| Alfred Bodenheimer: Der Böse Trieb, Kampa, Zürich, 2021 |
6. August 2026
Der böse Trieb
10. Juli 2026
Kirchweihmord
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| Friederike Schmöe: Kirchweihmord, Gmeiner, Messkirch, 2005 |
Privatdetektivin Katinka Palfy, gerade mit der Suche nach einer verschwundenen Ehefrau beauftragt, vermutet einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen und ermittelt fieberhaft in alle Richtungen. Da ereignet sich ein weiterer Todesfall. Am Kirchweihfreitag stirbt ein Mann im Gedränge der Altstadt. Wieder war Ricin im Spiel. Und an der Tür ihrer Detektei klebt ein Erpresserbrief: Wenn sie ihre Ermittlungen nicht einstellt, wird Bambergs grösste Sause ein giftiges Desaster erleben. Katinka steht unter Druck: Vor dem beliebten Fischerstechen am Kirchweihsonntag muss sie die Karten der Verdächtigen neu gemischt haben … (Inhaltsangabe im Buch)
D: Bamberg (Hauptschauplatz), Schesslitz
28. Juni 2026
Caspar
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| Beate Rothmaier: Caspar, Nagel & Kimche München/Wien, 2005 |
Aber der Amtmann hat andere Pläne. Caspar kommt zum Bauer Melcher auf den Hof, der kriegt Kostgeld für den Jungen, lässt seine Wut aber trotzdem an ihm aus. Mit Hilfe seiner Freundin Karolin gelingt Caspar Jahre später die Flucht. Porzellanmaler will er werden, wie sein Vater, und er schafft es, in der Porzellanfabrik als Ausputzer angestellt zu werden. Eines Tages steht er seinem Vater leibhaftig gegenüber.
Mit furiosem Tempo und Wortgewalt gestaltet Beate Rothmaier das vergessene, historisch verbürgte Schicksal eines Findelkinds aus dem 18. Jahrhundert zu einem grossartigen Roman. (Klappentext)
25. Juni 2026
Pietr der Lette
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| Georges Simenon: Pietr der Lette, Diogenes, Zürich, 2008 |
Pietr der Lette ist der erste namentlich gezeichnete Maigret-Roman von Georges Simenon. Er entstand 1929 im Hafen von Delfzijl, Holland, an Bord seiner kleinen Yacht ‹Ostrogoth›.
In diesem Roman, der in Fécamp, Paris und Bremen spielt, soll Maigret eigentlich nur einen Mann am Bahnhof abholen, der ihm aber schon bei der Ankunft entwischt. Minuten später wird im selben Zug die Leiche eines anderen Reisenden gefunden …, und der sieht dem ersten Reisenden zum Verwechseln ähnlich. (Klappentext)
F: Paris, Fécamp D: Bremen
4. Juni 2026
Deutschlands Nebenbahnen
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| Gerhard Bank: Deutschlands Nebenbahnen, Kosmos, Stuttgart, 1997 |
Noch einmal führt eine beschauliche Reise «abseits der Magistralen» über die oftmals stillgelegten oder privatisierten Regelspurgleise der deutschen Staatsbahnen und durch die letzten zwei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts.
Eine beeindruckende Auswahl von 145 Farbfotos aus den Archiven bekannter Eisenbahnfotografen präsentiert sich dem Leser: Mehr als 25 verschiedene Triebfahrzeuggattungen, darunter die Akkutriebwagen der Baureihen 515 und 51 7, die «Eierköpfe» 612/13, Klein - und Rangierlokomotiven, die Diesellokbaureihen 118, 119, 120 und 132 der DR, die Altbau- Elloks E 18, E 44, E 44.5, E 69 und E 94 spiegeln eine vergangene Vielfalt wider. Der Einsatz der rekonstruierten Reichsbahndampflokomotiven der Baureihen 50 und 52 wird mit besonders ausgesuchten Bildern dokumentiert. Darüber hinaus zeigt sich eine intakte Infrastruktur in der Fülle ihrer Erscheinungsformen: Signalbrücken und Flügelsignale, Schrankenposten und Bahnhöfe in klassischer Eisenbahnarchitektur.
Übergaben, Nahgüter- und Umleiterzüge bis hin zum letzten GmP der DB AG, Reko-, Umbau- und Altbaureisezugwagen erinnern an einen abwechslungsreichen Eisenbahnalltag, wobei auch der Übergang zur neuen Eisenbahn aufgezeigt wird.
Der Betrachter erlebt die Eisenbahnlandschaft der Küstenregionen von Nord- und Ostsee, der norddeutschen Tiefebene, der Mittelgebirge bis zu den Alpen und dem Oberlauf der Donau im Wandel der vier Jahreszeiten.
