Die auf 2182 m gelegene Örtlichkeit nennt sich sonderbarerweise «Paradiso», oder amtlich, denn so ist sie selbst auf der Karte 1:10 000 des Bundesamts für Landestopografie vermerkt: «Paradiso Mountain Club & Restaurant». Wer auf der Webseite dieses kafkaesk anmutenden Etablissements – selbstverständlich mit einer .com-Adresse – versucht, eine Menü- oder Getränkekarte zu finden, versucht vergeblich. Vermutlich werden die Preise derart billig sein, dass sich die Lokalbetreiber genötigt sahen, auf eine Publikation zu verzichten, um den unerwünschten Andrang proletarischen Pöbels erst gar nicht aufkommen zu lassen. Aber vielleicht liege ich da völlig falsch. Who knows?
7. September 2026
Neulich in 7500 St. Moritz
7. Juni 2026
31. Dezember 2025
Retro 2025 – 12
29. Dezember 2025
Retro 2025– 11
Im zu Ende gehenden Jahr war ich überdurchschnittlich oft zu Fuss in der Jungfrau-Region unterwegs: Schynige Platte, First, Kleine Scheidegg, Grindelwald, Lauterbrunnen, Wengen, Mürren, Zweilütschinen. Was mir indes noch fehlte, war eine Fahrt mit der Standseilbahn von Interlaken auf den Harder Kulm mit anschliessender Wanderung hinab nach Ringgenberg und zurück nach Interlaken.
Weil die Harderbahn bis Ende November fährt, nutzte ich einen sonnigen und überaus milden Spätherbsttag. Man schrieb den 11.11.. Für mich als Nicht-Fasnächtler und Nicht-Katholik ein Tag wie jeder andere. Dennoch entpuppte sich dieser als unglaublich ergiebig, gegensätzlich und befriedigend.
In der proppenvollen Standseilbahn war ich mit grosser Wahrscheinlichkeit der einzige einheimische Fahrgast. Der Rest rekrutierte sich aus der halben Welt, der indes von der Fahrt nicht viel mitbekam. Das zwanghafte Starren auf Smartphones machte auch am Harder keine Ausnahme. Kaum oben angekommen, setzte sich die Manie in der peinlichen Form von Selfies fort. Mir schien, dass die Leute wenig Interesse an der Aussicht hatten, vielmehr ging es darum, auf dem Harder gewesen zu sein und möglichst viele Bilder von sich und seinem Anhang gemacht zu haben, ehe es nach einer Stunde mit der Bahn wieder talwärts und an den nächsten Selfie-Hotspot ging.
Aber was labere ich hier, denn dasselbe Prozedere konnte ich auf jedem meiner diesjährigen Abstecher in die Lütschinentäler beobachten. Ich verstehe diese Art von «Tourismus» längst nicht mehr. – Item, nachdem ich die Leute beim Fotografieren ihrer selbst oder durch spontan angeheuerte dritte fotografiert habe, widmete ich mich dem umwerfenden Tiefblick auf Interlaken, bestaunte einmal mehr die Mehr-oder-weniger-Viertausender im Hintergrund und warf einen Blick in Richtung Voralpen, also den im Rücken des Harders gelegenen Gebiet von Niederhorn, Burgfeldstand und Gemmenalphorn. Sehr gut gefallen hat mir zudem das denkmalgeschützte Panoramarestaurant Harderkulm. Es bietet sage und schreibe 600 Plätze, was auf eindrückliche Weise die touristische Bedeutung des Hausberges von Interlaken veranschaulicht.
Bereits nach einer halben Stunde verabschiedete ich mich vom Kulm, auch, um der nächsten Landung Selfie-Maniacs entfliehen zu können. Nach genau 10 Sekunden war ich auf dem von mir angepeilten Pfad. Und – wen wundert's – auf den kommenden anderthalb Stunden hinab nach Ringgenberg am Brienzersee sollte ich keiner einzigen Menschenseele begegnen. Wunder zu begehende Wege hin, wunderbar zu begehende Wege her.
