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4. November 2023
22. August 2017
Strammer Pilger und etwas für Bucklige
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| Nichts für Menschen mit geradem Rücken ... Foto: Jörg Niederer |
Wanderfreund und Methodistenpfarrer Jörg Niederer ist derzeit im Norden Frankreichs unterwegs. Pilgernd und fleissig bloggend. Sein Ziel ist das Grab John Wesleys, des Begründers der methodistischen Bewegung. Gestartet ist Jörg am 1. Juli 2017 in Frauenfeld und hat bis heute 785 Kilometer und 810 Meter zurückgelegt. Dafür hat er 37 Tage benötigt, was einen Tagesschnitt von beachtlichen 21 Kilometern ergibt. In London wir der Ostschweizer mit Oltner Wurzeln knapp 1100 km zurückgelegt haben. Und wenn alles wie geplant läuft, wird Jörg einen Reisebericht verfassen, der in der Edition Wanderwerk erscheinen soll.
Gestern nun erhielt ich von unserem Pilgersmann ein originelles Bänklibild aus Lille zugemailt, das ich meinen Leserinnen und Lesern nicht vorenthalten möchte. Auch, weil es schon seit längerem kein Bänkli mehr in diesen Blog geschafft hat.
Weiterhin alles Gute, lieber Jörg! Gibt es eigentlich schon einen Wesley-Pilgergruss? «Ultreïa!» ist ja schon vergeben, nicht wahr.
NEU: Megapixler by Schrittler – DER Fotoblog.
15. Januar 2017
Türkiye, Hürriyet, Habertürk?
Im Gegensatz zur gestern präsentierten Sitzbank aus Transportpaletten, ist dieses Exemplar hier, mit Ausnahme der Farbgebung vielleicht, gut schweizerischer Bänklidurchschnitt. Für einmal dient die Sitzgelegenheit jedoch bloss als – so unlogisch es klingt – Vehikel. Bei genauer Betrachtung der Plakette am oberen Bildrand, entdecken wir ein geschmeidiges Wort: «Üdiker».
«Üdiker», so nennen sich die Einwohner der Zürcher Gemeinde Uitikon an der Nordwestabdachung des Uetlibergs nahe Schlierens. Was wie ein Türkischer Zeitungstitel klingt, ist also der adjektivische Beiname von gut 4100 Menschen in der Agglomeration Zürichs. Der mundartliche Name «Üdike» war 1951 sogar Thema an einer Gemeindeversammlung. Obschon Uitikon phonetisch ähnlich klingt wie Witikon oder Uetikon, entschieden sich die Üdiker für die Beibehaltung ihres Ortsnamens. Gut so!
Und weil ich mich nicht mit fremden Federn schmücken will, danke ich an dieser Stelle Marianne Jeker für die Zusendung der Bilder, die meine Recherchen erst ausgelöst haben.
14. Januar 2017
Die Palette scheint endlos
Die Bänklivielfalt nimmt kein Ende! Neustes Exemplar in meiner Sammlung: die rezyklierte Palette vom Hochmoor bei Rothenthurm. Das exquisite und mit rustikaler Innovationskraft geschaffene Teil steht auf der Zuger Seite des Moors, exakt an meiner Umrundungsroute des Kantons Zug. Ob es sich darauf auch gut sitzen lässt, entzieht sich meiner Kenntnis. Für einmal lockte das schöne Wetter zum Weitermarsch anstatt zur Rast.
12. Januar 2017
Wer ist Karl der Kühle?
«Endlich wieder einmal ein Bänkli», werden die einen denken. «Ach, schon wieder ein Bänkli, hört das denn nie auf?», die anderen. Der erste Gedanke ist hiermit Tatsache. Und nein, so lange ich lebe, werde ich mich der Ruhe- und Sitzbank in all ihren Facetten widmen. Dasselbe gilt übrigens auch für Aborte, doch davon morgen mehr!
