-Mitarbeiter Virgilio Masciadri den idealen Nachfolger gefunden. Der Übergang der Verlagsgeschäfte an Virgilio Masciadri konnte allerdings nicht abgeschlossen werden, da Virgilio Masciadri im Mai 2014 50jährig einem Krebsleiden erlag.
Wir vom orte-Verlag freuen uns, nach dem schwerwiegenden Verlust von Virgilio Masciadri für den Verlag doch eine gute Zukunft gesichert und in Marcel Steiner einen sehr kompetenten Nachfolger gefunden zu haben.
Auch ich bin froh, dass für den sympathischen Verlag eine Nachfolgelösung gefunden werden konnte. Mit Spannung erwarte ich, wie sich das Verlagsprogramm entwickeln wird.
25. Mai 2014
Tod eines Wunderheilers
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| Peter Eggenberger: Tod eines Wunderheilers,Verlag Appenzeller Volksfreund, Appenzell, 2006 |
Seine Patienten sind in der Klinik «Helios» in Wolfhausen (Wolfhalden/Walzenhausen) unter-gebracht. Die Klinik verhilft dem Dorf, aber auch der einzigartigen Appenzeller Heillandschaft zu neuem Glanz. Politiker und Touristiker, Gewerbler, Ladenbesitzer und Wirte reiben sich die Hände, profitieren sie doch alle vom umtriebigen Elsener. Die Begeisterung ist gross, als seine neuen Pläne bekannt werden: er will die alte Heilquelle im Schönbühl aktivieren und das wertvolle Wasser in die Klinik leiten. Plötzlich aber ist der Wunderheiler verschwunden. Als Schlossermeister Ernst Roth mit Arbeiten im Schönbühl beschäftigt ist, macht er einen grausigen Fund: In einem Wasserschacht liegen zwei Tote. Einer ist Elsener, der Wunderhei-ler, der Wohltäter von Wolfhausen. Jetzt steht das Dorf vor einem Scherbenhaufen, und die Gerüchteküche brodelt. Wer hat Elsener ermordet? Und warum? (Klappentext)
AR: Walzenhausen, Heiden, Gais, Waldstatt AI: Kloster Grimmenstein AG: Würenlos, Brittnau SG: Meistersrüte Fünfländerblick, ZH: Stadt Zürich, F: Provence
31. Januar 2014
Füsilier Storzenegger
| Schönes, fotogenes Appenzellerland. |







