| Alfred Bodenheimer: Der Böse Trieb, Kampa, Zürich, 2021 |
6. August 2026
Der böse Trieb
22. Juli 2026
Dieses endlose Schweigen
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| Sandrine Fabbri: Dieses endlose Schweigen, Lenos, Basel, 2011 |
Jahre später, als auch der Vater nicht mehr lebt, sucht die inzwischen erwachsene Tochter nach der Wahrheit über den Selbstmord, der als Unfall ausgegeben wurde. Wer war ihre Mutter, sie, die Genferin aus der Bohème, die einen jugoslawischen Einwanderer geheiratet hatte? Die Tochter beginnt nachzuforschen, taucht in die Tristesse einer Genfer Satellitenstadt ein, streift die Welt der Psychiatrie und stösst dabei auf weitere Tragödien in ihrer Familie.
Sandrine Fabbris Debütroman über ein Kind, das auf brutalste Weise von seiner Mutter verlassen wurde, ist schrecklich und prächtig zugleich. Ob Autofiktion oder Autobiographie, die Autorin überzeugt durch die Kraft ihres atemlosen und poetischen Stils. (Klappentext)
26. Mai 2026
8. April 2026
Verweile doch!
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| Arnold Kübler: Verweile doch! Ex Libris, Zürich, 1974 |
«Ich beginne mit dem Schauen, mit dem Augenerlebnis», versichert Arnold Kübler. Seine meist heiteren Berichte und Zeichnungen, die er seit 1970 in den Sonntagsausgaben der «Neuen Zürcher Zeitung» veröffentlichte und nun seinen Freunden in Buchform vorlegt, sind keineswegs nur illustrierte Texte; sie sind vielmehr eigenständige zeichnerische Beobachtungen, denen der Text nur zufügt, was sich aus dem Gezeichneten nicht ablesen lässt. Freilich ein Text, der die Gedanken des Lesers ebenso verführt wie die Zeichnungen das Auge des Betrachters.
Da ist von den Umständen die Rede, unter denen die jeweilige Zeichnung entstand, von Begegnungen mit verständigen und unverständigen Menschen, von der Vergangenheit und vom Schicksal der Orte, überhaupt von allem, was Orte, Menschen und Dinge preisgeben, wenn man, wie Arnold Kübler, die innere Ruhe hat, zu verweilen. Auf verborgene Schönheiten hinweisend, lächelnd oder provokativ auf etwas deutend, Stimmungen einfangend oder neugierig beobachtend zieht der schreibende Zeichner oder zeichnende Schreibende durch die Welt. Und die Welt ist alles, was seine wache Aufmerksamkeit zu fesseln vermag: das Fabrikgelände in Zürich-Oerlikon ebenso wie Sizilien, das Bündnerland ebenso wie Dresden oder Frankreich.
«Verweile doch!» ist eine Aufforderung an die Zeitgenossen, vielleicht sogar eine Beschwörung, an den Wundern dieser Welt nicht achtlos vorüberzuhasten. (Klappentext)
4. Februar 2026
Teufelsfrucht
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| Tom Hillenbrand, Teufelsfrucht, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2011 |
14. Januar 2026
Geschafft!
Kürzlich kam ich nach über 400 Kilometern Fussmarsch in Kreuzlingen an. Begonnen hatte das Ganze im April 2021 in Lausanne, wo ich mich aufmachte, das Schweizer Mittelland im Wald zu durchqueren. Kein einfaches Unterfangen, da zwischen Lac Léman und Bodensee kein durchgehender Wald besteht. Alles in allem war ich anlässlich der 25 Tagesetappen 260 km im Wald, 56 km am Waldrand und 95 km in offenem Gelände unterwegs. Und nun? Nun mache ich mich an die Dokumentation dieser unglaublich schönen und erfüllenden Fernwanderung. Ein Buch mit etwas Text und vielen Fotos soll es werden. Der Buchtitel steht schon mal fest: «IM WALD».
