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14. Januar 2026

Geschafft!

Kürzlich kam ich nach über 400 Kilometern Fussmarsch in Kreuzlingen an. Begonnen hatte das Ganze im April 2021 in Lausanne, wo ich mich aufmachte, das Schweizer Mittelland im Wald zu durchqueren. Kein einfaches Unterfangen, da zwischen Lac Léman und Bodensee kein durchgehender Wald besteht. Alles in allem war ich anlässlich der 25 Tagesetappen 260 km im Wald, 56 km am Waldrand und 95 km in offenem Gelände unterwegs. Und nun? Nun mache ich mich an die Dokumentation dieser unglaublich schönen und erfüllenden Fernwanderung. Ein Buch mit etwas Text und vielen Fotos soll es werden. Der Buchtitel steht schon mal fest: «IM WALD».

23. Dezember 2025

Retro 2025 – 8

Als ich am 5. August nach gut 20 Kilometern bei dem im Bild ersichtlichen Hohe-Wart-Haus im schönen Spessart ankam, war alles verriegelt und verrammelt. Meine Hoffnung, hier Wasser fassen zu können, um mir hernach irgendwo im Wald ein Plätzchen für die Nacht zu suchen, zerschlug sich nach genauster Inspektion der mitten im Wald gelegenen Schenke. Was tun? Ich konsultierte meine Karte und entdeckte in 1,3 Kilometer Entfernung den Erlenbrunnen. Etwas abseits des Weges zwar, aber egal, Hauptsache Wasser. Doch dieser Erlenbrunnen entpuppte sich als längst nicht mehr existent.

So blieb mir nichts anderes übrig, als in das 8 Kilometer entfernte Waldaschaff zu gehen, einem Dorf mit Friedhof und ergo auch Wasser. Auf halber Wegstrecke hielt ich Rast und stärkte mich mit einem verbliebenen halben Liter Isodrink und einem Müsliriegel, ein halbes Jahr über dem Verfalldatum, der aber in dieser besonderen Situation herrlich mundete. Besagter Friedhof verfügte denn auch über das erhoffte Nass, ehe es in den über dem Ort gelegenen Wald ging, wo ich in einer halboffenen Schutzhütte nach mehr als 30 zurückgelegten Kilometern einen wunderbaren Schlafplatz fand.

18. Dezember 2025

Retro 2025 – 6


Anfang Juni fuhr ich ins Vallée des Ponts. Jaja, das gibt es tatsächlich und liegt nicht etwa im fernen Frankreich, sondern unweit von La Chaux-de-Fonds im schönen Neuenburger Jura. Unweit von Les Ponts-de-Martel liegt der geografische Mittelpunkt des Kantons Neuenburg. Im Rahmen meines Projektes, alle geografischen Mittelpunkte der 26 Kantone wandernd anzusteuern, unternahm ich also diesen Abstecher in das topfebene Hochtal.

In der Umgebung von Les Ponts-de-Martel wurde einst Torf abgebaut. Die betreffenden Zonen haben sich inzwischen – auch dank der Bemühungen von Naturschutzorganisationen – zu wunderbaren Biotopen entwickelt, die unter Schutz stehen. Durch die grösste dieser Zonen führt der Torfmoor-Lehrpfad. Ihn habe ich in die Rundwanderung integriert und war voll und ganz begeistert. Sei es von der Natur – als Moor bin ich vom Namen her Mooren sehr verbunden –, aber auch von den Informationen rund um den Torfabbau. So ist beispielsweise ein Abbaubagger erhalten geblieben, der auf eindrückliche Weise veranschaulicht, wie die Torfgewinnung damals vonstattenging.

20. Januar 2025

«Schweizereien» – 26 pedophile Taten


Für 2024 habe ich mir vorgenommen, in jedem der 26 Schweizer Kantone je eine Wanderung zu absolvieren. Hierbei legte ich mir zwei Rahmenbedingungen zu Grunde: Einerseits dürfen die Routen von mir bisher nicht begangen worden sein, andererseits müssen sie ausschliesslich im betreffenden Kanton verlaufen. So ist am Ende ein Panoptikum in Buchform mit 26 Texten und 184 Farbfotos über ein Land entstanden, dessen Vielfältigkeit in jeglicher Hinsicht seinesgleichen sucht. Anhand der minimalen Routenangaben im Buch sowie den herunterladbaren GPS-Tracks lassen sich meine 26 pedophilen Taten auch nachwandern. Das Buch kann direkt in meinem Verlag, der Edition Wanderwerk, bestellt werden. Guckst du hier.

