| Alfred Bodenheimer: Der Böse Trieb, Kampa, Zürich, 2021 |
6. August 2026
Der böse Trieb
17. Januar 2026
Der Mann, der Glück brachte
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| Claude Cueni: Der Mann, der das Glück brachte: Lenos, Basel, 2018 |
6. September 2025
Hunkelers Geheimnis
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| Hansjörg Schneider: Hunkelers Geheimnis, Diogenes, Zürich, 2015 |
Am nächsten Morgen, als Hunkeler aufwacht, ist Fankhauser tot. Hat Hunkeler alles nur geträumt? Er ist sich nicht sicher, aber er ist entschlossen, der Sache auf den Grund zu gehen. (Klappentext)
BS: Stadt Basel, Riehen, Bettingen F: Knoeringe, Huningue, Hégenheim, Hésingue, Hundsbachtal
11. Juli 2025
Die Fieberkurve
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| Friedrich Glauser: Die Fieberkurve (in: Wachtmeister Studer, Krock & Co. Die Fieberkurve), Ex Libris, Zürich, 1969 |
Beide ermordeten Frauen waren nacheinander mit dem Schweizer Victor Alois Cleman, Geologe in Nordafrika, verheiratet. Mit seiner zweiten Frau, Josepha, hatte er eine Tochter, Marie. Im Jahre 1917 starb Victor Alois Cleman in Marokko an Malaria. Kurz vor seinem Tod sandte er eine Fieberkurve, die den Verlauf seiner Erkrankung dokumentierte, an seine Frau nach Basel. Dieses Dokument fällt nun Studer bei der ersten Untersuchung des Tatortes in die Hände. Im Fortgang der Ermittlungen zeigt es sich dann, dass die Fieberkurve ein verstecktes Testament enthält, welches Clemans Tochter Marie und dem Kanton Bern je zur Hälfte ein Stück Land in Marokko vermacht. Das besagte Grundstück ist mittlerweile acht Millionen Franken wert und der genaue Standort, an dem die versteckten Kaufverträge liegen, findet sich verschlüsselt in der Fieberkurve. Für die Berner Polizei ist schnell klar: Dies ist der ganz grosse Fall! Und nur einer kann ihn lösen, damit das verheissene Geld dem Kanton zugeführt werden kann: Jakob Studer.
Nachdem es seiner Frau Hedy gelungen ist, die Fieberkurve zu entschlüsseln, macht sich Studer auf in seine Mission in ferne Länder. In Paris kann er dank der Hilfe von Madelins Kriminalassistenten Godofrey eine falsche Identität annehmen. Er rasiert den Schnurrbart ab, lässt sich die Haare schwarz färben und reist als «Joseph Fouché», Inspektor der Sûreté, über Belfort und Port-Vendres nach Oran. Studer erreicht mit einem Maultier Géryville, wo er weitere Hinweise erhält. Diese führen ihn nach «Gourrama», einen Aussenposten der Fremdenlegion, wo sich auch die versteckten Dokumente befinden sollen. Als Wachtmeister Studer die in der Fieberkurve angegebene Stelle endlich erreicht, klafft ein Loch in der Erde. Jemand ist ihm zuvorgekommen.
Im Garnisonsposten «Gourrama» schliesslich laufen alle Fäden des Falles zusammen. Studer wird durch eine fingierte Verhaftung als ‹Spion mit falschem Pass› in die Gefängniszelle gesperrt. Dort trifft er auf den einzigen Gefangenen, den untergetauchten Victor Alois Cleman, und bekommt so die letzten Beweise für seine Theorie. Im darauffolgenden improvisierten Militärgericht stellt sich heraus, dass Victor Alois Cleman seinen Namen mehrmals wechseln musste. Zum ersten Mal, als er in seiner Jugend zu Unrecht eines Mordes beschuldigt wurde. Er ging nach Afrika und arbeitete als Geologe für die französische Regierung.