Nicht weniger beeindruckend war hernach der Abschnitt entlang dem naturgeschützten Burgseewli und über den Goldswilhubel mit Kirchenruine sowie Mini-Friedhof mitsamt herrlichem Blick auf Aare, Interlaken und Umgebung zum Ausgangspunkt an den Bahnhof Interlaken Ost, wo mir die für heute letzten Smartphone-Süchtigen aus Übersee begegneten.
30. Oktober 2025
Das Postauto mutiert zum selbstfahrenden PW
Am 22.10.2025 veröffentlichte PostAuto eine Medienmitteilung, die aufhorchen lässt. Ich veröffentliche diese bewusst, ohne zu kommentieren, jedoch mit der Idee, zum gegebenen Zeitpunkt darauf zurückzukommen. Quelle: postauto.ch
«AmiGo»: PostAuto bringt automatisierte Fahrzeuge in die Ostschweiz
PostAuto lanciert ein zukunftsweisendes Angebot für den öV: In der Ostschweiz sollen ab 2027 automatisierte Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Die Testfahrten starten im Dezember 2025. Das Angebot wird von den Bundesämtern für Verkehr (BAV) und Strasse (ASTRA), den Kantonen St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und Thurgau, dem Touring-Club Schweiz (TCS) sowie weiteren Partnern unterstützt. Technologiepartnerin ist Apollo Go, die heute weltweit bereits mehr als tausend automatisierte Fahrzeuge betreibt.
Das Wichtigste in Kürze
«AmiGo» ist ein neues Angebot von PostAuto, das die Mobilität in der Ostschweiz für Kundinnen und Kunden noch attraktiver macht – «On-Demand» buchbar und mit elektrischen, automatisierten Fahrzeugen, die jeweils Platz für bis zu vier Fahrgäste bieten.
Testbetrieb mit Kartografierungsfahrten startet im Dezember 2025 mit ersten Fahrzeugen und Sicherheitsfahrerinnen und Sicherheitsfahrern; für den Endausbau des Angebots sind bis zu 25 Fahrzeuge geplant.
Reguläres Angebot spätestens ab erstem Quartal 2027: Nach intensiven Testphasen soll «AmiGo» als dauerhaftes Angebot ohne Sicherheitsfahrerinnen und Sicherheitsfahrern eingeführt werden.
Breit abgestützte Partnerschaften ermöglichen die Umsetzung und Weiterentwicklung des Angebots.
Mit «AmiGo» wird PostAuto zur Vorreiterin für eine neue Ära im öffentlichen Verkehr: Das Angebot ergänzt künftig das heutige Angebot dort, wo Gebiete mit dem klassischen Linienverkehr nicht optimal erschlossen sind – zum Beispiel in ländlichen und weniger gut erschlossenen Regionen oder zu Randzeiten.
Ziel ist es, ein reguläres Mobilitätsangebot mit automatisierten Fahrzeugen im Einsatzgebiet aufzubauen und sukzessive weiterzuentwickeln. Bereits im Dezember werden die ersten Fahrzeuge Testfahrten durchführen – zum Start noch ohne Kundinnen und Kunden und mit Sicherheitsfahrerinnen und Sicherheitsfahrern an Bord.
Flexibel, automatisiert und elektrisch
Die selbstfahrenden Fahrzeuge werden auf Abruf verfügbar sein: Die Kundinnen und Kunden buchen die Fahrt per App. Fahren zur gleichen Zeit andere Nutzerinnen eine ähnliche Strecke, wird das System die Fahrten zudem zusammenlegen können (Ride-Pooling). Diese Fahrgemeinschaften verbessern die Auslastung der Fahrzeuge. So entsteht ein flexibles, bedarfsgerechtes Angebot, das die Mobilität noch effizienter, nachhaltiger und kundenfreundlicher macht. Jedes Fahrzeug bietet Platz für bis zu vier Fahrgäste und genügend Stauraum für Gepäck. Die gesamte Flotte ist elektrisch betrieben.