Als kleiner Glustigmacher sei nachfolgend das Inhaltsverzeichnis wiedergegeben:
  • ZG: Heiliger und unheiliger Krieg
  • BE: Amiet und Hesse im Vorbeigang
  • NE: Licht und Schatten
  • SO: Turm ohne Aussicht
  • AR: Das Höndli
  • AG: Emily
  • GE: Der Bambus-Frevler von Chancy
  • VS: I Dra-in, I Tórin-Nou und etwas Erde
  • JU: Zwischenfall in Fahy
  • SH: Ab durch die Mitte
  • LU: Meine erste Nacht mit Xunshang
  • TI: Irrfahrt im Bleniotal
  • ZH: Die Ueber-Bein-Bahn
  • TG: Ein Seeli für die Seele
  • NW: Auf Zebrajagd ob Emmetten
  • BS: Pinkeln in der Uniklinik
  • VD: Vortritt für Wanderer?
  • SZ: Goldau, Gätterli, Gersau
  • SG: Bäbätsch
  • FR: Der Massenmord bei Santifaschtus
  • GL: Die Schlange und der Heli
  • GR: Furschela da Tschitta
  • OW: Es lebe der Hudigäägeler!
  • AI: Auf ein Bierchen mit dem Papst
  • UR: Eine runde Sache
  • BL: Dies- und jenseits der Frenke

17. Oktober 2024

26 Kantone 26 Wanderungen – 23 bis 26

Es ist vollbracht! Die letzten vier Wanderungen meines Jahresprojektes sind Geschichte. Hierbei beging ich die Kantone Obwalden, Appenzell Innerrhoden, Uri und Basel-Landschaft. Zum Projekt: Für 2024 habe ich mir vorgenommen, jeden Kanton mindestens ein Mal fussgängerisch zu beehren. Anfang 2025 ist die Herausgabe eines Text-Bildbandes geplant, der die 26 Wanderungen dokumentiert.

Strenge Bergwanderroute in Obwalden: Melchtal – Hohmad – Sachseln

Sanftes Auf und Ab im Innerrhodischen: Jakobsbad – Hannebuebes – Weissbad

Tolle Bergwanderung im Schächental (UR): Unterschächen – Wannelen – Unterschächen

Happige Runde im Waldenburgertal (BL): Waldenburg – Spittel – Oberdorf


 Route km Datum 
AG  Seon – Lütisbuech – Brunegg 15,5  27.1.24
AI   Jakobsbad – Hannebuebes – Weissbad  11,4  10.9.24
AR   Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch 14,3 19.1.24
BE   Riedtwil – Rütschelen – Langenthal 17,0 3.1.24
BL   Waldenburg – Spittel – Oberdorf  15,0  17.10.24
BS   Basel SBB – Claramatte – Basel SBB 14,2  25.5.24
FR   St. Silvester – Chrüzflue – Plasselb 11,4  18.7.24
GE   Chancy – Champlong – La Plaine 14,2  3.2.24
GL   Mühlehorn – Ober Mürtschenalp – Glarus  19,8  26./27.7.24
GR   Preda – Furschela da Tschitta – Tinizong  18,3 11./12.8.24 
JU   Buix – La Tenie – Chevenez 19,2 9.3.24
LU   Gelfingen – Ballwil – Emmenbrücke 26,7 6./7.4.24
NE   Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières 14,0 12.01.24
NW   Emmetten – Bärenfallen – Dallenwil 21,0  10./11.5.24
OW   Melchtal – Hohmad – Sachseln  13,2  7.9.24
SG   Seebensäge – Stockberg – Nesslau  12,3 14.7.24 
SH  Siblingerhöhe – Langer Randen – Schaffhausen 16,7 29.3.24
SO  Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf 10,4 16.1.24
SZ  Arth-Goldau – Gätterlipass – Gersau  11,0  28.6.24
TG  Diessenhofen – Rodebärg – Eschenz 16,1  5.5.24
TI   Rodi – Dalpe – Faido 12,3  16.4.24
UR   Unterschächen – Wannelen – Äsch – Unterschächen  12,6  20.9.24
VD   Col-de-Bretaye – La Taveyanne – Gryon 15,9  1.6.24
VS   Arbaz – Chandolin – Ardon 17,9 19.2.24
ZG   Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri 13,9 1.1.24
ZH   Zürich HB – Küsnacht – Meilen 16,8 17.2.24

15. August 2024

26 Kantone 26 Wanderungen – 22




Die zweiundzwanzigste Wanderung im Rahmen meines Jahresprojektes führte mich im Kanton Graubünden von Preda über die Furschela da Tschitta nach Tinizong. Bei grosser Hitze wechselte ich also vom Albula- an den Julierpass und war vom landschaftlichen Reiz am Fusse des Piz Ela begeistert. Zum Projekt: Für 2024 habe ich mir vorgenommen, jeden Kanton mindestens ein Mal fussgängerisch zu beehren. Die Liste wird nach jeder Begehung eines Kantons erneut publiziert. Für 2025 ist die Herausgabe eines Text-Bildbandes geplant, der die 26 Wanderungen dokumentiert.