Von seiner ersten Frau Sophie Hornuss über Jahre erpresst, tauchte er nach seinem vermeintlichen Malariatod als Korporal Collani in der Fremdenlegion unter. Dort wartete er 15 Jahre die Verjährung der falschen Mordanklage ab, bis er seiner Tochter Marie und der Heimat das Erbe übergeben konnte. Der Plan ging jedoch schief, weil Pater Matthias in der Beichte von dem versteckten Vermögen erfahren hatte und nun selbst an das Grundstück gelangen wollte. Während der Verhandlung kommt es zu einem tödlichen Finale, an dessen Ende die gesuchten Dokumente auftauchen und sogar die Gerechtigkeit, ganz im Sinne Studers, ihre Erfüllung findet. (Wikipedia)
BE: Stadt Bern BS: Stadt Basel FR: Stadt Freiburg F: Paris DZ: Géryville (heue El Bayadh) MA: Gourrama
27. März 2025
Wir kennen uns doch kaum
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| Max Küng: Wir kennen uns doch kaum, Rowohlt, Reinbek b. Hamburg, 2015 |
28. Dezember 2024
Stollengeflüster
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| Marijke Schnyder: Stollengeflüster, Gmeiner, Messkirch, 2012 |
8. Dezember 2024
Der grosse Durst
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| Dominik Bernet: Der grosse Durst, Cosmos, Muri b. Bern, 2009 |
«Der grosse Durst» ist die Geschichte eines folgenreichen Missverständnisses. Ein Sohn erzählt von seinem etwas anderen Verhältnis zum alkoholkranken Vater. Seine manchmal irritierend wohlwollende Sicht auf eine hoffnungslose Verfallsgeschichte nimmt oft grotesk-komische Züge an. Sein Optimismus aber ist unerschütterlich. Er kann nicht anders, als die Exzesse seines Vaters als sorgfältig geplante Kapitel einer noch geheimen Erfolgsgeschichte zu verstehen. Wie sonst sollen es die beiden je zu einem Happy End bringen? (Klappentext)
BS: Stadt Basel
30. Oktober 2024
Susanna
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| Alex Capus: Susanna, Hanser, München, 2022 |
17. Juni 2024
Wurfschatten
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| Simone Lappert: Wurfschatten, Diogenes, Zürich, 2020 |
29. Mai 2024
26 Kantone 26 Wanderungen – 16
| Das 12 km lange Schweizerkreuz und die 14,2 km lange Route (inkl. 200 m Fähre) |
| Route | km | Datum | |
| AG | Seon – Lütisbuech – Brunegg | 15,5 | 27.1.24 |
| AI | |||
| AR | Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch | 14,3 | 19.1.24 |
| BE | Riedtwil – Rütschelen – Langenthal | 17,0 | 3.1.24 |
| BL | |||
| BS | Basel SBB – Claramatte – Basel SBB | 14,2 | 25.5.24 |
| FR | |||
| GE | Chancy – Champlong – La Plaine | 14,2 | 3.2.24 |
| GL | |||
| GR | |||
| JU | Buix – La Tenie – Chevenez | 19,2 | 9.3.24 |
| LU | Gelfingen – Ballwil – Emmenbrücke | 26,7 | 6./7.4.24 |
| NE | Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières | 14,0 | 12.01.24 |
| NW | Emmetten – Bärenfallen – Dallenwil | 21,0 | 10./11.5.24 |
| OW | |||
| SG | |||
| SH | Siblingerhöhe – Langer Randen – Schaffhausen | 16,7 | 29.3.24 |
| SO | Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf | 10,4 | 16.1.24 |
| SZ | |||
| TG | Diessenhofen – Rodebärg – Eschenz | 16,1 | 5.5.24 |
| TI | Rodi – Dalpe – Faido | 12,3 | 16.4.24 |
| UR | |||
| VD | |||
| VS | Arbaz – Chandolin – Ardon | 17,9 | 19.2.24 |
| ZG | Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri | 13,9 | 1.1.24 |
| ZH | Zürich HB – Küsnacht – Meilen | 16,8 | 17.2.24 |
23. Februar 2024
Die Anomalie des geomagnetischen Feldes südöstlich von Domodossola
Mit möglichst wenig Gepäck reisen. Zeitung, Schokolade, Unterwäsche, ein Buch, eine fast leer getrunkene Wasserflasche, Geld und Ausweis in der Jacke. Festsitzen auf dem Mittelmeridian der geomagnetischen Weltvermessung. Und fragen: Warum ein Mensch eine solche Mühsal auf sich nimmt: Alle vierzehn Tage ewige Stunden und Hunderte von Schienenkilometern in einem Nachtzug von Basel nach Roma-Tiburtina, nur um sich wund zu lieben, nur um dann wieder zwölf Tage alleine zu sein. (Klappentext)
Urs Mannhart: Die Anomalie des
geomagnetischen Feldes südöstlich
von Domodossola, Bilger, Zürich, 2006
BS: Stadt Basel I: Domodossola, Rom
14. Februar 2024
Lieber Leo
Dieser lange Brief an den toten Freund handelt vom Abschiednehmen: von der geliebten Frau, die ihn verlassen hat, vom Freund, der knapp 40-jährig, an einem Herzinfarkt gestorben ist, von der Mutter, deren lange zurückliegenden Selbstmord er nie überwunden hatte. Er handelt vom Schmerz des Abschieds und vom Annehmen von Trennung und Verlust.
