30. März 2022

In the Ghetto

Mit der Umstellung von der Normal- auf die Sommerzeit beginnt für mich jeweils die Saison des Feierabendwanderns. Gestern war es denn wieder soweit: Ich schnürte mir im Büro die Wanderschuhe, hängte mir Rucksack und Kameratasche um die Schultern und zog  in Richtung Grosser Bremgartenwald im Nordwesten Berns. Einmal mehr offenbarten sich mir die krassen Gegensätze an der Schnittstelle zwischen Stadt- und Waldrand.


Hier der nicht enden wollende Feierabendverkehr, dort die zwitschernden Vögel im grünenden Forst. Hier die betonklotzige Kehrichtverbrennunsanlage, dort eine schmuddelige und mit Abfall übersäte Wohnwagensiedlung, die das Auge in Bruchteilen von Sekunden in die Favelas von Rio de Janeiro entführt. Ich war der Ansicht, dass an diesem gottverlassenen Ort die Stadt einmal aufräumen müsste, als ich Menschenstimmen und Musik vernahm. Hier lebt also tatsächlich jemand. Mir wurde fast schlecht. Dass ich mich nicht übergeben musste, hatte ich indes einzig und alleine der Musik zu verdanken: «In the Ghetto», gesungen vom King himself. Kein Witz!

Wenige Meter weiter bog ich endgültig in den «Bremer» ab, überquerte die Autobahn und war bald auf den breiten Forstwegen unterwegs, wo kein Strassenrauschen mehr an mich heranbrandete. Ab und zu überholte mich ein Dauerläufer oder kam mir eine Joggerin entgegen. Gegrüsst wurde selten. Wie sollte man denn auch, wenn die rennende Zunft grossmehrheitlich im verstöpselten Modus durch die fröhlich singende Natur hechelt? Henu, ich genoss meinen ersten Feierabendgang in vollen Zügen, ehe ich in Hinterkappelen ins Postauto stieg und mich gemütlich ins Zentrum der Landeshauptstadt chauffieren liess. Fotos dieser Expedition der Gegensätze gibt es hier.

24. März 2022

Gibt es nebst dem Rösti- nun auch einen Suizidgraben?

Gestern wollte ich endlich das Berner Münster besteigen. Das letzte Mal war ich vor über 30 Jahren oben. Wirklich genau erinnere ich mich nicht mehr. Dafür hat sich meine allererste Besteigung unauslöschlich in meinen Gehrinwindungen festgesetzt. Es muss in der ersten Hälfte der 1970ern gewesen sein. Als kleines «Wölfli» der Pfadfinderabteilung Gottstatt war ich Teil einer von unseren Führerinnen ausgeheckten Schatzsuche in der Altstadt von Bern. Selbstverständlich führte eine der Spuren auf den Turm des Münsters. Das hatten sich die Leiterinnen formidabel ausgedacht. Wo wir letztlich fündig wurden, weiss ich indes nicht mehr.

Der über 100 Meter hohe Berner Münsterturm – für einmal ohne «Rucksack».
Zurück zum Gestern. Im Rahmen meines Projektes, alle Aussichtstürme der Schweiz zu besteigen, fuhr ich also nach Bern und begab mich via Schauplatzgasse, Bundesplatz und – nomen est omen – Münstergasse zum grandiosen Münster, dessen Turm ausnahmsweise ohne seinen obligaten «Rucksack»* in den stahlblauen Frühlingshimmel ragte. Ein wenig aufgeregt war ich schon, denn die Besteigung des Münsterturms ist nicht nur für alle Bern-Touristen, sondern auch für jeden bodenständigen Berner und jede bodenständige Bernerin ein absolutes Muss, gibt es doch keine bessere Sicht auf die Dächer der UNESCO-zertifizierten Altstadt, als aus der 64 Meter über Boden gelegenen «Achteckgalerie».