Viele der Aufnahmen sind mittlerweile historisch und somit ein Zeugnis einer ausklingenden Epoche. Ausführliche Bildtexte geben detaillierte Informationen über Triebfahrzeuge, Eisenbahnstrecken, das Umfeld der Eisenbahn und die kleinen Erlebnisse am Schienenstrang. (Klappentext)
20. Mai 2026
Im grossen Stil
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| Claus-Ulrich Bielefeld, Petra Hartlieb: Im grossen Stil, Diogenes, 2015 |
8. April 2026
Verweile doch!
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| Arnold Kübler: Verweile doch! Ex Libris, Zürich, 1974 |
«Ich beginne mit dem Schauen, mit dem Augenerlebnis», versichert Arnold Kübler. Seine meist heiteren Berichte und Zeichnungen, die er seit 1970 in den Sonntagsausgaben der «Neuen Zürcher Zeitung» veröffentlichte und nun seinen Freunden in Buchform vorlegt, sind keineswegs nur illustrierte Texte; sie sind vielmehr eigenständige zeichnerische Beobachtungen, denen der Text nur zufügt, was sich aus dem Gezeichneten nicht ablesen lässt. Freilich ein Text, der die Gedanken des Lesers ebenso verführt wie die Zeichnungen das Auge des Betrachters.
Da ist von den Umständen die Rede, unter denen die jeweilige Zeichnung entstand, von Begegnungen mit verständigen und unverständigen Menschen, von der Vergangenheit und vom Schicksal der Orte, überhaupt von allem, was Orte, Menschen und Dinge preisgeben, wenn man, wie Arnold Kübler, die innere Ruhe hat, zu verweilen. Auf verborgene Schönheiten hinweisend, lächelnd oder provokativ auf etwas deutend, Stimmungen einfangend oder neugierig beobachtend zieht der schreibende Zeichner oder zeichnende Schreibende durch die Welt. Und die Welt ist alles, was seine wache Aufmerksamkeit zu fesseln vermag: das Fabrikgelände in Zürich-Oerlikon ebenso wie Sizilien, das Bündnerland ebenso wie Dresden oder Frankreich.
«Verweile doch!» ist eine Aufforderung an die Zeitgenossen, vielleicht sogar eine Beschwörung, an den Wundern dieser Welt nicht achtlos vorüberzuhasten. (Klappentext)
27. März 2026
Weggehen ehe das Meer zufriert
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| Laure Wyss: Weggehen ehe das Meer zufriert, Limmat, Zürich, 1994 |
Ist die Frage beantwortet, aus welch tiefem Grund die schwedische Königin ihre schwerwiegenden Entscheide traf? Wir notieren ihre Unternehmungen, wir sehen ihre Gestalt, ihr Gesicht, doch kennen wir ihre Seele? (Klappentext)
21. März 2026
Schwarze Erde
Ein Jahrtausend lang lebten die Ukrainer zwischen Grenzen, die sich unter ihren Füssen stetig verschoben; mal zu Polen, mal zu Österreich und Litauen, schliesslich zu Deutschland und dann zur Sowjetunion gehörten. Und die nun wieder in Bewegung geraten sind. Als Staat existiert die Ukraine erst seit 1991; was sie vorher war, ist unter ihren Bewohnern so umstritten wie unter ihren europäischen Nachbarn. Jens Mühling erzählt von Begegnungen mit Nationalisten und Altkommunisten, Krimtataren, Volksdeutschen, Kosaken, Schmugglern, Archäologen und Soldaten, deren Standpunkte kaum unterschiedlicher sein könnten. Sein Buch schildert ihren Blick auf ein Land, über das wir kaum etwas wissen – obwohl es mitten in Europa liegt. Und das nun der Schauplatz eines brutalen Angriffskriegs ist. (Inhaltsangabe zum Buch)
Jens Mühling: Schwarze Erde, Rowohlt,
Reinbek bei Hamburg, 2016
15. März 2026
Schwarzwald-Himmel
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| Bernd Leix: Schwarzwald-Himmel, Gmeiner, Messkirch, 2018 |
6. März 2026
Seeluft
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| Friedrich Dönhoff: Seeluft, Diogenes, Zürich, 2013 |
D: Hamburg, Bönningstedt, Brunsbüttel
28. Februar 2026
Der Weg ist mein Zuhause
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| Philipp Fuge: Der Weg ist mein Zuhause, Knesebeck, München, 2021 |