10. Dezember 2025
Retro 2025 – 3
Frühling: Da sind der Gefühle und Eindrücke viele! Für mich unter anderem der unverwechselbare Ruf des Buchfinks, die verlockenden Temperaturen, das Gesumme von Bienen und eben ... und vor allem ... der unwiderstehliche Duft des Bärlauchs. Hinzu gesellt sich die schon fast subversive Frechheit, den Waldboden über und über mit wohltuendem Grün zu überziehen. Und wenn dieser Bärlauch einmal blüht! Forstlich-paradiesische Zustände sind das. Zumindest für mich.
So war es denn auch wieder einmal im März an und auf der Lägeren im Rahmen einer zweitägigen Wanderung von Baden auf den Hönggerberg im aargauisch-zürcherischen Grenzgürtel soweit. Bärlauch, Bärlauch, Bärlauch! Gibt es etwas Schöneres im Lenz, als sich zu Fuss durch die betörenden Felder zu bewegen? Ich meine nein. In diesem Sinne schlummert in mir, nebst der Vorfreude auf den nahenden Winter, bereits jene auf die übernächste Jahreszeit.
8. November 2025
Die Strasse
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| Anton Bürkli: Die Strasse, Neue Schweizer Bibliothek, Zürich, 1970 |
Der Roman «Die Strasse» bringt ein Stück gelebtes Leben, heutige Wirklichkeit, Wohlstandssorgen, Wohlstandsängste und Wohlstandsglück. Hier einmal nicht aus bürgerlich-industrieller, sondern aus bäuerlicher Sicht. Anton Bürkli schreibt einfach, spannend, vor allem ganz aus der Sprache und Erlebniswelt sein er Gestalten. (Klappentext)
Anton Bürkli wurde am 24. März 1919 in der Gemeinde Werthenstein (LU) als jüngstes von sechs Kindern geboren. Er verlebte seine Jugendzeit auf dem elterlichen Bauernhof, besuchte die Primarschule im Farnbühl oberhalb des luzernischen Schachens und die Sekundarschule in Malters. Später erwarb er sich in Neuenburg ein kaufmännisches Diplom. Anschliessend rief ihn Vater Staat in die Rekrutenschule und in den Aktivdienst. Anton Bürkli wohnte im eigenen Haus in der Nähe seines Heimatortes Werthensteins. Seine Romangestalten werden immer jene Menschen sein, die abseits der grossen Städte leben und denen sich der Autor so sehr verbunden fühlt. (Autorenporträt Schutzumschlagklappe).
2. Juni 2025
Rütlischwur
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| Michael Theurillat: Rütlischwur, List, Berlin, 2012 |
Eschenbach soll intern – und möglichst geräuschlos – ermitteln, warum sein Vorgänger Peter Dubach spurlos verschwunden ist. Banz verdächtigt Dubach, sensible Kundendaten veruntreut zu haben. In einem Klima des Misstrauens gegenüber der Bankenwelt will er unter allen Umständen verhindern, dass der Fall Wellen schlägt. Kaum nimmt Eschenbach die Untersuchung auf, wird Jakob Banz nachts in seinem Büro ermordet. Wer hat ein Interesse an dem Tod des bekannten Bankiers oder daran, der Bank zu schaden? Die Ermittlungen konzentrieren sich auf Banz' Assistentin Judith, doch Kommissar Eschenbach verfolgt eine ganz andere Spur. (Inhaltsangabe zum Buch)
BE Stadt Bern, LU, UR Vierwaldstättersee, DS Schiller, Rütli SZ Einsiedeln ZH Stadt Zürich (Hauptschauplatz), Thalwil, Rüschlikon CAN Vancouver IRL Dublin, Maryborough Hill b. Cork
27. April 2025
Lebensgefährlich verletzt
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| Emil Zopfi: Lebensgefährlich verletzt, Ex Libris, Zürich, 1986 |
Nachdem Emil Zopfi in seinen bisher erschienenen Büchern sein Trauma bruchstückhaft und nur am Rande angesprochen hat, indem er autobiographische Teile in erfundene Figuren hineinlegte, entschliesst er sich jetzt zu radikaler Autobiographie, ‹schreiben, wie alles gewesen ist›, wohlwissend, dass das Gedächtnis die Erinnerungen zurechtbiegt. Es geht aber nicht um eine wahrheitsgetreue Rekonstruktion des Unfalls, es geht vielmehr um einen Prozess der Identitätsfindung des Sohnes, der in allen seinen Beziehungen Ersatz für seinen Verlust sucht.