Hansjörg Schneider: Lieber Leo,
Benziger, Zürich/Köln, 1980
Doch ist dieser Roman auch eine Standortbestimmung, stellvertretend vollzogen für eine Generation, die in der restaurativen Enge der 50er-Jahre aufgewachsen, sich den Zugang zu Jazz, Existenzialismus und Beat erkämpfte, die die 68er-Unruhen zwar bewusst, aber als 30-Jährige schon nicht mehr ganz dazugehörig erlebte und die, nun 40 geworden, Berufsroutine und Karriere plötzlich als schal empfindet.
Zugleich spricht hier ein Mann, der, in patriarchalischen Vorstellungen aufgewachsen, versucht, mit dem neuen Selbstverständnis der Frau zurechtzukommen, der sich in seiner Männlichkeit verletzt fühlt und doch um Verständnis bemüht.
Dieser scheinbar spontan erzählte, tatsächlich sehr durchdacht komponiere Roman ist gefühlvoll und spröde zugleich. Die Stimmungen und Schauplätze wechseln rasch – vom Tessin über Basel, Paris im Mai 68, nach Kalifornien, Mexiko und schliesslich nach Berlin. Und so entwickelt dieses Buch bei aller bewusst eingesetzten schweizerischen Färbung ein mitreissende Erzähltempo, das einem stärker aus der angelsächsischen denn aus der deutschsprachigen Literatur vertraut ist. (Klappentext)
AG: Zofingen BE: Emmental (Region Affoltern) BS: Stadt Basel TI: Carona, Lugano Morcote, Melide UR: Maderanertal D: Frankfurt, Berlin F: Paris USA: San Franzisco, Carmel MEX: San Felipe
20. August 2023
Das Disaster von Münchenstein
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| Stefan Haenni: Eiffels Schuld, Gmeiner, Messkirch, 2023, 246 Seiten |
Ein bunter Mix also, den der Autor in einem raffiniert konstruierten Plot zu einer Geschichte verdichtet hat, die nicht nur an verschiedenen Orten, sondern auch in verschiedenen Zeiten spielt. Was kompliziert klingt entpuppt sich bei der Lektüre, nicht zuletzt dank der kurzen Kapitel, als spannendes Hin und Her und somit als Pageturner, den man, wie es das Prädikat vermuten lässt, innert Kürze verschlingt. Wie schon bei seinem Kriminalroman «Brahmsrösi» ist es Stefan Haenni gelungen, historische Fakten auf gekonnte Weise mit Fiktivem zu kombinieren, so dass der Leserschaft nebst einer tragischen Liebes- und Detektivgeschichte einiges an vielleicht längst Vergessenem zuteil wird – den Recherchen des Autors und seiner subtilen schriftstellerischen Freiheit sei es gedankt. In diesem Sinne warten wir gespannt auf das nächste Werk des Thuners Stefan Haenni, in der Hoffnung, er möge die Verschränkung von Wirklichkeit und Fiktion wieder zelebrieren.
17. Oktober 2021
Jakobs Wanderungen
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| Jeremias Gotthelf: Jakobs Wanderungen, Ex Libris, Zürich, 1982 |
Anlass zum Roman war eine Anfrage Gotthilf Ferdinand Döhners (1790–1866), des Vorsitzenden des Zwickauer Volksschriftenvereins. Döhner suchte nach geeigneten belehrenden Volksschriften und erhoffte sich wohl einen typischen Handwerksroman, in welchem ein Junge durch Fleiss, Geduld, Ausdauer und christlichen Glauben zum Meister wird. Gotthelf lieferte dagegen eine Bekehrungsgeschichte. Im Zentrum steht nicht ein fleissiger Handwerksgeselle, sondern der lebensunerfahrene, leichtgläubige und hochmütige Handwerksgeselle Jakob, der auf seiner Wanderung über Basel, Zürich, Bern und Freiburg bis nach Genf gelangt. Schritt für Schritt zeichnet Gotthelf das Bild einer sittlichen Verrohung unter dem Einfluss der Agitatoren seiner Zeit, bis Jakob schliesslich in die Genfer Unruhen von 1843 verwickelt wird.
