Posts mit dem Label OW werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label OW werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

17. Oktober 2024

26 Kantone 26 Wanderungen – 23 bis 26

Es ist vollbracht! Die letzten vier Wanderungen meines Jahresprojektes sind Geschichte. Hierbei beging ich die Kantone Obwalden, Appenzell Innerrhoden, Uri und Basel-Landschaft. Zum Projekt: Für 2024 habe ich mir vorgenommen, jeden Kanton mindestens ein Mal fussgängerisch zu beehren. Anfang 2025 ist die Herausgabe eines Text-Bildbandes geplant, der die 26 Wanderungen dokumentiert.

Strenge Bergwanderroute in Obwalden: Melchtal – Hohmad – Sachseln

Sanftes Auf und Ab im Innerrhodischen: Jakobsbad – Hannebuebes – Weissbad

Tolle Bergwanderung im Schächental (UR): Unterschächen – Wannelen – Unterschächen

Happige Runde im Waldenburgertal (BL): Waldenburg – Spittel – Oberdorf


 Route km Datum 
AG  Seon – Lütisbuech – Brunegg 15,5  27.1.24
AI   Jakobsbad – Hannebuebes – Weissbad  11,4  10.9.24
AR   Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch 14,3 19.1.24
BE   Riedtwil – Rütschelen – Langenthal 17,0 3.1.24
BL   Waldenburg – Spittel – Oberdorf  15,0  17.10.24
BS   Basel SBB – Claramatte – Basel SBB 14,2  25.5.24
FR   St. Silvester – Chrüzflue – Plasselb 11,4  18.7.24
GE   Chancy – Champlong – La Plaine 14,2  3.2.24
GL   Mühlehorn – Ober Mürtschenalp – Glarus  19,8  26./27.7.24
GR   Preda – Furschela da Tschitta – Tinizong  18,3 11./12.8.24 
JU   Buix – La Tenie – Chevenez 19,2 9.3.24
LU   Gelfingen – Ballwil – Emmenbrücke 26,7 6./7.4.24
NE   Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières 14,0 12.01.24
NW   Emmetten – Bärenfallen – Dallenwil 21,0  10./11.5.24
OW   Melchtal – Hohmad – Sachseln  13,2  7.9.24
SG   Seebensäge – Stockberg – Nesslau  12,3 14.7.24 
SH  Siblingerhöhe – Langer Randen – Schaffhausen 16,7 29.3.24
SO  Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf 10,4 16.1.24
SZ  Arth-Goldau – Gätterlipass – Gersau  11,0  28.6.24
TG  Diessenhofen – Rodebärg – Eschenz 16,1  5.5.24
TI   Rodi – Dalpe – Faido 12,3  16.4.24
UR   Unterschächen – Wannelen – Äsch – Unterschächen  12,6  20.9.24
VD   Col-de-Bretaye – La Taveyanne – Gryon 15,9  1.6.24
VS   Arbaz – Chandolin – Ardon 17,9 19.2.24
ZG   Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri 13,9 1.1.24
ZH   Zürich HB – Küsnacht – Meilen 16,8 17.2.24

5. November 2020

Die Brünigbahn

Hans Waldburger, Martin Senn: Die Brünigbahn,
Minirex, Luzern, 1980
Die Brünigbahn stellt zwar in mancher Hinsicht einen Sonderfall im Schweizer Eisenbahnnetz dar, doch findet sich in der reichhaltigen Eisenbahn-Literatur der letzten Jahre keine einzige Publikation, die sich mit ihr beschäftigt. So diskret sich die grünen Züge in die Landschaft einfügen, so unbeachtet bleibt die Linie Luzern–Interlaken Ost auch bei den Eisenbahnfreunden. Es ist daher sicher an der Zeit, die Lücke zu füllen. Ziel dieser Arbeit ist es, Geschichte, Anlagen und Rollmaterial der Brünigbahn vorzustellen. Die reichlich bewegte Vergangenheit insbesondere der Fahrzeuge einerseits und der vorgegebene Umfang des Buches andererseits zwangen zu einer Konzentration auf das Wesentliche. Dennoch dürfte die vorliegende Schrift dem Leser einen guten Überblick verschaffen. (Aus der Einleitung)

Dieses Buch kann im Antiquariat der Edition Wanderwerk käuflich erworben werden (Rubrik «Eisenbahn»).