 Route km Datum 
AG  Seon – Lütisbuech – Brunegg 15,5  27.1.24
AI       
AR   Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch 14,3 19.1.24
BE   Riedtwil – Rütschelen – Langenthal 17,0 3.1.24
BL       
BS   Basel SBB – Claramatte – Basel SBB 14,2  25.5.24
FR   St. Silvester – Chrüzflue – Plasselb 11,4  18.7.24
GE   Chancy – Champlong – La Plaine 14,2  3.2.24
GL   Mühlehorn – Ober Mürtschenalp – Glarus  19,8  26./27.7.24
GR   Preda – Furschela da Tschitta – Tinizong  18,3 11./12.8.24 
JU   Buix – La Tenie – Chevenez 19,2 9.3.24
LU   Gelfingen – Ballwil – Emmenbrücke 26,7 6./7.4.24
NE   Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières 14,0 12.01.24
NW   Emmetten – Bärenfallen – Dallenwil 21,0  10./11.5.24
OW       
SG   Seebensäge – Stockberg – Nesslau  12,3 14.7.24 
SH  Siblingerhöhe – Langer Randen – Schaffhausen 16,7 29.3.24
SO  Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf 10,4 16.1.24
SZ  Arth-Goldau – Gätterlipass – Gersau  11,0  28.6.24
TG  Diessenhofen – Rodebärg – Eschenz 16,1  5.5.24
TI   Rodi – Dalpe – Faido 12,3  16.4.24
UR       
VD   Col-de-Bretaye – La Taveyanne – Gryon 15,9  1.6.24
VS   Arbaz – Chandolin – Ardon 17,9 19.2.24
ZG   Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri 13,9 1.1.24
ZH   Zürich HB – Küsnacht – Meilen 16,8 17.2.24


1. August 2024

26 Kantone 26 Wanderungen – 21



Die einundzwanzigste Wanderung im Rahmen meines Jahresprojektes widmete sich dem Kanton Glarus. Von Mühlehorn am Walensee wanderte ich in zwei Tagen nach Glarus. Via Alp Robmen gelangte ich auf die Ober Mürtschenalp, wo ich im Zelt nächtigte. Anderntags zog ich über die Mürtschenfurgglen zum Fronalppass und von da 1400 Höhenmeter hinab nach Glarus. Zum Projekt: Für 2024 habe ich mir vorgenommen, jeden Kanton mindestens ein Mal fussgängerisch zu beehren. Die Liste wird nach jeder Begehung eines Kantons erneut publiziert. Für 2025 ist die Herausgabe eines Text-Bildbandes geplant, der die 26 Wanderungen dokumentiert.


 Route km Datum 
AG  Seon – Lütisbuech – Brunegg 15,5  27.1.24
AI       
AR   Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch 14,3 19.1.24
BE   Riedtwil – Rütschelen – Langenthal 17,0 3.1.24
BL       
BS   Basel SBB – Claramatte – Basel SBB 14,2  25.5.24
FR   St. Silvester – Chrüzflue – Plasselb 11,4  18.7.24
GE   Chancy – Champlong – La Plaine 14,2  3.2.24
GL   Mühlehorn – Ober Mürtschenalp – Glarus  19,8  26./27.7.24
GR       
JU   Buix – La Tenie – Chevenez 19,2 9.3.24
LU   Gelfingen – Ballwil – Emmenbrücke 26,7 6./7.4.24
NE   Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières 14,0 12.01.24
NW   Emmetten – Bärenfallen – Dallenwil 21,0  10./11.5.24
OW       
SG   Seebensäge – Stockberg – Nesslau  12,3 14.7.24 
SH  Siblingerhöhe – Langer Randen – Schaffhausen 16,7 29.3.24
SO  Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf 10,4 16.1.24
SZ  Arth-Goldau – Gätterlipass – Gersau  11,0  28.6.24
TG  Diessenhofen – Rodebärg – Eschenz 16,1  5.5.24
TI   Rodi – Dalpe – Faido 12,3  16.4.24
UR       
VD   Col-de-Bretaye – La Taveyanne – Gryon 15,9  1.6.24
VS   Arbaz – Chandolin – Ardon 17,9 19.2.24
ZG   Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri 13,9 1.1.24
ZH   Zürich HB – Küsnacht – Meilen 16,8 17.2.24





25. Juli 2024

26 Kantone 26 Wanderungen – 20


Die zwanzigste Wanderung im Rahmen meines Jahresprojektes absolvierte ich im freiburgischen Sensebezirk. Von St. Silvester aus bestieg ich die Chrüzflue, zog dann in den Plasselbschlund hinab und von da weiter nach Plasselb. Weshalb es hierbei zu einem Massenmord kam, wird im Anfang 2025 erscheinenden Buch nachzulesen sein. Zum Projekt: Für 2024 habe ich mir vorgenommen, jeden Kanton mindestens ein Mal fussgängerisch zu beehren. Die Liste wird nach jeder Begehung eines Kantons erneut publiziert. 