«Strassenverkehr ist Bürgerkrieg. Ein Krieg, der politische Hintergründe hat: Die Vorstellung, dass Freiheit vor allem die Freiheit des Starken sei, den Schwachen kaputtzumachen. Freie Fahrt, Strasse frei, Tempo frei, gurtenfrei, Benzin zollfrei, Autobahn gebührenfrei, Freiheit, die ich meine. Ein Bürgerkrieg, an dem wir alle schweigend teilnehmen, den wir alle verschweigen.» (Seite 115)
30. März 2025
Schrottreif
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| Isabel Morf: Schrottreif, Gmeiner, Messkirch, 2009 |
6. März 2025
Nick Tappoli
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| Jakob Christoph Heer: Nick Tappoli, Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart/ Berlin, 1922 |
20. Februar 2025
Aus meinem Bauernleben
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| Alois Günthard: Aus meinem Bauernleben, Friedrich Reinhardt, Basel, 1956 |
17. Februar 2025
Der Schulpfleger
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| Arthur Honegger: Der Schulpfleger, Huber, Frauenfeld, 1978 |
John Hartwig, ein Zugezogener, aber in Eulach schon seit Jahren ansässig, ein fleissiger Sozialdemokrat, wird unversehens, der Zufall will’s, zur Wahl als neuer Schulpfleger vorgeschlagen. Honegger beschreibt mit echtem Sinn für Humor die Irrungen und Wirrungen, das verschlungene Netz vordergründiger und hinterhältiger Ränkespiele und Verwicklungen, welche sich im Vorfeld dieser Wahl abspielen. Die beissende Schilderung der Figuren, der Parteien, des Geredes in den Wirtschaften und an den Arbeitsplätzen ergibt eine vergnügliche Anatomie eines Gemeinwesens, wie es sich überall finden liesse.
Arthur Honegger (geboren 1924) ist durch seine soziale und politische Probleme aufgreifenden Romane bekannt geworden. «Die Fertigmacher » (1974), «Freitag oder die Angst vor dem Zahltag» (1976), «Wenn sie morgen kommen» (1977) haben leidenschaftlich geführte Auseinandersetzungen und Diskussionen unter den Lesern und bei der Kritik hervorgerufen und den Erfolg Honeggers als Schriftsteller begründet. (Klappentext)
18. August 2024
Das Geheimnis der Söhne
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| Christine Brand: Das Geheimnis der Söhne, Landverlag, Trubschachen, 2010 |
7. August 2024
Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt
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| Peter Stamm: Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt, S. Fischer, Frankfurt/Main, 2018 |
Können wir unserem Schicksal entgehen oder müssen wir uns abfinden mit der sanften Gleichgültigkeit der Welt? Peter Stamm, der grosse Erzähler existentieller menschlicher Erfahrung, erzählt auf kleinstem Raum eine andere Geschichte der unerklärlichen Nähe, die einen von dem trennt, der man früher war. (Klappentext)
Dieser Roman wurde 2018 mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet.