Wer nun aber ist dieser Karl, der sich im zugerisch-schwyzerischen Schornen ein praktisches Denkmal gesetzt hat und dazu erst noch, so er denn sitzt, den Blick auf das Schlachtgelände des Morgartens von anno 1315 geniesst. Ich weiss es leider nicht, gehe aber davon aus, dass es ein cooler Typ sein muss, dieser Karl.
6. Oktober 2016
So etwas wie die Eier legende Wollmilchsau
Im Gotthelf-Dorf Lützelflüh ist die Zeit nicht stehen geblieben, wie ich neulich feststellen musste. Der Erfinder dieser Mischung aus Karette, Bänkli und geblümten Tröglein hat sich so einiges überlegt, als er dieses Teil schuf.
7. Juni 2016
Mättmi fiiret
Mettmenstetten, ein Dorf im Zürcher Säuliamt, blickt heuer auf 900 Jahre seit seiner Gründung zurück. Aus diesem Anlass finden unzählige Anlässe und Aktionen statt. Mättmi, wie die Eingeborenen ihren Flecken liebevoll nennen, feiert sich quasi selber. Einen wichtigen Bestandteil des Jubeljahres bilden Sitzbänke. Wer dieser Tage durch Mättmi schlendert, findet eine hübsche Zahl an mehr oder weniger originellen Bänkli. Die rasende Reporterin Marianne fuhr hin und knipste drauflos. Ein paar Kostproben:
5. Mai 2016
M&M
Ob sich die beiden Frauen kennen? Da ist Marianne aus Urdorf, dort ist Monika aus dem benachbarten Schlieren. Beide senden sie mir regelmässig Fotos von Sitzbänken zu, die dann ab und zu in diesem Blog auftauchen. Ich finde das süss: M&M, die Bänklisammlerinnen aus der Zürcher Agglo.
| Von Monika stammen diese zwei im Toggenburg entdeckten Sinnsprüche. |
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| Marianne stiess vor der Bäckerei Gehr in Herisau auf dieses originelle Exemplar. |
29. März 2016
Das Schiebebeschlagsystem-Bänkli
6. März 2016
Thurgauer Goa
27. Februar 2016
Gruusig, gruusig, obergruusig!
Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht, liebe Leserin, lieber Leser, aber ich finde, der Buchsbaum ist nicht nur ein pflegeintensives Gebüsch, er stinkt auch unsäglich nach Hundepisse. Wie die alten Berner ihre Gärten vor den herrschaftlichen Bauernhäusern mit diesem Gestäud' bepflanzen konnten, ist mir rätselhaft. Ein Garten soll duften, verführen, betören und nicht die Nase olfaktorisch malträtieren. Deshalb werde ich mich nie, nie, nie auf das von M. Schlatter nahe Ossingen gesehene, fotografierte und mir zugesandte Bänkli setzen. Nie und pfui und fertig!
23. Februar 2016
Heraldische Überdosis
Diesem Bänkli wurde ich am Sonntag im oberen Limpachtal ansichtig. Wegen seiner blauen Farbe und den auf der Lehne drapierten Sternen erinnerte es mich unweigerlich an den Kanton Aargau, genauer an das Aargauer Wappen. Zugegeben, die Anzahl Sterne stimmt mit jener des Wappens nicht überein. Dieses hat bloss deren drei, womit wir bei der im Titel erwähnten, heraldischen Überdosis sind.
17. Februar 2016
Bärig
Bärenstark, was sich beim Bären in Langnau vor die Hauptfassade gesetzt hat. Bärigeres als der Bären in der Ilfismetropole gibt es hierzulande sowieso nicht. Da mag nicht einmal die Bank Julius Bär mithalten, gäuit!
12. Februar 2016
Die Kiesbank
Gibt es ein anschaulicheres Beispiel, um bildhaft zu darzustellen, was eine Kiesbank ist? Gotthelf hätte bestimmt seine helle Freude daran, steht doch dieses Exemplar an der Emme zwischen Schüpbach und Äschau.