 Route km Datum 
AG  Seon – Lütisbuech – Brunegg 15,5  27.1.24
AI       
AR   Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch 14,3 19.1.24
BE   Riedtwil – Rütschelen – Langenthal 17,0 3.1.24
BL       
BS   Basel SBB – Claramatte – Basel SBB 14,2   25.5.24
FR   St. Silvester – Chrüzflue – Plasselb 11,4   18.7.24
GE   Chancy – Champlong – La Plaine 14,2  3.2.24
GL       
GR       
JU   Buix – La Tenie – Chevenez 19,2 9.3.24
LU   Gelfingen – Ballwil – Emmenbrücke 26,7 6./7.4.24
NE   Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières 14,0 12.01.24
NW   Emmetten – Bärenfallen – Dallenwil 21,0  10./11.5.24
OW       
SG   Seebensäge – Stockberg – Nesslau  12,3 14.7.24 
SH  Siblingerhöhe – Langer Randen – Schaffhausen 16,7 29.3.24
SO  Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf 10,4 16.1.24
SZ  Arth-Goldau – Gätterlipass – Gersau  11,0  28.6.24
TG  Diessenhofen – Rodebärg – Eschenz 16,1  5.5.24
TI   Rodi – Dalpe – Faido 12,3  16.4.24
UR       
VD   Col-de-Bretaye – La Taveyanne – Gryon 15,9  1.6.24
VS   Arbaz – Chandolin – Ardon 17,9 19.2.24
ZG   Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri 13,9 1.1.24
ZH   Zürich HB – Küsnacht – Meilen 16,8 17.2.24



20. Juli 2024

26 Kantone 26 Wanderungen – 19




Die neunzehnte Wanderung im Rahmen meines Jahresprojektes führte mich ins Toggenburg Kanton St. Gallen. Für einmal stand die Besteigung eines Gipfels auf dem Programm. Sein Name: Stockberg (1781 m). Zum Projekt: Für 2024 habe ich mir vorgenommen, jeden Kanton mindestens ein Mal fussgängerisch zu beehren. Die Liste wird nach jeder Begehung eines Kantons erneut publiziert. 


 Route km Datum 
AG  Seon – Lütisbuech – Brunegg 15,5  27.1.24
AI       
AR   Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch 14,3 19.1.24
BE   Riedtwil – Rütschelen – Langenthal 17,0 3.1.24
BL       
BS   Basel SBB – Claramatte – Basel SBB 14,2   25.5.24
FR       
GE   Chancy – Champlong – La Plaine 14,2  3.2.24
GL       
GR       
JU   Buix – La Tenie – Chevenez 19,2 9.3.24
LU   Gelfingen – Ballwil – Emmenbrücke 26,7 6./7.4.24
NE   Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières 14,0 12.01.24
NW   Emmetten – Bärenfallen – Dallenwil 21,0  10./11.5.24
OW       
SG   Seebensäge – Stockberg – Nesslau  12,3 14.7.24 
SH  Siblingerhöhe – Langer Randen – Schaffhausen 16,7 29.3.24
SO  Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf 10,4 16.1.24
SZ  Arth-Goldau – Gätterlipass – Gersau  11,0  28.6.24
TG  Diessenhofen – Rodebärg – Eschenz 16,1  5.5.24
TI   Rodi – Dalpe – Faido 12,3  16.4.24
UR       
VD   Col-de-Bretaye – La Taveyanne – Gryon 15,9  1.6.24
VS   Arbaz – Chandolin – Ardon 17,9 19.2.24
ZG   Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri 13,9 1.1.24
ZH   Zürich HB – Küsnacht – Meilen 16,8 17.2.24

1. Juli 2024

26 Kantone 26 Wanderungen – 18



Die achtzehnte Wanderung im Rahmen meines Jahresprojektes widmete sich dem Kanton Schwyz und der Route von Arth-Goldau über den Gätterlipass nach Gersau. Eine wunderschöne Route auf zum Teil abenteuerlichen Wegen, ohne einen einzigen Touristen en Route. Zum Projekt: Für 2024 habe ich mir vorgenommen, jeden Kanton mindestens ein Mal fussgängerisch zu beehren. Die Liste wird nach jeder Begehung eines Kantons erneut publiziert. 