«Würde Albert Camus heute leben, würde er vielleicht Bücher schreiben wie Peter Stamm …» The New Yorker
23. Juni 2024
Feuerprobe
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| Peter Zeindler: Feuerprobe, Arche, Zürich, 1991 |
Zürich, Kaiserslautern und Ramstein, Zwickau, Chemnitz und ein Wald bei Gera: Das sind die Stationen, an denen Peter Zeindler seinen «Kundschafter» Gerd Brenner in dem neuen spannenden Polit-Thriller agieren lässt.
Seit mehr als 20 Jahren übermittelt Gerd Brenner, getarnt als Vertreter für Kunstdrucke, Informationen vom NATO-Stützpunkt Ramstein an seine Auftraggeber in der Magdalenenstrasse. Er ist mit Sabine, einer Journalistin, verheiratet, auf den Partys der amerikanischen Offiziere in K-Town gerngesehener Gast.
Als Volker Neumann, in Oelsnitz im Erzgebirge aufgewachsen, hat er, der Sohn eines Nazis, von frühauf Gehorsam, Disziplin und Verstellung gelernt – ein Kindheitsmuster, das dem ostdeutschen Geheimdienst so prädestiniert erscheint, dass der Kunsthistoriker in der Kaderschule in Karlshorst zum Agenten ausgebildet wird. Sein Deckname: Sachse. Sein Legendenspender: Gerd Brenner, Buchdrucker aus Leipzig. Sein Führungsoffizier: Rolf, der Mann mit dem wächsernen Gesicht, der Mann mit der Maske am Hinterkopf. Sein Verbindungsmann: Fred, der notorische Bordellgänger.
Als Gerd Brenner an diesem Sonntagnachmittag im Juli 1990 wieder einmal an Freds Lieblingstreff in Zürichs Altstadt auf diesen wartet, wartet er vergeblich: Fred taucht nicht auf. Statt dessen folgt ihm nicht von ungefähr ein schwerer massiger Mann … (Klappentext)
ZH: Stadt Zürich D: Kaiserslautern, Ramstein, Zwickau, Chemnitz, Wald bei Gera
19. April 2024
Gift im Aargau
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| Ina Haller: Gift im Aargau, Emons, Köln, 2014 |
AG: Aarau, Erlinsbach, Oberentfelden, Auenstein ZH: Winterthur
20. März 2024
Leere Gräber
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| Petra Ivanov: Leere Gräber, Unionsverlag, Zürich, 2014 |
Weil die Untersuchung nicht vorankommt, fliegt Regina Flint nach Buenos Aires. In Zürich überschreitet Bruno Cavalli auf der Jagd nach dem Täter die Grenzen des gesetzlich Erlaubten. Denn er hat nichts mehr zu verlieren. (Inhaltsangabe im Buch)
ZH: Stadt Zürich, Zürichsee, Uetliberg, Uitikon, Urdorf, Gockhausen, Bonstetten, Herrliberg, Zollikon PY: Asunción RA: Buenos Aires ROU: Montevideo
20. Februar 2024
26 Kantone 26 Wanderungen – 8
| Route | km | Datum | |
| AG | Seon – Lütisbuech – Brunegg | 15,5 | 27.01.2024 |
| AI | |||
| AR | Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch | 14,3 | 19.01.2024 |
| BE | Riedtwil – Rütschelen – Langenthal | 17,0 | 03.01.2024 |
| BL | |||
| BS | |||
| FR | |||
| GE | Chancy – Champlong – La Plaine | 14,2 | 03.02.2024 |
| GL | |||
| GR | |||
| JU | |||
| LU | |||
| NE | Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières | 14,0 | 12.01.2024 |
| NW | |||
| OW | |||
| SG | |||
| SH | |||
| SO | Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf | 10,4 | 16.01.2024 |
| SZ | |||
| TG | |||
| TI | |||
| UR | |||
| VD | |||
| VS | |||
| ZG | Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri | 13,9 | 01.01.2024 |
| ZH | Zürich HB – Küsnacht – Meilen | 16,8 | 17.02.2024 |