1. Juli 2020

Schwarze Röcke trag ich nicht

Heidy Gasser: Schwarze Röcke trag ich
nicht, Orte, Wolfhalden, 1997
Nach den beiden von den Medien äusserst positiv aufgenommenen Titeln «Saure Suppe» und «Das Mägdli», die dem bisherigen Leben von Heidy Gassers Mutter galten, schenkt uns die Obwaldner Dichterin mit «Schwarze Röcke trag ich nicht» die Fortsetzung der Lebens- und Leidensgeschichte von Friederike Elisabeth Gasser. Und wie im Falle seiner «Vorgänger» kann auch dieses Buch ohne Kenntnis der andern Bücher gelesen werden. Gleichwohl schliesst es die Trilogie über ein Schicksal ab, das wohl keinen Leser, keine Leserin kalt lassen kann. In den Kriegsjahren in grösster Armut in der Steiermark aufgewachsen, dann im obwaldnerischen Lungern als Magd verpflichtet, hat sich die kleine und doch grosse Frau Gasser damit zurechtgefunden, in der Schweiz letztlich immer eine Fremde zu bleiben.

Davon berichtet das Buch, einmal aus der Perspektive des Kindes, von ihrer Tochter also, dann wieder aus jener der Frau, die - auch wenn sie trauert – keine schwarzen Röcke trägt. Und dass zudem Männer auftauchen, die scharf auf die zwei ererbten Bauernhäuser sind, versteht sich von selbst. Gauner gibt's überall. Aber eher selten ein derart in sich ausgewogenes, hin und wieder trotz all dem Schwermütigen humorvolles und sehr präzises Buch. Es berichtet von Geschichten und wird so, nicht zuletzt, zum geschichtlichen Dokument.
(Inhaltsangabe zum Buch)

9. Dezember 2019

Der andere Weg

Otto Zinniker: Der andere Weg, Schweizer Druck-
und Verlagshaus, Zürich, 1955
Otto Zinniker lebt in Biel, der Grenzstadt zwischen Deutsch- und Welchschweizertum, und die Vitalität dieser beiden ineinanderfliessenden Elemente, verbunden mit einem tiefen und echten Naturgefühl, das ihn im Ungebändigten der Berge immer wieder bleibende Werte finden lässt, befruchtet den innerlich aufgeschlossenen Schriftsteller und regt ihn zu stets neuem Schaffen an.

Im «Anderen Weg» lässt Zinniker einen Ingenieur erzählen, der am Bau der grossartigsten aller Alpenstrassen, am Sustenpass, mitarbeitet, wobei sich die schöpferische Kraft und Phantasie glücklich mit der Wirklichkeit dieses Strassenbaus verbindet, zu dem sich der Autor von massgeblicher Seite die notwendigen Unterlagen verschafft hat. Doch hier wird nicht nur eine neue Verbindung zwischen zwei Tälern geschaffen, nein, der Held geht einen ungleich schwereren Pfad, in dem er die Wirnisse seines Lebens durchschreitet, bis er sich in tiefster Not auffängt und schliesslich den einen Weg findet, der ihn zum inneren Glück des wahrhaften und einfachen Daseins führt.

Zinniker erzählt uns die Geschichte eines Menschen unserer Zeit und dringt dabei zur Erkenntnis vor, dass das Leben eines jeden von uns nach strenger Gesetzmässigkeit und innerer Notwendigkeit verläuft. Diese Gesetzmässigkeit entwickelt er am Schicksal des Menschen Martin Schoch, für den dieses Wissen auch in der grössten Bedrängnis Trost bedeutet. Und darin liegt der Sinn dieses Romans, der den Leser reich beschenkt. (Klappentext)

BE: Biel, Berner Jura, Bielersee, Twann, Gadmental, Sustenpass, Gadmen, Guttannen, Meiringen, Fussreise: Meiringen–Brünig–Luzern–Entlebuch–Bern–Biel, Himmelrank am Sustenpass, Sanetschpass, Gsteig LU: Fussreise: Meiringen–Brünig–Luzern–Entlebuch–Bern–Biel OW: Fussreise: Meiringen–Brünig–Luzern–Entlebuch–Bern–Biel USA: Manitoba

17. September 2019

Rund um Zürich – die Zweite

Gestern ist bei mir die 2. Auflage meines Wanderbuches «Rund um Zürich» eingetroffen. Ich hätte nicht gedacht, dass es die 53 Touren zwischen Schaffhausen und Gotthard in die zweite Runde schaffen. Henusodehaut, ich freue mich und bin obendrein grad ein bisschen stolz.