 Route km Datum 
AG  Seon – Lütisbuech – Brunegg 15,5  27.1.24
AI       
AR   Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch 14,3 19.1.24
BE   Riedtwil – Rütschelen – Langenthal 17,0 3.1.24
BL       
BS   Basel SBB – Claramatte – Basel SBB 14,2   25.5.24
FR       
GE   Chancy – Champlong – La Plaine 14,2  3.2.24
GL       
GR       
JU   Buix – La Tenie – Chevenez 19,2 9.3.24
LU   Gelfingen – Ballwil – Emmenbrücke 26,7 6./7.4.24
NE   Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières 14,0 12.01.24
NW   Emmetten – Bärenfallen – Dallenwil 21,0  10./11.5.24
OW       
SG       
SH  Siblingerhöhe – Langer Randen – Schaffhausen 16,7 29.3.24
SO  Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf 10,4 16.1.24
SZ  Arth-Goldau – Gätterlipass – Gersau  11,0  28.6.24
TG  Diessenhofen – Rodebärg – Eschenz 16,1  5.5.24
TI   Rodi – Dalpe – Faido 12,3  16.4.24
UR       
VD   Col-de-Bretaye – La Taveyanne – Gryon 15,9  1.6.24
VS   Arbaz – Chandolin – Ardon 17,9 19.2.24
ZG   Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri 13,9 1.1.24
ZH   Zürich HB – Küsnacht – Meilen 16,8 17.2.24




5. Juni 2024

26 Kantone 26 Wanderungen – 17


Die siebzehnte Wanderung im Rahmen meines Jahresprojektes führte mich in die Waadtländer Alpen auf den Col-de-Bretaye. Bei eher garstigen Bergfrühlingsbedingungen zog ich eine weite Schlaufe hinab nach Gryon, wo mich die Biker-Szene beinahe in den Wahnsinn trieb. Dazu mehr im entstehenden Buch, das Anfang 2025 erscheinen wird. Zum Projekt: Für 2024 habe ich mir vorgenommen, jeden Kanton mindestens ein Mal fussgängerisch zu beehren. Die Liste wird nach jeder Begehung eines Kantons erneut publiziert. 


 Route km Datum 
AG  Seon – Lütisbuech – Brunegg 15,5  27.1.24
AI       
AR   Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch 14,3 19.1.24
BE   Riedtwil – Rütschelen – Langenthal 17,0 3.1.24
BL       
BS   Basel SBB – Claramatte – Basel SBB 14,2   25.5.24
FR       
GE   Chancy – Champlong – La Plaine 14,2  3.2.24
GL       
GR       
JU   Buix – La Tenie – Chevenez 19,2 9.3.24
LU   Gelfingen – Ballwil – Emmenbrücke 26,7 6./7.4.24
NE   Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières 14,0 12.01.24
NW   Emmetten – Bärenfallen – Dallenwil 21,0  10./11.5.24
OW       
SG       
SH  Siblingerhöhe – Langer Randen – Schaffhausen 16,7 29.3.24
SO  Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf 10,4 16.1.24
SZ      
TG  Diessenhofen – Rodebärg – Eschenz 16,1  5.5.24
TI   Rodi – Dalpe – Faido 12,3  16.4.24
UR       
VD   Col-de-Bretaye – La Taveyanne – Gryon 15,9  1.6.24
VS   Arbaz – Chandolin – Ardon 17,9 19.2.24
ZG   Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri 13,9 1.1.24
ZH   Zürich HB – Küsnacht – Meilen 16,8 17.2.24

29. Mai 2024

26 Kantone 26 Wanderungen – 16

Das 12 km lange Schweizerkreuz und die 14,2 km lange Route (inkl. 200 m Fähre)

Die sechzehnte Wanderung im Rahmen meines Jahresprojektes zelebrierte ich vergangenen Samstag in der Stadt Basel, wohin es mich auf der Suche nach einem trockenen Flecken fast wie von alleine trieb. Wie die Karte zeigt, legte ich mir ein um 19° nach links gekipptes Schweizerkreuz als Basis für die Routenplanung zurecht. Eine formidable Idee, wie sich vor Ort herausstellte. Zum Projekt: Für 2024 habe ich mir vorgenommen, jeden Kanton mindestens ein Mal fussgängerisch zu beehren. Die Liste wird nach jeder Begehung eines Kantons erneut publiziert. 


 Route km Datum 
AG  Seon – Lütisbuech – Brunegg 15,5  27.1.24
AI       
AR   Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch 14,3 19.1.24
BE   Riedtwil – Rütschelen – Langenthal 17,0 3.1.24
BL       
BS   Basel SBB – Claramatte – Basel SBB 14,2   25.5.24
FR       
GE   Chancy – Champlong – La Plaine 14,2  3.2.24
GL       
GR       
JU   Buix – La Tenie – Chevenez 19,2 9.3.24
LU   Gelfingen – Ballwil – Emmenbrücke 26,7 6./7.4.24
NE   Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières 14,0 12.01.24
NW   Emmetten – Bärenfallen – Dallenwil 21,0  10./11.5.24
OW       
SG       
SH  Siblingerhöhe – Langer Randen – Schaffhausen 16,7 29.3.24
SO  Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf 10,4 16.1.24
SZ      
TG  Diessenhofen – Rodebärg – Eschenz 16,1  5.5.24
TI   Rodi – Dalpe – Faido 12,3  16.4.24
UR       
VD       
VS   Arbaz – Chandolin – Ardon 17,9 19.2.24
ZG   Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri 13,9 1.1.24
ZH   Zürich HB – Küsnacht – Meilen 16,8 17.2.24