PostAuto bringt automatisiertes Fahren auf die Strassen der Ostschweiz
Mit «AmiGo» lanciert PostAuto erstmals ein automatisiertes Angebot, das künftig als reguläres Mobilitätsangebot und als Teil des öffentlichen Verkehrs betrieben werden soll.
«Wir bringen die Mobilität der Zukunft in die Ostschweiz – flexibel, digital und ganz nach den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden. Sie profitieren von einem Angebot, das sich ihrem Alltag anpasst und neue Mobilität erlebbar macht. Mein besonderer Dank gilt unseren starken Partnern: Ohne ihre engagierte Unterstützung wäre dieses innovative On-Demand-Angebot nicht möglich. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft des öffentlichen Verkehrs.
Stefan Regli, Leiter Mobilitäts-Services und Mitglied der Konzernleitung der Schweizerischen Post
Mit starken Partnern den öV der Zukunft gestalten
Mit an Bord als Projektpartner sind die Kantone St. Gallen, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden und Thurgau, das Bundesamt für Verkehr (BAV), das Bundesamt für Strassen (ASTRA) sowie der Touring Club Schweiz (TCS).
«Das automatisierte Fahren ist keine Zukunftsvision mehr, sondern Realität im Aufbau. Jetzt gilt es, Erfahrungen mit führerlosen Fahrzeugen zu sammeln. Pilotprojekte wie AmiGo zeigen, wie die Schweiz automatisierte Fahrzeuge verantwortungsvoll einsetzt – für eine sichere, effiziente und zugängliche Mobilität für alle.
Jürg Röthlisberger, Direktor des ASTRA
Die Ostschweizer Kantone nutzen die Gelegenheit, die Versorgung ihrer Bevölkerung mit Mobilität entscheidend zu verbessern.
«Mit AmiGo setzen die Ostschweizer Kantone ein starkes Zeichen für eine zukunftsorientierte Mobilität und eine innovative Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs.
Regierungspräsident Beat Tinner, Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements des Kantons St. Gallen stellvertretend für die Ostschweizer Kantone
Auch Jürg Wittwer, Generaldirektor des TCS ist überzeugt, dass flexible, automatisierte Mobilitätsangebote künftig eine wichtige Rolle spielen werden:
«In den nächsten Jahren werden wir grosse Umwälzungen im Bereich der Mobilität erleben, insbesondere im öffentlichen Verkehr. Die Routenvielfalt und Mobilitätsformen werden sich erheblich verändern, und der TCS wird diese Entwicklungen begleiten.
Jürg Wittwer, Generaldirektor des TCS
Mit dem chinesischen Technologiepartner Apollo Go ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich des automatisierten Fahrens mit an Bord.
«Wir freuen uns, dass sich PostAuto für Apollo Go als Technologiepartner entschieden hat. Weltweit betreiben wir bereits heute erfolgreich mehr als tausend automatisierte Fahrzeuge mit 14 Mio. kumulierten Fahrten. Diese Erfahrung bringen wir in unser erstes Projekt in Europa ein und wir hoffen, dass wir unsere Partnerschaft mit PostAuto künftig weiter stärken und ausbauen können.
Liang Zhang, Geschäftsführer EMEA, Baidu Apollo
Start im Dezember 2025
Ab Dezember 2025 werden die ersten Fahrzeuge für Kartografierungsfahrten in der Region unterwegs sein – noch ohne Kundschaft und mit Sicherheitsfahrerinnen und Sicherheitsfahrern an Bord. Die Datenverarbeitung wird in Einklang mit dem Schweizer Datenschutzgesetz und der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung der EU) erfolgen.
Ab dem ersten Halbjahr 2026 sind erste Testfahrten mit einer ausgewählten Nutzergruppe geplant – weiterhin mit Sicherheitsfahrerinnen und Sicherheitsfahrern an Bord. Sofern alle Sicherheits- und Qualitätsanforderungen erfüllt sind, werden im Verlauf des Jahres 2026 erste Fahrten ohne Sicherheitsfahrerinnen und Sicherheitsfahrern durchgeführt.