Zu kaufen gibt es den Führer in jeder Buchhandlung oder direkt bei der Edition Wanderwerk. Auf geht's!

21. Juli 2016

Wie ich zum Buch und das Buch zu mir kam

Anderthalb Jahre wandern und schreiben:
Nun ist es endlich käuflich zu haben, so
auch über meine Edition Wanderwerk.
Im Frühling 2014 erhielt ich vom deutschen Bergbuchverlag Rother die Anfrage, ob ich einen Wanderführer für das Gebiet zwischen Schaffhausen und Gotthard verfassen möchte. Es war kein geringerer als der helvetische Wanderpapst, Thomas Widmer, der mich als in Frage kommenden Autor dem Verlag empfahl. Ohne lange zu zögern sagte ich zu. Welch eine Ehre für mich, welch eine anstrengende Arbeit aber auch. Mindestens 50 Touren sollten es sein, ausgewogen verteilt und unter anderem mit anspruchsvolleren Routen im Gebirge.

Alleine die Planung der Touren kostete mich mehr als eine Woche Arbeit. Gefordert waren einerseits Wanderungen, die in keinem der bereits erschienenen Rother-Führer beschrieben waren, andererseits sollten es wenn möglich Rundwanderungen sein. Bereits kurz nach der Unterzeichnung des Autorenvertrags ging ich ins Gelände. Die ersten Touren führte ich bei grosser Hitze durch. Dann kam der Katastrophen-Sommer 2014 und warf viele meiner Rekognoszierungspläne über den Haufen. Es war zum Verzweifeln schlimm. Zum Glück blieb mir noch reichlich Zeit bis zum Abgabetermin Ende 2015.

Nun, ich schaffte es, das Vorhaben termingerecht umzusetzen. Es folgten die Vorarbeiten für den Neuheitenkatalog, die Festlegung des Umschlagfotos, des Buchtitels und des Vorschautextes. Hernach war die Reihe am Verlag, aus den über 500 abgelieferten Fotos, dem Text, den Bildlegenden, den Routenkarten und den GPS-Dateien etwas Gescheites zu kreieren. Ein freischaffender Lektor aus München nahm sich mit viel Einfühlungsvermögen dem Material an. Im vergangenen Frühling erhielt ich den ersten Wurf des Werks als PDF. Ich war positiv überrascht. Sowohl Lektor und Buchgestalter haben sich grosse Mühe gegeben, so dass ich am Layout nichts zu mäkeln hatte (und das will etwas heissen!). Zu guter Letzt wurden noch die Routenkarten eingebaut, so dass nach zwei Korrekturlesungen meinerseits, das Buch via Verlagskorrektorat in den Druck gehen konnte.

Das Buch erschien am 6. Juli 2016, verbunden mit einem für mich bedauernswerten Wermutstropfen: Die vom Verlag unmittelbar nach Erscheinen verschickten Belegexemplare fanden bis heute den Weg nicht zu mir. Da gehst du fast zwei Jahre schwanger mit dem Teil, es wird geboren, uns du bekommst es tagelang nicht zu Gesicht. Ich befürchtete zudem, dass selbst die Medien auf ihre Rezensionsexemplare warten müssten, allen voran Thomas Widmer, der mit mir für den Tages-Anzeiger ein längeres Interview zur Publikation von «Rund um Zürich», so der Name des Kindes, machen wollte.

Das Glück wollte es aber, dass wenige Stunden vor dem Gesprächstermin, Thomas sein Besprechungsexemplar erhalten hatte. So kam es, dass ausgerechnet jener Mann, dem ich die Möglichkeit verdanke, diesen Führer verfassen zu können, dass ausgerechnet er mir nun jenes Buch in die Hände geben konnte, auf das ich so sehnlichst gewartet hatte. So schliessen sich Kreise.

17. Juni 2016

Was den Moléson mit dem Melchtal verbindet

Der im Freiburgischen gelegene Moléson ist urkundlich als Moleisun, Moleyson (1237), montes de Moleyson (1247) Molleson (1319) erwähnt. Der Name bedeutet Berg, wo Milchspeisen bereitet werden. Der zweite Teil des Wortes kommt auch in Lioson vor, einem Berg der Ormonds-Alpen  und entspricht den Melcken, Milchgaden der deutschen Alpen, wie dem obwaldnerischen Melckthal oder eben Melchtal.

26. Oktober 2015

Geschafft!

