24. Juni 2014
19. Juni 2014
Überforderung im Untergrund
Nach unserer Wanderung von heute über den Chli und Gross Aubrig trafen wir auf der Rückfahrt im vor ein paar Tagen in Betrieb genommenen zweiten unterirdischen Bahnhof von Zürich ein. Nebst der goldfarbenen Decke fiel mir die totale Sterilität der Stätte auf. Es hing der Duft von frischen Betonwänden im Raum. Wände und Böden schienen sauberer als jede PC-Tastatur. Mit einer der zahlreichen Rolltreppen liess ich mich eine Etage höher bringen. Und was sich bereits bei den Gleisen unten manifestierte, setzte sich weiter oben fort: die totale Orientierungslosigkeit. Überall neue Ladenketten. Geschleckte Geschäfte mit Produkten, die man auch anderswo kaufen könnte, zu Preisen, welche die exklusive Passantenlage widerspiegeln. Der Grossbahnhof Zürich hat hier eine Parallelwelt geschaffen, in der ich hoffnungslos überfordert war. Irgendwann fand ich dann doch ein Schild, das mich zum Geleise 15 und somit zum oberirdischen Bahnhof wies. Ich tauchte bei den Prellböcken auf, wo mich abendliches Sonnenlicht empfing.
14. Juni 2014
Schokoladenhölle
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| Paul Lascaux: Schokoladenhölle Gmeiner, Messkirch, 2013 |
BE: Stadt Bern: Tierpark Dälhölzli, Wylergut, Lorrainebrücke, Felsenau; Weiler Wart bei Schwarzenburg, Jakobsweg via Torenöli hinunter an die Sense, Oberthal im Emmental FR: Magdalena Einsiedelei bei Düdingen oberhalb des Schiffenensees
Unter dem Label Schauplätze präsentiere ich in lockerer Folge Schweizer Belletristik mit Schauplätzen, die sich zu fussgängerischen Vororterkundungen eignen.
9. Juni 2014
Berge, die es nie gab und mehr
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| Simon Garfield: Karten!, Konrad TheissVerlag, Darmstadt, 2014 |
7. Juni 2014
Der Vater eines Mörders
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| Alfred Andersch: Der Vater eines Mörders, Diogenes, Zürich, 1980 |
Ich habe das Glück gehabt, die Jubiläumsausgabe (50 Jahre Diogenes Verlag) zu
lesen. Diese kleinen Hardcover-Bücher sind wahre bibliophile Zückerchen
und saugäbig zum Mitnehmen auf Wanderungen. Allfällige weitere
Exemplare dieser Reihe nehme ich gerne entgegen (nur mit Buchumschlag!).
Es fehlen mir noch:
Paulo Coelho: Der Dämon und Fräulein Prym, Friedrich Dürrenmatt: Labyrinth/Turmbau • Stoffe, Patricia Highsmith: Der süsse Wahn, John Irving: Gottes Werk und Teufels Beitrag, Donna Leon: Venezianisches Finale, Ingrid Noll: Der Hahn ist tot, Bernhard Schlink: Der Vorleser, Georges Simenon: Der Mann, der den Zügen nachsah, Urs Widmer: Der Geliebte der Mutter
D: Wittelsbacher Gymnasium in München
3. Juni 2014
Im Café und auf der Strasse
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| Hansjörg Schneider: Im Café und auf der Strasse, Ammann, Zürich, 2002, vergriffen |
Begleitet vom erzählenden Flaneur spaziert man durch die Städte und freut sich an glänzenden Kieselsteinen, einem lesenden Mädchen am Weiher, an Beduinen und einem Londoner Gentleman. Leise Sehnsüchte nach dem Süden, nach Weite und dem tiefblauen Meer Menorcas werden spürbar, und man erlebt die erste kurze Liebe an einem verregneten Sommerabend mit. Zwei Schulfreunde tauchen wieder auf, der eine Fremdenlegionär und der andere Jazzmusiker im Paris der Studentenunruhen. Ihnen allen ist eins gemeinsam: Sie sind so echt und lebendig, dass man meint, ihren Atem zu spüren. (Klappentext)
AG: Zofingen, Aarau BS: Stadt Basel F: Elsasss (Sundgau), Paris GB: London
2. Juni 2014
Wie wahr, wie wahr
Es sind nicht die Langweiler, sondern die Unternehmungslustigen, die nach fünfzig plötzlich arbeitslos dasitzen.
Hansjörg Schneider, Nilpferde unter dem Haus
1. Juni 2014
Das Geburtsverhör
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| Linda Stibler: Das Geburtsverhör, efef Verlag, Bern/Wettingen, 2006 |
BL: Nusshof, Wintersingen (Hauptschauplätze), Frenkendorf, Sissach, Liestal BS: Stadt Basel
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