11. November 2020

Gipfelziele im Tessin

Daniel Anker, Gipfelziele im Tessin,
Bruckmann, München, 1993
Ein neuartiger Führer durch das Tessin, der die überraschend vielfältige Gipfelwelt im Süden der Schweiz vorstellt und mit dem Wanderer und Berggänger ihre ganz persönliche Strada Alta zusammenstellen können. Denn die Touren in dieser Region, die vom zentralen Alpenbogen bis in die Po-Ebene reicht, wurden so ausgewählt, dass sich der Endpunkt der einen Wanderung mit dem Start der nächsten deckt. Es entstand ein mit allen touristischen Informationen verknüpftes Wegnetz durch das ganze Tessin – von den palmengesäumten Seeufern zu den gletscher- und geröllbedeckten Dreitausendern.

Dabei zeigen die Einführungstexte zu den rund 50 Touren und zahlreiche Farbbilder ein Tessin abseits der ausgetretenen Pfade und der Klischees von einer Sonnenstube der Schweiz. Mit der Vernetzung der Gipfelziele und der Ausleuchtung kultureller Hintergründe werden die Wege zum Ziel eines neuen Ticino- und Wandererlebnisses: Nicht allein der Berg in der urwüchsigen Natur zählt, sondern auch das Gehen auf alten Saum- und Alppfaden von einem Ort zum anderen.
(Klappentext)

Moors Fazit: Mit «Gipfelziele im Tessin» hatte damals der Berner Dänu Anker einen regelrechten Pflock eingeschlagen. Sein Führer war über Jahre das Mass der Dinge, wenn es um Bergwanderungen im Tessin ging. Für mich war es der allererste Wanderfüher, den ich von A bis Z gelesen habe. Unterstrichen wird das Ganze mit der Tatsache, dass das 1993 im Bruckmann Verlag erschienene Werk 2017 in aktualisierter Form im Rotpunkt Verlag unter demselben Titel neu aufgelegt wurde. Chapeau!

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