Der reguläre Betrieb wird voraussichtlich im ersten Quartal 2027 aufgenommen. Mit künftig 25 Fahrzeugen ist «AmiGo» zum jetzigen Zeitpunkt das grösste geplante Angebot mit automatisierten Fahrzeugen im europäischen Raum.
Vor der Lancierung des Testbetriebs werden in der Region Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung stattfinden. Hierzu wird zu einem späteren Zeitpunkt informiert.
26. Juli 2025
Der digitale Nomade
13. März 2025
Die Panne
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| Friedrich Dürrenmatt: Die Panne, Diogenes, Zürich, 1998 |
Traps erfährt, dass die vier Rentner sich regelmäßig zu dem Zweck treffen, um ein Spiel zu spielen, in dessen Rahmen sie ihre alten Berufe ausüben und einen Gerichtsprozess nachahmen. Dabei spielen Wucht den Richter, Kummer den Verteidiger, Zorn den Staatsanwalt und Pilet den Henker, was ihren früheren Berufen entspricht. Traps wird dazu eingeladen, mitzuspielen. Widerwillig nimmt er die vakante Rolle des Angeklagten ein. Er fühlt sich keines Verbrechens schuldig. Er plaudert frei über sein privates Leben als Familienvater von vier Jungen, über seine Seitensprünge und seine brillante Karriere vom Hausierer zum Generalvertreter seiner Textilfirma. Sein Verteidiger Kummer rät ihm, keine unvorsichtigen Aussagen zu tätigen. Traps bemerkt nicht, dass er sich bereits mitten in der Vernehmung befindet.
Im Laufe des mehrgängigen Mahls, bei dem der Wein in Strömen fliesst, gibt der seit elf Jahren verheiratete Traps auch kleinere Verfehlungen im Beruf zu. Er berichtet davon, dass sein ehemaliger Chef, Herr Gygax, dessen Posten er nun innehat, an Herzversagen gestorben ist. Auch seine Affäre mit Gygax’ Frau verschweigt er nicht. Die vier Pensionisten horchen auf. Im Rahmen einer weiteren Beratung mahnt Kummer den Angeklagten zur Vorsicht. Der Staatsanwalt Zorn bezichtigt Traps plötzlich des Mordes an Gygax. Durch Intrigen und den stressbedingten Herzinfarkt des Chefs habe Traps dessen Posten an sich gerissen. Nach und nach legt Zorn die Motive frei und rekonstruiert die Tat.
Traps ist zunächst verwirrt. Doch je mehr er sich dem Alkohol hingibt, desto lockerer wird seine Zunge. Er verbrüdert sich mit dem Staatsanwalt und gibt schliesslich zu, dass er Gygax’ Frau dazu benutzt habe, seinem Chef eins auszuwischen. Aufgrund des Schocks über die Untreue seiner Frau habe dieser schliesslich einen Herzinfarkt erlitten. Je mehr der Staatsanwalt die Genialität dieses perfekten Mordes lobt, umso mehr lässt sich Traps dafür feiern.