Erst hier verwandelt sich der satirische Roman über die Folgen politischer Agitation in einen Handwerksroman mit Aufstiegsmuster. Mit dem Tiefpunkt der moralischen Entwicklung der Romanfigur ist zugleich der Wendepunkt erreicht: Der Deutsche Jakob wendet sich vom politischen Geschehen im Gastland ab und kann, nachdem sich ihm die höhere Sittlichkeit (und Gott) in der Bergwelt des Oberlandes offenbart hat, allmählich sittliche Reife erlangen.
Schliesslich muss Jakob lernen, dass sein Bestimmungsort in der eigenen Heimat liegt. Die erwünschte Heirat im Haslital bleibt ihm verwehrt. So kehrt Jakob am Ende des Romans zu seiner Grossmutter nach Deutschland zurück, um dort gereift und geläutert ein sittliches Leben als Meister zu führen.
Während sich so der Roman im zweiten Teil dem Gattungsmuster des Handwerksromans annähert, bleibt das Erzählte doch über weite Strecken das Vehikel für eine politische Grundsatzdebatte, in welcher Gotthelf klarer als in irgendeinem anderen Text seine christliche Position gegen den politischen Radikalismus und gegen den Frühsozialismus bezieht. Zentrales Thema des Romans «Jakobs Wanderungen» sind die politischen Entwicklungen der 1840er-Jahre, die Gotthelf aus seiner kritischen Perspektive schildert. Dabei geht es – auch wenn Jakob teils in den Strudel der Ereignisse gerät – weniger um die tagespolitischen Verwicklungen als um die politische Grundsatzauseinandersetzung zwischen dem Christentum einerseits und den sich auf die Bibel berufenden neuen Ideologien des Sozialismus und Kommunismus. Einen kritischen Blick wirft er insbesondere auf die Mechanismen der politischen Meinungsbildung in deutschen Handwerksvereinen und stellt den in den 1840er-Jahren unter Zeitgenossen diskutierten Konzepten von «Kommunismus» und «Sozialismus» das Menschenbild einer christlichen Weltanschauung entgegen. Damit reiht sich der Roman in eine breite Auseinandersetzung mit dem Frühsozialismus ein.
Dies schien umso gebotener, als nicht wenige frühsozialistische Theoretiker ihre Gesellschaftsutopien als Verwirklichung der in der Bibel vertretenen Prinzipien verstanden. Gotthelfs Roman nimmt dabei Teil an einer Auseinandersetzung mit dem Sozialismus und Kommunismus um die Deutungshoheit in Fragen der menschlichen und gesellschaftlichen Entwicklung, wie sie in der Schweiz von zahlreichen Theologen in Reden und Schriften geführt wurde.
