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| Diverse Autoren: 100 Jahre Schweizer Eisenbahn, Generaldirektion der SBB, Bern, 1947 |
Dementsprechend ist es der Wille der Bundesbahnleitung, das Jahr 1947 nicht in erster Linie zu einem Jahr äusserer Kundgebungen zu machen. Unser Blick richtet sich vielmehr in die Zukunft. Wir wollen keine Anstrengung scheuen, um den Ruf der Bundesbahnen als zuverlässigstes und allzeit bereites Transportmittel der Nation durch vermehrte Leistung und restlose Ausnützung des technischen Fortschrittes zu wahren und zu mehren. Damit bleiben wir auch im Jubiläumsjahr der Devise treu, die dem ersten Eisenbahnjahrhundert in der Schweiz das Gepräge gab und die in der ganzen Eisenbahngesetzgebung und Eisenhahnpolitik sichtbaren Ausdruck gefunden hat.
Unser Volksbuch wird davon nur in bescheidener Weise, einen flüchtigen Eindruck vermitteln können. Es hat keinen andern Ehrgeiz, als möglichst grosse Volkskreise zum eigenen Urteil über die in hundert Jahren schrittweise erkämpfte beträchtliche, technische und wirtschaftliche Leistungskraft der Schiene anzuregen. Darüber hinaus will es zur Besinnung über die soziale, kulturelle, militärische und politische Bedeutung der Eisenbahnen für unser bundesstaatliches Zusammenleben aufrufe~. Das Jubiläum soll daher auch zu einer Zwiesprache zwischen Nation und Staatsbahn werden, wobei unser Buch mehr als kleine Hilfe für die eigene Beobachtung und für das vom Bürger bei der täglichen Benützung der Bahn selbständig geformte Urteil gedacht ist.
Möge es damit dem vermehrten Verständnis zwischen Oeffentlichkeit und Staatsbahn dienen; möge es dazu beitragen, dass auch beim Eintritt in das zweite Eisenbahnjahrhundert der Leistungswille der Bundesbahnen sich auf die Zustimmung und den Willen des ganzen Volkes stützen kann.
Geleitwort der Generaldirektion der Schweizerischen Bundesbahnen

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