Wenige Minuten nach Mittag und somit wenige Minuten nach der offiziellen Öffnungszeit des Turmes stand ich also im Eingangsbereich des touristischen Münsterteils. Eine Frau und ein Mann begrüssten mich freundlich und gleichzeitig mit der Hand in Richtung Kirchenchor zeigend. Dankend lehnte ich ab und gab mich als Turmbesteiger zu erkennen. Das war zwar kein Fehler, aber gravierend.

Das ginge nur zu zweit, wurde mir beschieden. Ich: «Ich weiss, aber ich muss auf den Turm!» Ob ich reserviert hätte? – Hatte ich nicht. – Dann ginge es nicht, so die zwei vom Empfangskommitee. Also begann ich zu erklären, weshalb und wieso ich unbedingt «alleine» auf den Turm möchte. Die Lage begann sich schlagartig zu entspannen und Herr Hebeisen, seines Zeichens stellvertretender Sigrist, nahm sich meinem Anliegen nun beherzt an. Gemeinsam schritten wir durch das Münsterschiff an eine ... leider verschlossene Türe. Offenbar hatte ein wesentlicher Entscheidungsträger ins Sachen Solobesteigung bereits seine Mittagspause angetreten. Doch Herr Hebeiesen gab nicht auf. Er zückte unvermittelt sein Walkie-Talkie und funkte die nächste Instanz an. Ihr konnte ich sogar mein Anliegen persönlich vortragen, doch die krächzende Frauenstimme hatte kein Gehör und liess verlauten, dass ich mein Begehren mittels Antrag an die Kirchturmwartin oder die Betriebsleitung zu formulieren hätte. – Herrn Hebeisen war dieser Bescheid sichtlich unangenehm. Seine Entschuldigungen mir gegenüber wollten kein Ende nehmen. Egal, der Turm war heute für mich tabu, weshalb ich mich unverzüglich der glücklicherweise geplanten Wanderung nach Bolligen widmete.

Und noch währenddem ich die Berner Altstadt hinabschritt, liess ich meine Besteigung des Kathedralenturms von Freiburg im Uechtland von vor zwei Wochen Revue passieren. Ennet dem Röstigraben galten nämlich komplett andere Gepflogenheiten. Da waren weder Aufpasser vor Ort noch irgendwelche Restriktionen, was die Besteigung der ebenfalls 64 Meter über Grund gelegenen Aussichtsplattorm anbetraf. Weshalb dann also diese sonderbaren Spielregeln in der helvetischen Hauptstadt? – Herr Hebeisen klärte mich wie folgt auf: Im April 2021 habe man eine Person gehabt, die vom Münsterturm gesprungen sei, was dazu geführt habe, dass die Besteigung des gotischen Sandsteinwerkes nur noch in Gruppen ab mindestens zwei Personen gestattet sei. Man geht also davon aus, dass Suizidler in Begleitung eines oder mehrerer Menschen praktisch inexistent seien.

Der Turm der St-Nikolaus-Kathedrale von Freiburg im Uechtland.
Im Verlauf meiner Wanderung von Bern nach Bolligen hatte ich indes genügend Zeit und Musse, über die Diskrepanz zwischen den beiden Zähringerstädten Bern und Freiburg nachzudenken. Herausgekommen ist die bereits in diesem Post aufgeworfene Frage, ob es in der Schweiz womöglich nebst einem Röstigraben auch einen Suizidgraben gebe. – Ich weiss es freilich nicht, doch die Vermutung liegt nahe.

*So nennt man in Bern das in Kunststoffplanen eingehüllte Baugerüst, wenn am Turm die Steinmetze am zerbröselnden Sandstein Renovationsarbeiten vornehmen.

23. März 2022

Wo geht's lang?

Dieter Nuhr: Wo geht's lang? Bastei Lübbe, Köln, 2020
Dieter Nuhr steht seit weit über dreißig Jahren auf der Bühne und ist vielleicht Deutschlands erfolgreichster Kabarettist. Seine Art, unvoreingenommen auf die Dinge zu blicken, provoziert Ideologen aller Couleur. 

