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Marga Markwalder: Sinfonie der Liebe, Artemis, Zürich, 1953 |
Die Begegnung zwischen einer hochbegabten Ärztin, Chirurgin und Leiterin einer Frauenklinik, und einem international berühmten Musikdirigenten ist das Thema dieses Romans. Diese beiden Menschen, jeder vernarrt in seinen Beruf und gefesselt an einen strengen Pflichtenkreis, erfahren mit elementarer Gewalt, dass das Schicksal anderes mit ihnen vorhat, als der berufsverliebte Wille es befiehlt. Marga Markwalder flicht ein Gewebe von Schicksalsfäden so herb und schön und innig ineinander. Sie blättert Bilder aus dem Operationssaal einer Frauenklinik auf und lässt in kontrastreicher Überblendung den Leser im Konzertsaal die Erfüllungen hoher Musik miterleben. Alles, was da erzählt wird, wirkt wie der Sehnsucht abgelauscht, jener Sehnsucht nach Absolutheit im Liebeserleben, wie sie jedem Menschenherzen geheimnisvoll eingeboren ist. (Klappentext)
Marga Markwalder (eigentlich Margrit Corrodi-Horber, geborene Horber) war Schriftstellerin und Verlagslektorin. Sie lebte in Erlenbach bei Zürich und war mit dem Autor Hans Corrodi verheiratet. Bekannt wurde sie ab Mitte des 20. Jahrhunderts durch Romane, Erzählungen und zürichdeutsche Mundarttexte. Markwalder heiratete kurz nach der Matura und war seither als Hausfrau sowie zeitweise als Verlagslektorin tätig. Ihre literarischen Werke erschienen zum grossen Teil im Zürcher Artemis-Verlag. Sie schrieb unterhaltsame Prosa und gestaltete Beiträge mit einer gewandten, lebhaften Feder. So unter anderem:
- Ritter Georg (Roman)
- Was Dir bestimmt (Roman)
- Lieber Peter (Roman)
- Wolkig bis heiter (Erzählungen)
- Sinfonie der Liebe (Roman)
- Versunkene Melodie (Roman)
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