1. November 2026

Briefe aus der Schweiz

Hermann von Pückler-Muskau: Briefe
aus der Schweiz, Sanssouci, Zürich, 1981
Mit wenig Geld, zu Fuss und ohne Bediente brach Hermann Pückler 1808 zu seiner ersten Reise auf: um in den berühmten Schweizer Bädern seine angeschlagene Gesundheit wiederherzustellen und Distanz zum Elternhaus zu gewinnen. Aber in der Schweiz der Mediationszeit, in einem armen, ausgebluteten Land mit einer weitgehend noch intakten Natur, entdeckte der Dreiundzwanzigjährige auf einmal das Reisen als Lebenszweck. 

Auf seinen Wanderungen über den Gotthard, auf die Rigi und ins Berner Oberland, bei seinen Aufenthalten in Zürich, Luzern, Bern und Genf entwickelte Pückler jedoch auch seine schriftstellerischen Fähigkeiten, begann er das zu werden, was er in der Erinnerung der Nachwelt bleiben sollte: der Reiseschriftsteller, dem ein halbes Jahrhundert begeistert Gefolgschaft leistete. Pücklers erste, von erstaunlichem Talent und einer erfrischenden Direktheit zeugende schriftstellerische Versuche liegen hier, mit einem ausführlichen Kommentar versehen, erstmals als Einzelausgabe vor. (Klappentext)