Er ist aber nicht nur ein unbestechlicher Kommentator, sondern auch Weltreisender, Autor und bildender Künstler, alles mit gleicher Intensität. Er hat Malerei studiert, heute benutzt er statt Pinsel eine Kamera. Seine Kunst wird international ausgestellt, zuletzt in Shanghai und St. Petersburg. In seinem Bildband zeigt Nuhr 120 bisher ungesehene dokumentarische Fotos von seinen unzähligen Reisen in alle Erdteile. 

In gewohnt unterhaltsamen und pointierten Annotationen erkundet er eine obskure Welt, erzählt Anekdotisches, Nachdenkliches und Witziges und er lässt uns teilhaben an seinen Reflexionen über die absurde Vielfalt des Lebens. Dieter Nuhrs Fotografien feiern die Fremdheit und verweigern sich dem aktuellen Untergangskult. Sie sind überzeugend positiv und optimistisch. (Inhaltsangabe zum Buch)

12. März 2022

Der Hydrant von Praratoud

Vor knapp einem Jahr habe ich über mein Projekt, die Schweiz vom Genfer- an den Bodensee so oft wie möglich im Wald zu durchqueren, berichtet. Die ersten zwei Etappen absolvierte ich 2021 an einem wunderbaren April-Wochenende. Damals zog ich von Lausanne nach Lucens im Broyetal, Zeltübernachtung im Wald inklusive.

Nun machte ich mich neulich an die Abschnitte drei und vier. Ausgehend von Lucens ging ich vorerst in nordöstlicher Richtung auf der orografisch linken Talseite nach Granges-Marnand. Die Route bot einige Überraschungen. Da war einmal ein kleiner Waldsee mit einer verlassene Hütte mitsamt danebenstehendem Wohnwagen. Ein verwunschener Ort, ein «lost place» im wahrsten Sinne des Wortes. La Cabane du Bûcheron («die Hütte des Holzfällers») nennt sich die Lotterbude, wo offensichtlich einst jemand gewohnt hatte. Inzwischen haben jedoch Vandalismus und Spinnweben das Szepter übernommen.

An den darauf folgenden Waldrand grenzte ein Golfplatz, der glücklicherweise noch nicht in Betrieb war. Und nur wenige Schritte weiter wartete eine schöne Hängebrücke, die über eines der zahlreichen Tobel führt, die den Hügelrücken in Richtung Broye entwässern. Im Weiler Praratoud stiess ich am Strassenrand auf einen Gedenkstein mit der Inschrift

RECONNAISSANCE
A DIEU

EN SOUVENIR
DU BOMBARDEMENT
ANGLAIS
DU 13 VII 1943

MOBILISATION
DE GUERRE
1939 – 1945

Ein paar Meter weiter stand ein Wasserhydrant. Dies ist an und für sich nichts Aussergewöhnliches, doch das Bombardement von vor 79 Jahren und die aktuelle Situation im Osten Europas verliehen der Szene eine unglaubliche Symbolik:

Im nahen Wald wies ein Wegweiser auf einen Bombentrichter hin, der von den rund 100 Einschlägen von damals zeugt. Wie auf einer Infotafel zu lesen war, nahm General Guisan höchstpersönlich einen Augenschein von den Folgen dieses irrtümlich ausgeführten Angriffes.

Die Durchquerung von Granges-Marnand bedeutete auch die Durchquerung des gesamten Talbodens, ehe es wieder bergauf ging. Im Örtchen Torny-le-Petit hatte ich das grosse Glück, einen Brunnen mit Trinkwasser zu finden, denn der angepeilte Biwakplatz war bloss einen Kilometer entfernt. Die Nacht verlief ruhig, einmal abgesehen von mehr oder weniger bekannten Tierlauten, die mal näher und mal entfernter durch den Wald gellten.

Das über die Nacht gefrorene Kondenswasser an der Zeltinnenwand schmolz im Verlauf des Morgens dank der wiederum wohltuend durchs Geäst hindurchdringenden Sonnenstrahlen, die das Aufsteh- und Frühstücksprozedere sehr erträglich machten. Für heute standen deutlich längere Waldpartien als gestern auf dem Programm. Zwischenzeitlich wähnte ich mich im völligen Niemandsland, was meiner Vorstellung einer in gewisser Hinsicht romantischen Route durchs ansonsten dicht besiedelte Mittelland sehr nahe kam.