Die Route führt ihn von Spanien nach Frankreich durch Deutschland, Dänemark, Schweden und Finnland bis an sein Ziel in Norwegen. Er spricht kein Spanisch und auch kein Schwedisch, ist fünf Monate auf dem Weg Richtung Norden vollkommen auf sich allein gestellt, aber Sprache ist beim Wandern kein Problem. Philipp Fuge trifft auf seinem Weg viele herzliche Menschen, die seine Reise einzigartig machen. Er erspürt die Eigenheiten der Länder und Regionen und die Besonderheiten der Landschaften, die er durchwandert. Auch die Schönheit der Natur lernt er durch seine entschleunigte Fortbewegung wieder viel mehr zu schätzen. Dass er bei dieser Wanderung kein einziges Mal seinen Pass vorzeigen muss, macht seine Reise aber auch zu einem Plädoyer für ein Europa ohne Grenzen. (Inhaltsangabe zum Buch)
10. Februar 2026
Auf dünnem Eis
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| Jürgen Graeser, Auf dünnem Eis, Herder, Freiburg i.Brsg., 2008 |
4. Februar 2026
Teufelsfrucht
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| Tom Hillenbrand, Teufelsfrucht, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2011 |
29. Januar 2026
Nordwärts
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| Silvia Furtwängler: Nordwärts, Rowohlt, Reinbek b. Hamburg, 2015 |
23. Dezember 2025
Retro 2025 – 8
Als ich am 5. August nach gut 20 Kilometern bei dem im Bild ersichtlichen Hohe-Wart-Haus im schönen Spessart ankam, war alles verriegelt und verrammelt. Meine Hoffnung, hier Wasser fassen zu können, um mir hernach irgendwo im Wald ein Plätzchen für die Nacht zu suchen, zerschlug sich nach genauster Inspektion der mitten im Wald gelegenen Schenke. Was tun? Ich konsultierte meine Karte und entdeckte in 1,3 Kilometer Entfernung den Erlenbrunnen. Etwas abseits des Weges zwar, aber egal, Hauptsache Wasser. Doch dieser Erlenbrunnen entpuppte sich als längst nicht mehr existent.
So blieb mir nichts anderes übrig, als in das 8 Kilometer entfernte Waldaschaff zu gehen, einem Dorf mit Friedhof und ergo auch Wasser. Auf halber Wegstrecke hielt ich Rast und stärkte mich mit einem verbliebenen halben Liter Isodrink und einem Müsliriegel, ein halbes Jahr über dem Verfalldatum, der aber in dieser besonderen Situation herrlich mundete. Besagter Friedhof verfügte denn auch über das erhoffte Nass, ehe es in den über dem Ort gelegenen Wald ging, wo ich in einer halboffenen Schutzhütte nach mehr als 30 zurückgelegten Kilometern einen wunderbaren Schlafplatz fand.
22. November 2025
Halali
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| Ingrid Noll: Halali, Diogenes, Zürich, 2017 |
2. November 2025
Sansibar oder der letzte Grund
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| Alfred Andersch: Sansibar oder der letzte Grund, Diogenes, Zürich, 1970 |
D: Rerik (teilweise fiktiv), Ostsee S: Skillinge
30. September 2025
Ein anständiger Bürger hat einen Briefkasten
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| Raeto Meier: Ein anständiger Bürger hat einen Briefkasten, Cosmos, Muri, b. Bern, 2005 |
3. August 1976: Zwei Fahnder der Stadtpolizei verhaften Meier in Berns Harlem am Langmauerweg. Er hat den Militärpflichtersatz von Fr. 336.60 nicht bezahlt. Weil er behauptet, er sei der Anwärter auf den Thron Israels, beendet er den Tag mit Griessköpfli und Himbeersirup in der Psychiatrischen Klinik in Münsingen. (Klappentext)
16. September 2025
Schnapsdrosseln
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| Sabine Trinkaus: Schnapsdrosseln, Emons, Köln, 2013 |
Zum Begriff «Schnapsdrossel»
Schnapsdrossel ist eine scherzhafte Bezeichnung für einen Schnapstrinker oder Alkoholiker. Auch ein Mensch, der für ein paar Schnäpse Verdächtige oder Täter verrät, wird als Schnapsdrossel bezeichnet. Der Begriff wurde vermutlich im späten 19. Jahrhundert gebildet. Schnaps entstand bereits im 18. Jahrhundert aus dem gleichlautenden niederdeutschen Wort für «Schluck». Mit Drossel ist nicht der Singvogel Drossel gemeint, sondern die Kehle, für die früher Drossel ein geläufiges Wort war (erhalten in erdrosseln). Einer anderen, wohl falschen Erklärung nach soll der Begriff dem Namen der Wacholderdrossel nachgeahmt sein. Eine vergleichbare Bezeichnung mit derselben Bedeutung ist Schluckspecht.

