12. Oktober 2021
Montecristo
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| Martin Suter: Montecristo, Diogenes, Zürich, 2015 |
BE: Stadt Bern BS: Stadt Basel GR: Prättigau ZH: Stadt Zürich (Hauptschauplatz) Thailand: Bangkok
17. September 2021
Berner Affären
Der Nationalrat einer Rechtspartei verliebt sich während der Frühjahrssession in eine Kollegin aus dem gegenrischen Lager. Nach einer gemeinsamen Liebesnacht wird er in den Lauben der Marktgasse überfallen. Anderntags wird dort ein Junge tot aufgefunden. War es ein Unfall oder Mord? Fahnder Max Freuler, eben erst von Basel nach Bern gezogen, ermittelt im Farbnebel von Graffiti, Erpressung, Mord und Brandstiftung. (Klappentext)
Hans Suter: Berner Affären, Emons,
Köln, 2016
BE: Stadt Bern und Umgebung (Hauptschauplatz) BS: Stadt Basel ZH: Stadt Zürich
7. April 2021
Hunkeler und der Fall Livius
In seinem sechsten Fall wird der Basler Kriminalkommissär Peter Hunkeler mit einem Mord konfrontiert, der länderübergreifend zu einer sensiblen Sache nicht nur für die Ermittlungsbehörden, sondern auch für Historiker wird. In einer Schrebergartenanlage am Stadtrand von Basel, deren Boden auf französischem Hoheitsgebiet liegt, wird am Neujahrsmorgen eine männliche Leiche gefunden. Der Tote wurde erschossen, man fand ihn jedoch aufgehängt an einem Fleischerhaken am First seines Gartenhäuschens, so, wie Schlachter die Kadaver ihrer toten Tiere aufhängen. Die Basler Polizei kann vor Ort nicht ermitteln, dafür ist die französische Kriminalpolizei vom elsässischen Colmar zuständig. Bald stellt sich heraus, wer der Tote ist. Er ist Schweizer, wohnhaft in Basel, doch handelt es sich auch tatsächlich um den ermittelten Anton Flückiger? Spuren führen ins Elsass, aber auch in die behäbige Landschaft des bernischen Emmentals, und unvermittelt tauchen Ereignisse aus den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs auf, dessen Wunden im Elsas nicht verheilt sind … (Klappentext)
Hansjörg Schneider: Hunkeler und der Fall
Livius, Ammann, Zürich, 2007
BE: Lueg, Kaltacker, Rüegsau, Rüegsbach, Affoltern i.E. BS: Stadt Basel F: Elsass
13. Januar 2021
Hunkeler macht Sachen
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| Hansjörg Schneider: Hunkeler macht Sachen, Ammann, Zürich, 2004 |
Es ist Ende Oktober, die Stadt Basel ist grau und nass wie im Dezember. Weil seine Freundin Hedwig für drei Monate nach Paris verreist ist, sitzt Kommissär Peter Hunkeler wieder einmal im verrauchten Milchhüsli und trinkt ein paar Feierabendbiere. Es ist schon früher Morgen, als er auf dem Heimweg dem alten Hardy begegnet. Hunkeler setzt sich zu ihm und raucht eine Zigarette. Aber der sonst so gesprächige Hardy bleibt unerwartet stumm. Seine Kehle ist eine klaffende Wunde.
Medien und Stadtpolizei sind sich schnell einig: hinter dem Mord steckt eine mafiöse Schmugglerbande aus Albanien. Aber das ist Hunkeler zu einfach – mit seinen eigenen Methoden folgt er einer heißen Spur und wird prompt vom Dienst suspendiert. Er räumt sein Büro und setzt allein auf sein untrügliches psychologisches Gespür. Es führt ihn ins Basler Rotlichtmilieu und in dunkle, unbekannte Abgründe der Schweizer Vergangenheit.
Kommissär Hunkeler ist längst eine Kultfigur. Und im Herbst 2004 kommt der rauhbeinige Individualist mit dem Charme eines Flaneurs auf die Leinwand: mit Mathias Gnädinger als kongenialem Spürhund in den Verfilmungen von «Das Paar im Kahn» und «Tod einer Ärztin.» (Klappentext)
AG: Gislifluh, Herznach, Staffelegg, Schenkenbergertal, Schinznach Dorf BS: Stadt Basel
11. August 2020
Meinetwegen soll es doch schneien
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| Werner Schmidli: Meinetwegen soll es doch schneien, Benziger, 1967 |
BS: Stadt Basel
Dieses Buch ist im Buchantiquariat von Wanderwerk erhältlich (Rubrik «Belletristik»).
11. Juni 2020
Fast ein bisschen Frühling
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| Alex Capus: Fast ein bisschen Frühling, Hanser, München, 2012 |
Alex Capus hat diese authentische Bonnie und Clyde-Geschichte um Freundschaft und Treue, Liebe und Verrat akribisch recherchiert in Polizei- und Zeitungsarchiven, in Gesprächen mit Überlebenden, auf langen Wanderungen an den Orten des Geschehens. Entstanden ist ein Roman wie ein Tango: leicht und schwermütig, frisch und elegant und voller Trauer um verpasste Möglichkeiten und zerronnenes Glück. (Klappentext)
BL: Ergolztal, Sissach, Laufental, Laufen BS: Stadt Basel D: Wuppertal, Stuttgart F: Paris, Marseille