Von der 4. Tagesetappe scheinen mir drei Glanzlichter besonders erwähnenswert:

  1. Der Bach L'Arbogne, wie er sich in einem bewaldeten Graben mit unzähligen Mäandern broyewärts schlängelt, um kurz vor dem Murtensee in besagte Broye zu münden.
  2. Der Wohnturm des ehemaligen Schlosses von Montagny. Der stattliche Turm wurde vor wenigen Jahren restauriert und kann bestiegen werden. Da ich dieses Objekt noch nicht auf der Liste meines Turmprojektes hatte, freute ich mich umso mehr über diese Entdeckung. Die Besteigung werde ich indes zu einem späteren Zeitpunkt ausführen können, da der Turm erst im April wieder zugänglich sein wird.
  3. Die Aussicht auf die verschneiten Freiburger und Berner Voralpen von den Waldrandabschnitten aus, die das letzte Viertel der Etappe prägten.

In Donatyre, einem Dorf nahe Avenches, war dann Schluss. Zwei Minuten vor Abfahrt des Busses langte ich nach über 21 Kilometern hier an und freute mich trotz der zufriedenen Müdigkeit bereits auf das nächste Teilstück dieser bäumigen Angelegenheit. Fotos des 1. Tages gibt es hier und jene des 2. Tages hier.

9. März 2022

Die Spirale – Etappe 11

Utzigen – Belp Bützacker: die Route
Schon sind wiederum fast zwei Monate ins Land gezogen seit der letzten Etappe. Zwei Monate, die sowohl Freude als auch Leid gebracht haben. Mitte Februar hatte der Bundesrat die meisten der Pandemie-Massnahmen aufgehoben. Am Tag vor der heutigen Etappe hatte der Einmarsch Russischer Truppen in die Ukraine begonnen, begleitet von ersten Luftangriffen auf angeblich «militärische Einrichtungen». Doch erste Bilder zeigten leider auch komplett zerstörte Wohnhäuser.

Inzwischen sind zwei Wochen vergangen und die Russen sind weiter vorgerückt. Städte wie Kiew und Charkiw werden offenbar fast pausenlos bombardiert. Die UNO spricht inzwischen von 1½ Millionen Flüchtlingen, die seit Kriegsbeginn das Land verlassen haben. Es ist von Bildern die Rede, die man zuletzt während des 2. Weltkrieges gesehen hat. – Und ich sitze hier vor dem Bildschirm, ratlos, wütend und einmal mehr desillusioniert. Dabei möchte doch ich bloss über die 11. Etappe meiner Spiralwanderung rund um Bern berichten, die mich von Utzigen via Worb nach Belp Bützacker geführt hat.

Doch was nützt es, in der stillen Kammer Trübsal zu blasen und dabei womöglich depressiv zu werden? Nüchtern betrachtet: nichts! Ist nicht immer irgendwo auf diesem Planeten Krieg? Sterben nicht täglich Tausende Menschen einen sinnlosen Hungertod? Werden nicht laufend Millionen von Tonnen an CO₂ ausgestossen, als ob es weder Klimaschutzvereinbarungen noch Erderwärmung gäbe? – Alles Gründe genug, um sich die Kugel zu geben und abzudanken. Doch dies scheint mir nicht Sinn und Zweck meines Daseins zu sein, über das ich nie entschieden habe. Vielmehr ist es mein Wille zu leben, und von dieser Welt angetan zu sein, sei sie noch so verrückt und ungerecht.