Als die Anwälte ihre Plädoyers halten, fordert der Staatsanwalt Zorn die Todesstrafe. Der Verteidiger Kummer versucht, Traps hingegen als Opfer dazustellen, und verlangt dessen Freispruch. Doch der Angeklagte ist nun stolz auf seine Tat und gibt dem Staatsanwalt in allen Punkten Recht. So kommt es schliesslich zur Verurteilung durch den Richter Wucht, der die Todesstrafe ausspricht. Traps begibt sich nach diesem Abend, den er als überaus gelungen wahrnimmt, auf sein Zimmer. Wenig später wird er dort von dem besoffenen Richter, vom Staatsanwalt und dem Verteidiger, die ihm eine Urteilsurkunde aushändigen wollen, im Fensterrahmen erhängt aufgefunden. (Lektürehilfe)
4. April 2024
Die Dusch-Diät
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| Lorenz Keiser: Die Dusch-Diät, Kein & Aber, Zürich, 2008 |
Zum Glück gibt's Lorenz Keiser. Der Mann holt für uns die Kastanien aus dem Feuer, er zieht die Karre aus dem Dreck. In seinen Schlagseite-Kolumnen stellt der Kabarett-Kronprinz und Satire-Scheich erneut sein Können unter Beweis. Virtuos schlägt er seine rhetorischen Bögen und Haken, so dass am Schluss alles wieder am richtigen Platz steht. Die Welt ist eine Bühne, und Keiser zieht die Fäden. (Klappentext)
29. Dezember 2023
10. Dezember 2023
30. November 2023
26. November 2023
22. November 2023
16. November 2023
12. November 2023
8. November 2023
30. Oktober 2023
Sofareisen
Am liebsten stand er auf dem Balkon seiner alten Wohnung an der Aare und schaute hinunter auf den schönen Dalmaziquai. Und dann nahm das gewohnte Leben auf einmal eine Wende. Jetzt steht er auf einem kleinen Küchenbalkon inmitten von verdorrten Zimmerpflanzen und raucht. Er blickt auf die Strasse und beobachtet die Welt an der Berner Wylereggkreuzung: Wie bei 38°C im Schatten der Teer langsam schmilzt und sich ein Jungpolitiker mit seinem Jeep vor den Mercedes des Stadtpräsidenten schiebt und dann beide im Verkehr steckenbleiben. Wie die Beamten im gegenüberliegenden Bauwrack aus Eternitverschalung Tag für Tag ihre Gummibäume giessen, während ein Securitasmann gerade wieder einmal dabei ist, einen Busszettel unter die Scheibenwischer des geliebten VW Passat zu schieben.
Endo Anaconda: Sofareisen, Ammann,
Zürich, 2005
Anacondas Kolumnen sind Milieustudien über das Mittelmass, über Leute, die ihr Schicksal bejammern, sich besaufen und dann vom eigenen Hund in den Hintern gebissen werden, sind poetische Aperçus über die elende Dialektik des Rauchens und Trinkens, über ketchupsüchtige Kinder und alle möglichen Schweizer Psychosen. Eine grosse Sehnsucht nach dem – inneren – Paradies vibriert leise zwischen den Zeilen. Ja, diese bluesige Comédie humaine ist echt – wem sonst passiert es, dass die weggeschnippte Kippe direkt auf der Mütze des vorbeigehenden Securitasmannes landet? (Klappentex)
17. Januar 2023
Der Vampir von Ropraz
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| Jacques Chessex: Der Vampir von Ropraz, Nagel & Kimche, München, 2008 |
7. September 2022
Abschalten
| Martin Suter: Abschalten, Diogenes, Zürich, 2012 |
Was ist das Schlimmste für den Manager? Kein Bonus. Das Zweitschlimmste? Ferien. Zur Untätigkeit gezwungen zu sein, zu wissen: Die Firma wird untergehen, weil er nicht da ist. Oder, noch schlimmer: Die Firma wird nicht untergehen, obwohl er nicht da ist. Und am allerschlimmsten: Die Firma wird wachsen und gedeihen, gerade weil er nicht da ist. Was bleibt dem Manager also übrig? Die Ferien managen oder die eigene Familie oder das Hotelpersonal, bis schliesslich allen der Kragen platzt. Oder einen Weg finden, nicht in die Ferien zu fahren. (Klappentext)
16. Juli 2022
Huber spannt aus
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| Martin Suter: Huber spannt aus, Diogenes, Zürich, 2005 |
Martin Suters satirischer Karriere-Leitfaden, mittlerweile eine Institution und wohl das beste Mittel, um sich nach einem anstrengenden Arbeitstag den Stress von der Seele zu lachen. (Klappentext)