Mein neustes Werk erscheint im
Frühjahr 2016
Mit einer abwechslungsreichen Wanderung über den Bözberg beendete ich vergangenen Samstag die Wanderung Nummer 53 meines im kommenden Frühjahr erscheinenden Wanderführers Rund um Zürich. Über 1000 Wanderkilometer war ich in den vergangenen anderthalb Jahren unterwegs und habe hierbei Tausende von Fotos geschossen. Das Buch wird im Bergverlag Rother publiziert und trägt den Untertitel 53 Touren zwischen Schaffhausen und Gotthard.

Die Erarbeitung des Führers war ein hartes Stück Arbeit, nicht zuletzt des miserablen Sommers 2014 wegen, der mir gar manchen Strich durch die Planung machte. Und auch der aktuelle Herbst erlaubte mir die Durchführung der zwei letzten, ursprünglich vorgesehenen Touren nicht mehr, weil er zu früh mit Schnee um sich warf. 

24. Juli 2014

Oh Arvigrat, oh Arvigrat

Es war am Tag nach dem französischen Nationalfeiertag, als ich mich in den Kanton Nidwalden begab, um daselbst ausnahmsweise eine Rundwanderung zu zelebrieren. In Dallenwil bestieg ich die Kabinenbahn und schwebte dem Nebel entgegen zum Wirzweli. Drei Stunden täppelte ich im Wasserdampf herum, ehe sich am Gräfimattstand so was wie eine Aussicht ins Grosse Melchtal auftat. In dieser Konstellation – links ein wenig Panorama, rechts die Nebelwand – beschritt ich den Arvigrat Richtung Ächerlipass. Den schmalen Pfad säumten Alpenblumen en gros. Männertreu, Enziane, Anemonen, Alpenrosen, Arnika und und und. Der Weg war teilweise ausgesetzt, verlief also auf dem Grat, der zu beiden Seiten steil abfiel. Einmal wand sich der Steig um Felsentürme, dann schlängelte er sich der Schrofenflanke entlang. Gegenanstiege wechselten sich in lockerer Folge mit steileren Abstiegen ab. Irgendwann fehlten die Markierungen, obschon die Route als offizieller Bergweg klassiert ist. Die Karte bestätigte mir indes die Richtigkeit meines Kurses. Auf das offene Gelände folgte ein nicht enden wollender Abschnitt im Föhrenwald. Immer noch auf schmalem Grat galt es, sich vor den feuchten Wurzeln in Acht zu nehmen. Dennoch beschloss ich spontan, den Arvigrat – er bildet übrigens die Grenze zwischen Ob- und Nidwalden und die Route verläuft meist auf Obwaldner Seite – also, ich beschloss, den Arvigrat zu meinem Lieblingsgrat zu küren.

Die Route, ausgehend vom Wirzweli, beging ich im Uhrzeigersinn. Rot der wunderbare Abschnitt Gräfimattstand–Arvigrat, von dem die Bildstrecke handelt.


16. März 2014

Lochhansi

Jeannot Bürgi: Lochhansi
Limmat, Zürich, 2011
1939 – Landesausstellung: Unweit des Festgeländes in Zürich wird an einem Spätsommerabend ein Säugling in einer Kartonschachtel aufgefunden. Das Findelkind kommt zur städtischen Fürsorge und wird Jahre später von einem kinderlosen Ehepaar aus der Innerschweiz adoptiert. Der Bub verbringt seine Kindheit auf einem Bauerngut – dem «Loch» – in Bürglen am Lungernsee.

Im Zentrum dieser Kinderwelt steht Ätti, der schwadronierende Grossvater, der das Bätziwasser liebt und die Feste feiert, wie sie fallen. Lebenslustig ist auch der Vater, er arbeitet im Holzbau und ist viel unterwegs. Mutter ist fromm und empfängt den Dorfkaplan bei Schinken und Rauchwurst zu erbaulichen Gesprächen. Dass der Kleine dem Adoptivvater gleicht, sorgt für Gespött, darüber gesprochen wird nicht. Des Rätsels Lösung liegt im Nachlass der Mutter.

Unzimperlich und oft hart ist das Leben in der kleinen Gemeinde. Nüchtern, unverblümt und doch mit Wärme erinnert sich Jeannot Bürgi an seine Kindheit in dieser katholisch-barocken Welt der Vierzigerjahre.
(Klappentext)

Jeannot Bürgi (19392011), geboren in Zürich, wuchs in Bürglen (OW) auf. Nach der Kunstgewerbeschule Luzern freier Bildhauer in Holland, ab den Achtzigerjahren in der Schweiz, in Frankreich und Griechenland. 1986 mit dem ersten Küsnachter Kulturpreis ausgezeichnet.