12. Mai 2024

26 Kantone 26 Wanderungen – 15


Die fünfzehnte Wanderung im Rahmen meines Jahresprojektes ging in die Nidwaldner Voralpen. Zwischen Emmetten und Dallenwil präsentierte sich mir ein wunderbarer Bergfrühling, ein Zauber im Übergang vom Winter zum Sommer. Aber auch etwas Kafkaeskes wurde mir zuteil, von dem ich im Buch berichten werde, das aus diesem Projekt entsteht. Als Première zu nennen ist meine allererste Biwaknacht im Kanton Nidwalden. Und die war schlicht wunderbar! Zum Projekt: Für 2024 habe ich mir vorgenommen, jeden Kanton mindestens ein Mal fussgängerisch zu beehren. Die Liste wird nach jeder Begehung eines Kantons erneut publiziert. 


 Route km Datum 
AG  Seon – Lütisbuech – Brunegg 15,5  27.1.24
AI       
AR   Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch 14,3 19.1.24
BE   Riedtwil – Rütschelen – Langenthal 17,0 3.1.24
BL       
BS       
FR       
GE   Chancy – Champlong – La Plaine 14,2  3.2.24
GL       
GR       
JU   Buix – La Tenie – Chevenez 19,2 9.3.24
LU   Gelfingen – Ballwil – Emmenbrücke 26,7 6./7.4.24
NE   Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières 14,0 12.01.24
NW   Emmetten – Bärenfallen – Dallenwil 21,0  10./11.5.24
OW       
SG       
SH  Siblingerhöhe – Langer Randen – Schaffhausen 16,7 29.3.24
SO  Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf 10,4 16.1.24
SZ      
TG  Diessenhofen – Rodebärg – Eschenz 16,1  5.5.24
TI   Rodi – Dalpe – Faido 12,3  16.4.24
UR       
VD       
VS   Arbaz – Chandolin – Ardon 17,9 19.2.24
ZG   Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri 13,9 1.1.24
ZH   Zürich HB – Küsnacht – Meilen 16,8 17.2.24

6. Mai 2024

26 Kantone 26 Wanderungen – 14


Die vierzehnte Wanderung im Rahmen meines Jahresprojektes absolvierte ich im Kanton Thurgau. Von Diessenhofen ging ich über den Rodebärg nach Eschenz. Ein Maibummel par Excellence mit etwas Regen, Wind und Sonne. Besonders beeindruckend war der denkmalgeschützte und – historisch bedingt – sehr grosse Bahnhof von Etzwilen, wo ich eine hübsche Begegnung mit einem nicht alltäglichen Zug hatte. Zum Projekt: Für 2024 habe ich mir vorgenommen, jeden Kanton mindestens ein Mal fussgängerisch zu beehren. Die Liste wird nach jeder Begehung eines Kantons erneut publiziert. 


 Route km Datum 
AG  Seon – Lütisbuech – Brunegg 15,5  27.1.2024
AI       
AR   Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch 14,3 19.1.2024
BE   Riedtwil – Rütschelen – Langenthal 17,0 3.1.2024 
BL       
BS       
FR       
GE   Chancy – Champlong – La Plaine 14,2  3.2.2024
GL       
GR       
JU   Buix – La Tenie – Chevenez 19,2 9.3.2024 
LU   Gelfingen – Ballwil – Emmenbrücke 26,7 6./7.4.2024 
NE   Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières 14,0 12.01.2024 
NW       
OW       
SG       
SH  Siblingerhöhe – Langer Randen – Schaffhausen 16,7 29.3.2024
SO  Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf 10,4 16.1.2024
SZ      
TG  Diessenhofen – Rodebärg – Eschenz 16,1  5.5.2024
TI   Rodi – Dalpe – Faido 12,3  16.4.2024
UR       
VD       
VS   Arbaz – Chandolin – Ardon 17,9 19.2.2024 
ZG   Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri 13,9 1.1.2024
ZH   Zürich HB – Küsnacht – Meilen 16,8 17.2.2024 

21. April 2024

26 Kantone 26 Wanderungen – 13


Die dreizehnte Wanderung im Rahmen meines Jahresprojektes führte in der Leventina von Rodi nach Faido. Währenddem es auf der Alpennordseite hudelwetterte, wehte im Tessin ein mässiger Nordföhn, was in der Regel gleichbedeutend mit wärmeren Temperaturen und Sonnenschein ist. Und so war es denn auch auf dieser abwechslungsreichen Route am frühlingshaften Gotthardzubringer. Zum Projekt: Für 2024 habe ich mir vorgenommen, jeden Kanton mindestens ein Mal fussgängerisch zu beehren. Die Liste wird nach jeder Begehung eines Kantons erneut publiziert. 