30. Dezember 2015
Schon wieder ein Bänkli-Notfall
Am 17. Dezember habe ich über das Häufchen Elend von einem Bänkli in der Nähe von Bowil berichtet. Ähnliches gibt es nun aus Thun zu vermelden. Das tatterige Gestell befindet sich am Wanderweg Rabenfluh–Göttibach, unterhalb der Goldiwilstrasse. Auf dass jemand zu Hilfe eilen möge!
17. Dezember 2015
Zämegchruttet
Diese bemitleidenswerte Bank steht in einem Wald südlich von Bowil, an der Wanderroute zum Chuderhüsi. War's ein Vandalenakt oder das Alter des Bänklis, das den desolaten Zustand bewirkt hat? Egal. Lieber Ortsverein Bowil (falls es dich noch gibt), stelle doch eine neue Bank hin, oder entferne dieses Schreckgespenst, bitte. Es macht ke Gattig!
27. November 2015
Brugg baut auf Chromstahl
Sie haben etwas Kühles, Steriles; die Sitzbänke in der Stadt Brugg (AG). Ich stelle mir die Bänkli aus Chromstahl im Winter als arschkalte und im Sommer als glühend heisse Sitzunterlagen vor. Was insgesamt und überhaupt noch zu beweisen wäre.
8. November 2015
Vor der Raiffeisenbank in Burgdorf
«Das wohl skurrilste Bänkli, das mir je begegnet ist», schrieb mir neulich mein langjähriger Wanderkumpel Toni zum oben gezeigten Bild und mutmasste: «Die beiden versetzt angeordneten Rückenlehenen sollen wohl dazu führen, dass man sich auf derselben Bank gegenüber sitzen kann.» Als Bänkliexperte in spe, kann ich Dir leider noch nicht mit Sicherheit bestätigen, ob dies des Erfinders Absicht war, lieber Toni. Dazu fehlen mir noch ein paar Vorlesungen im Studiengang für angewandtes Sitzen. Ich kläre auf, sobald ich Gewissheit habe und bedanke mich einstweilen für das Zusenden der für zwei Blickrichtungen verwendbaren Bänklis.
PS. Eine Spontanvermutung: Legt man sich auf die Bank, verhindern die beiden Lehnen, dass ich im Schlaf ungewollt auf den Boden kullere. So betrachtet, könnte der Schöpfer ein Herz für Penner haben.
27. Oktober 2015
Die Bänklischmiede von Wenslingen
Irgendwo müssen sie produziert werden, die Sitzbänke, auf die wir uns gelegentlich niederlassen, um ein Faustbrot, ein Salätli oder einen Nussgipfel zu vertilgen. Vor ein paar Wochen wurde ich im Baselbieter Dorf Wenslingen fündig. Hier werden edle Bänke hergestellt, die sich indes eher für den Privatgebrauch eignen, als für die Platzierung an einem für Vandale günstig gelegenen Waldesrande. Die Firma Wood & Art – sie firmiert mit der Internet-Adresse www.w-und-a.ch (www.a-und-o.ch war leider schon vergeben) – und stellt auch Tische aus Zwetschgenholz, Birne gedämpft, Eiche massiv oder Apfelbaum her. Beeindruckend ist die Farbpalette der Holzlamellen. Von Ral-Gelb 1021 über Ral-Blau 5014 bis hin zu PC-3228 Perlrot oder Böhme Nr. 4396 ist alles zu haben. Eine bunte Sache, die wahrlich gut in diesen tristen Herbst passt.
22. Oktober 2015
Kuhbank statt Schlachtbank
An das Bild der in den Vorgärten herumstehenden Polyesterkühe haben wir uns längst gewöhnt. Getoppt wird das Ganze nun aber noch mit liegenden Kunststoffkühen, auf die man sich setzen kann. So gesehen beim Schloss Laufen am Rheinfall.
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