OW: Kaiserstuhl, Lungern, Bürglen, Lungernsee (Hauptschauplätze), Brünigpass, Kleines Melchtal, Melchtal, Nünalp BE: Gadmen, Hasliberg, Bären Biglen, Interniertenlager Büren a.A., Rosenlaui, Brünigpass ZH: Stadt Zürich (Bullingerplatz, Kreis 4, Niederdorf)

13. Februar 2014

Die Höhlenfrau

Dominik Brun: Die Höhlenfrau
Benziger, Zürich, 1987
Dominik Brun erzählt in seinem zweiten Roman von der Suche einer jungen Frau nach einem neuen, naturnahen Leben, in dem Empfindungen jenseits rationaler «Sachzwänge» ihren Platz haben. Die ungewöhnliche Geschichte führt in die Bergwelt der Innerschweiz mit ihren Mythen von Schuld und Sühne, von Liebe und Tod und von den geheimnisvollen Kräften der Natur. Eine Geschichte von Verlust und Trauer, von Abschied und von Neuanfang. (Klappentext)

LU: Luzern, Wasserfallenegg, Küssnacht a. Rigi, Hohwald, Vierwaldstätersee, Alp Lanzigen, Sörenberg, Schimbrigbad, Beinhaus Hasle NW: Bannalp OW: Grafenort, Alp Brunniswald, Schwand, Engelberg

2. Februar 2014

Weissenau

Unter dem Label Schauplätze präsentiere ich in lockerer Folge Schweizer Belletristik mit Schauplätzen, die sich nach der Romanlektüre bestens zu fussgängerischen Vororterkundungen eignen.

Peter Beutler: Weissenau
Emons, Köln, 2012
Auf der Polizeistation in Interlaken kämpft der junge Polizist Beat Lauber nicht nur allgemein gegen die Fremdenfeindlichkeit in der Region, sondern auch gegen seine rassistischen und korrupten Kollegen. Schlamperei und Gleichgültigkeit machen es ihm schwer, dem Orden der »Ritter Morgenstern« um den charismatischen Dölf Imobstgarten einen brutalen Überfall auf einen Obdachlosen nachzuweisen. Doch dann verschwindet ein Mitglied der Gruppe spurlos. (Klappentext)

BE: Weissenau, Neuhaus, Interlaken, Unterseen (Hauptschauplätze); Wilderswil, Brünig, Stadt Bern, Sundlauenen, Thun LU: Willisau OW: Brünig: D: Lörrach A: Klagenfurt

19. Juli 2013

Tödliche Seilschaft

Unter dem Label Schauplätze präsentiere ich in lockerer Folge Schweizer Belletristik mit Schauplätzen, die sich nach der Romanlektüre bestens zu fussgängerischen Vororterkundungen eignen.

Barbara Traber: Tödliche Seilschaften
Gmeiner, Messkirch, 2012
Warum tun so viele Frauen Dinge, nur um einen Mann zu beeindrucken und ihm zu gefallen, gehen an ihre Grenzen und verlieren sich selbst? Das fragt sich Eva in der Mitte des Lebens. Sommer in den Dolomiten. Die junge Eva freut sich, mit ihrem Freund eine unbeschwerte Zeit zu verbringen und klettern zu lernen. Doch statt romantischer Tage erlebt sie abenteuerliche und gefährliche Bergtouren. Wird sich die neue Seilschaft bewähren oder ist das Absturzrisiko zu groß? (Klappentext)

Barbara Traber schreibt subtil-einfühlsam und wohlrecherchiert. Die Lektüre dieses vielschichtigen Romans kann ich daher sehr empfehlen. Etwas vom Besten, was ich in letzter Zeit gelesen habe und eine wunderbare Geschichte – auch wenn sie traurig-glücklich endet – für all jene, die sich im Südtirol tummeln.

Südtirol (Hauptschauplatz): Völs, Seis, Kastelruth, Bozen, Meran, Dolomiten, Stilfserjoch, Reschenpass Übriges Italien: Berninamassiv, Campofranco, Rifugio Marc e Rosa, Rifugio Marinelli, Rom Bern: Adelboden, Grindelwald Basel: Basel Bahnhofbuffet SBB Graubünden: Berninamassiv, Diavolezza, Pontresina Obwalden: Engelberg Österreich: Krems/Stein, Pfaffenberg bei Krems Frankreich: Chamonix Tschechien: Prag Deutschland: München