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Monica Bentiveni: Das zitronengelbe Haus, Eugen Salzer Verlag, Heilbronn, 1986 |
In Deutschland aufgewachsen, mit einem Schweizer verheiratet, hat Monica Bentiveni im ererbten Haus in der Nähe von Mendrisio eine dritte Heimat gefunden. Sie hat Italienisch gelernt und kann nun im Dorfleben mitmachen oder sich die Ereignisse berichten lassen. Für ihren neuen Band Tessiner Erzählungen – betitelt «Das zitronengelbe Haus» – schöpft sie also aus dem vollen. Im Dorf wohnen Leute verschiedener Stände, aber sie halten zusammen, und an Gesprächsstoff fehlt es nirgends. Ausser ihrem offenkundigen Interesse für Menschen und alles Menschliche besitzt Monica Bentiveni ein spontanes und frisch-fröhliches Erzähltalent, das auch ohne psychologische Bohrungen den Ursachen und Wirkungen gerecht wird. Dazu schreibt sie ein natürliches und gutes Deutsch, so fliessend und bildhaft, dass das Lesen eine Freude ist. Rini Widmers Umschlagbild und die neun schwarz-weiss Zeichnungen sind vortrefflich auf den Inhalt des unprätentiösen Werkleins abgestimmt. (Klappentext)
TI: Mendrisiotto, Mendrisio, Lugano, Cademario
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