 Route km Datum 
AG  Seon – Lütisbuech – Brunegg 15,5  27.1.2024
AI       
AR   Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch 14,3 19.1.2024
BE   Riedtwil – Rütschelen – Langenthal 17,0 3.1.2024 
BL       
BS       
FR       
GE   Chancy – Champlong – La Plaine 14,2  3.2.2024
GL       
GR       
JU   Buix – La Tenie – Chevenez 19,2 9.3.2024 
LU   Gelfingen – Ballwil – Emmenbrücke 26,7 6./7.4.2024 
NE   Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières 14,0 12.01.2024 
NW       
OW       
SG       
SH  Siblingerhöhe – Langer Randen – Schaffhausen 16,7 29.3.2024
SO  Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf 10,4 16.1.2024
SZ      
TG      
TI   Rodi – Dalpe – Faido 12,3  16.4.2024
UR       
VD       
VS   Arbaz – Chandolin – Ardon 17,9 19.2.2024 
ZG   Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri 13,9 1.1.2024
ZH   Zürich HB – Küsnacht – Meilen 16,8 17.2.2024 

11. April 2024

26 Kantone 26 Wanderungen – 12


Die zwölfte Wanderung im Rahmen meines Jahresprojektes widmete sich während zwei Tagen mehrheitlich dem luzernischen Teil des Seetals. Bei überdurchschnittlich hohen Temperaturen schrittelte ich von Gelfingen nach Emmenbrücke. Der Kirschbaumblust, gepaart mit einem bombastischen Alpenpanorama, machte die Wanderung zu einem Hochgenuss, die in der ersten Zeltübernachtung in diesem Jahr gipfelte. Zum Projekt: Für 2024 habe ich mir vorgenommen, jeden Kanton mindestens ein Mal fussgängerisch zu beehren. Die Liste wird nach jeder Begehung eines Kantons erneut publiziert. 


 Route km  Datum 
AG  Seon – Lütisbuech – Brunegg 15,5  27.1.2024
AI       
AR   Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch 14,3 19.1.2024
BE   Riedtwil – Rütschelen – Langenthal 17,0 3.1.2024 
BL       
BS       
FR       
GE   Chancy – Champlong – La Plaine 14,2  3.2.2024
GL       
GR       
JU   Buix – La Tenie – Chevenez 19,2 9.3.2024 
LU   Gelfingen – Ballwil – Emmenbrücke 26,7 6./7.4.2024 
NE   Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières 14,0 12.01.2024 
NW       
OW       
SG       
SH  Siblingerhöhe – Langer Randen – Schaffhausen 16,7 29.3.2024
SO  Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf 10,4  16.1.2024
SZ      
TG      
TI       
UR       
VD       
VS   Arbaz – Chandolin – Ardon 17,9 19.2.2024 
ZG   Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri 13,9  1.1.2024
ZH   Zürich HB – Küsnacht – Meilen 16,8 17.2.2024 

16. März 2024

Im Wald von Brunegg nach Baden

Zwischen Birmenstorf (AG) und der Baldegg


Die 17. Etappe meiner Durchquerung der Schweiz im Wald führte mich neulich durchs Aargauer Mittelland. Ich startete vom Fusse des Chestenbergs, stieg am Schloss Brunegg vorbei hinauf in den wunderbaren Wald, der den Chestenberg fast völlig bedeckt. Es erstaunt deshalb nicht wenig, dass der in Sachen Forstwirtschaft vorbildliche Kanton Aargau weite Teile des Forstes zum Naturwald-Reservat deklariert hat. Braune Wegweiser wiesen mich in Richtung «Bronzezeitliche Höhensiedlung». Doch leider wurde ich ihr nicht ansichtig, da ich – vom Ambiente bereits ziemlich geflasht auf dem Grat angekommen – offenbar eine entscheidende Abzweigung verpasst haben musste. Die Begehung des Gratweges war dank des leicht wabernden Nebels ein buchstäblicher Hochgenuss. Dies- und jenseits der Krete breitete sich eine neue Generation Bärlauch aus, deren Grün sich markant vom braunen Laub abhob. Die langsam durchdringenden Sonnenstrahlen tauchten den drei Kilometer langen Hügel in ein zauberhaftes Licht. Gleichzeitig gab mir der Chestenberg einen kleinen Vorgeschmack auf den Lägerngrat, den ich mir für die nächste Etappe vorgenommen habe.

Hoch über der Aare setzte ich meinen Waldgang an einer Geländekarte fort. Und einmal mehr ärgerte ich mich über jene rücksichtslosen Biker, die den mit einem Befahrungsverbot belegten Pfad arg malträtiert haben. Da wurden nicht nur Treppenstufen zu Kleinholz gemacht, sondern auch ausweichende Abschnitte gefahren, die zu Erosionen führen, wovon wir eh schon genug haben. Zum Glück begegnete mir an diesem Morgen kein Mensch der strampelnden Zunft, ich glaube, er oder sie wäre nicht ohne wohltemperierte Schimpftirade meiner Wenigkeit ins restliche Leben geschickt worden.