In diesem Sinne machte ich mich also auf eine weitere Etappe dieser Spiralwanderung, nicht ohne das Gebaren von Russlands Herrschern zu verurteilen und in Gedanken beim ukrainischen Volk zu sein. – Im kompletten Gegensatz zur düsteren Zeit im Osten Europas erwartete mich an diesem 25. Februar 2022 ein absolut traumhaftes und in gewisser Weise trügerisches Wetter. Vom topografisch privilegiert gelegenen Utzigen zog ich in einer Art Panoramaroute mit schönen Ausblicken Richtung Alpen, dem Worblental und hinüber zum Bantiger nach Worb hinab.

Obschon Worb in den vergangenen Jahren eine Umfahrungsstrasse erhalten hat, war der Verkehr im Dorfzentrum an diesem Freitagmorgen unerträglich. Doch ehe ich nun zu einem Strassenverkehrslamento anstimme, verlasse ich den 11.500-Seelen-Ort und schreite durch das behäbige Umland mit seinen typischen Berner Bauernhofsiedlungen. – Die ländliche Ruhe dauerte freilich nicht lange, denn bei Worb SBB herrschte reger Lastwagenverkehr. Auf meiner zugegebenermassen etwas älteren Landeskarte sind keine der Industriegebäude eingezeichnet. Inzwischen haben sich hier etliche Betriebe angesiedelt, was entsprechenden Betrieb verursachte.

Die Wanderspirale in der Übersicht. Grün die bislang zurückgelegte Strecke.
Immerhin profitierte ich von einem glücklicherweise vorhandenen Trottoir, so dass ich unbeschadet nach und durch Beitenwil gelangte, um hernach rechts abbiegend in Richtung Rubigen zu verschwinden. Doch die erhoffte Ruhe wollte heute partout nicht eintreten, denn schon machte sich der Flughafen Belpmoos mit dem Dröhnen startender Düsenjets bemerkbar. In Rubigen angekommen schlängelte ich mich durch die westlich der Hauptstrasse gelegenen Wohnquartiere, indem ich mich an die braunen Wegweiser hielt, die zum Kulturlokal Mühle Hunziken führten, denn dort sollte ich gemäss meiner Planung vorbeikommen.

Die ehemalige Mühle präsentierte sich von aussen als ziemlich schmuddeliges Etwas. Dabei traten und treten auf der erstaunlich kleinen Konzertbühne im als Raritätenkabinett ausstaffierten Innenraum nicht irgendwelche Möchtegerns auf. Schade, achten die Verantwortlichen nicht mehr auf das Äussere des stattlichen Anwesens. Aber was soll's? Alles in allem passt diese Vernachlässigung zur stark befahrenen Strasse mitsamt Tankstelle und Supermarkt direkt an der Autobahnein- bzw. -ausfahrt.

Da spielte es auch keine Rolle mehr, dass ich mich auf dem Velostreifen gegen den anbrandenden Verkehr stemmte und strammen Schrittes Richtung Belp zog. Mit einiger Genugtuung nahm ich die blonde Mercedes-Lenkerin wahr, als sie mir den Vogel zeigte. In solchen Situationen frage ich mich jeweils, wo genau nun der Vogel sitzt ... Lassen wir's und beenden wir die Etappe kurz vor diesem Belp bei der Bushaltestelle Bützacker, wo ich unter der wärmenden Sonne genüsslich auf meinen Chauffeur wartete. Die optische Ausbeute dieser doch eher kurzen Etappe gibt es hier.

4. März 2022

Lichterfest

Sunil Mann: Lichterfest, Grafit,
Dortmund, 2011
Vijay Kumar ist irritiert: Der Zürcher Medientycoon Blanchard beauftragt ausgerechnet ihn, seine verschwundene Putzfrau Rosie zu suchen. Und bietet dem indischstämmigen Detektiv dafür ein saftiges Honorar. Was ist so besonders an Rosie? Chronisch in Geldnot macht sich Vijay an die Arbeit und findet heraus, dass Rosies Neffe der Junge ist, der am Vorabend von einem Schlägertrupp bewusstlos geprügelt wurde.

Als dann der rechte Politiker Graf tot aufgefunden wird, bekommt der Fall eine neue Dimension – denn auch bei Graf hat Rosie geputzt.
(Klappentext)

ZH: Stadt Zürich