4. August 2020

Allmend

Konrad Pauli: Allmend, Edition Erpf, Bern,
1986
Daniel, ein achtzehnjähriger Bäckerlehrling, hat nach dem ersten, konfliktgeplagten Lehrjahr im elterlichen Betrieb zu einem Lehrmeister in die Stadt gewechselt. Kaum aus Neigung, vielmehr aus Ratlosigkeit hat Daniel diesen Beruf ergriffen; sein Unbehagen kommt aber nicht bloss aus der Lustlosigkeit an der Arbeit: aus dem Abstand des Ortswechsels erscheint auch das Elternhaus, seine Kindheit in einem andern Licht. Erstmals denkt er darüber nach, wie alles gekommen war; Klarheit versucht er sich zu verschaffen im Verhältnis zu den Eltern, ebensosehr drängt es ihn zu eigenen Schritten und Lebensentwürfen. Er ahnt, dass Zukunft sich dort einstellt, wo immer Abschied genommen wird. Als Vater nach einiger Zeit, aufgrund des eigenen, verpassten Lebens, diese Ansätze zur Selbstbestimmung zerstören will, zieht Daniel die einzige ihm verbliebene Trumpfkarte. (Klappentext)

BE: Stadt Bern, Berner Allmend, Gurten, Thunersee, Interlaken, Beatenberg

Dieses Buch ist im Buchantiquariat von Wanderwerk erhältlich (Rubrik «Belletristik»).

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