Umso schöner war es dann auf der Habsburg, wo sich ein Haufen Unterstüfeler in die mittelalterliche Zeit der Habsburger einweisen liessen. Als mich nach mehreren Stunden der Wald für kurze Zeit in bewohntes und industrialisiertes Gebiet ausspuckte, erlebte ich das in solchen Situationen immer aufs Neue wiederkehrende Phänomen, mich hier völlig deplatziert zu fühlen, und möglichst schnell wieder Wald zu gewinnen. Dieser folgte denn auch schon bald, schliesslich hatte ich die Route so geplant, dass möglichst wenig «offenes» Land zu durchmessen war.

Ein wenig entspannter ging ich dann die nächste waldfreie Zone an, denn es erwartete mich mit der Überquerung der Reuss ein weiterer Fluss von nationaler Bedeutung. Und weil ich mich auch ein wenig nach der wärmenden Sonne sehnte, hielt ich am Ufer Mittagsrast. Ehe es in den letzten langen Waldabschnitt ging, gelangte ich an der Kirche von Birmenstorf vorbei, wo eine kleine Tafel mit der Aufschrift «Freskenkapelle» meine Neugier weckte. Bei der Kapelle handelt es sich um den ehemaligen Chorteil der paritätischen Kirche. Das genaue Entstehungsjahr ist nicht bekannt, doch dürfte das Gebäude ungefähr im 13./14. Jahrhundert erbaut worden sein. Bis 1936 diente die Kirche sowohl den Reformierten als auch den Katholiken von Birmenstorf als Gotteshaus. In den Jahren 1935/36 erhielten die beiden Konfessionsgemeinden je eine eigene Pfarrkirche; die katholische wurde unmittelbar neben der heutigen Freskenkapelle und die reformierte auf dem Bollrain errichtet. Damit verlor die paritätische Kirche ihre Funktion, weshalb man das nicht mehr genutzte Gebäude abzureissen gedachte. Als das Kirchenschiff bereits in Schutt lag, wurden im Chor unter einer dicken Verputzschicht wertvolle Wandmalereien entdeckt. Die auf den Platz gerufenen Spezialisten bestätigten bald die Echtheit der Fresken und schätzten das Entstehungsjahr auf 1440. Aufgrund dieser unerwarteten Entdeckung blieb der Chor bestehen, wurde zu einer Kapelle umgebaut und die Fresken 1937 renoviert. Diesen kulturhistorischen Leckerbissen wollte ich mir selbstverständlich nicht entgehen lassen.

Die letzten zwei Stunden dieser gut 22 Kilometer langen Wanderung führten mich erneut durch vorfrühlingshaften Wald. Kurz vor Baden erblickte ich vom Waldrand aus zum ersten Mal die Lägern, die ich dann, als ich auf der hoch über Baden gelegenen Burgruine Stein stand, direkt vor der Nase hatte. Vorfreude auf den nächsten Abschnitt meiner Waldroute keimte auf. Allerdings muss dann die Bodenbeschaffenheit deutlich trockener sein, denn was mir heute die Pfade boten, war an gewissen Stellen grenzwertig. Dementsprechend gezeichnet zeigten sich auf der Heimfahrt im Zug Schuhe und Hosenbeine.

13. März 2024

26 Kantone 26 Wanderungen – 10

Die zehnte Wanderung im Rahmen meines Jahresprojektes ging von Buix nach Chevenez in der Ajoie (Kanton Jura). Auf diesen knapp 20 Kilometern begegnete ich kaum Menschen. In Fahy kam es indes zu einem unerfreulichen Zwischenfall, über den ich im Buch berichten werde, das im Zusammenhang mit diesem Projekt erscheinen wird. Ansonsten war die Route sehr angenehm und landschaftlich reizvoll. Zum Projekt: Für 2024 habe ich mir vorgenommen, jeden Kanton mindestens ein Mal fussgängerisch zu beehren. Die Liste wird nach jeder Begehung eines Kantons erneut publiziert. 


 Route km  Datum 
AG  Seon – Lütisbuech – Brunegg 15,5  27.01.2024
AI       
AR   Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch 14,3 19.01.2024
BE   Riedtwil – Rütschelen – Langenthal 17,0 03.01.2024 
BL       
BS       
FR       
GE   Chancy – Champlong – La Plaine 14,2  03.02.2024
GL       
GR       
JU   Buix – La Tenie – Chevenez 19.2 09.03.2024 
LU       
NE   Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières  14,0 12.01.2024 
NW       
OW       
SG       
SH      
SO  Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf 10,4   16.01.2024
SZ      
TG      
TI       
UR       
VD       
VS   Arbaz – Chandolin – Ardon 17,9 19.02.2024 
ZG   Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri 13,9  01.01.2024
ZH   Zürich HB – Küsnacht – Meilen 16,8 17.02.2024