20. Juni 2024

Stille Tage am Fluss

Barbara Traber: Stille Tage am Fluss,
Waldgut, Frauenfeld, 1995
Silvia, alleinstehend, um die Fünfzig, ist freiberufliche Übersetzerin. Sie hat ein altes Haus auf dem Land in Frankreich im südlichen Burgund gekauft. Dorthin zieht sie sich für einige Monate in die Stille zurück. Sie will sich auf den Roman einer afrikanischen Autorin einstimmen, um ihn ins Deutsche zu übertragen.

Das einfache Leben im Dorf am Fluss, der Garten voller Malven, die Weite der Landschaft – das alles hat seinen Reiz im Frühling und Sommer. Aber es wird Herbst und Winter, Silvia muss mit Nebel, Feuchtigkeit, Kälte, Überschwemmungen – und mit der Einsamkeit fertigwerden.

Nach und nach lernt sie die Leute im Dorf kennen und schätzen, teilt mit ihnen Freuden und Sorgen. Da ist zum Beispiel Nachbarin Odette, die das Cafe Eglemme führt und ihre Lebensgefährtin verloren hat; oder Jannot, einst Lastwagenfahrer, heute mit dem Fahrrad auf Achse; oder Picou, der fou du village, der sich aufs Dorffest freut. An den langen Abenden, in Gesellschaft einer zugelaufenen Katze, nimmt Silvia ihre alten Tagebücher und Notizen hervor. Je kälter es wird, desto stärker flüchtet sie in ihre Erinnerungen an Afrika: sie wirken aus der Distanz wie bunte, oft klischeehafte Postkarten.

In den frühen 60er Jahren ist sie Botschaftssekretärin in Lagos, Nigeria, gewesen. In Gedanken erlebt sie noch einmal die Schiffsreise nach Westafrika, den Alltag in der Botschaft, die manchmal naive Auseinandersetzung der damals Zwanzigjährigen mit den Problemen eines Entwicklungslandes.

In der Altjahreswoche, während Silvia auf Nachricht vom Verleger wartet und sich Sorgen um ihre Zukunft macht, taucht ein Elsässer im Dorf auf, ein Komponist, der ihr ruhiges Leben gründlich auf den Kopf stellt.
(Klappentext)

17. Juni 2024

Wurfschatten

Simone Lappert: Wurfschatten,
Diogenes, Zürich, 2020
Ada ist jung, gerade mal 25 Jahre alt, aber sie hat nicht mehr lange zu leben, davon ist sie fest überzeugt. Nicht nur in ihren Träumen stirbt sie jede Nacht aufs Neue, auch tagsüber beherrscht sie diese Todesangst. Immer seltener verlässt sie ihre Wohnung – Freundschaften zerbrechen, ihre Karriere als Schauspielerin ist gefährdet. Um sie zu bändigen, unterhält sie ein Therapiezimmer. Dort bewahrt sie alle Ihre Ängste auf: von A wie Atomtod bis zu Z wie Zyste. Diese fragile Konstruktion gerät ins Wanken, als Adas Vermieter, der schon seit Monaten auf sein Geld warten muss, sie nicht wie angedroht vor die Tür, sondern ihr stattdessen einen Untermieter in die Wohnung setzt: seinen Enkel Juri.
(Inhaltsangabe zum Buch)

BS: Stadt Basel

15. Juni 2024

Zu verkaufen: Leichter Trekkingrucksack

«Agile 45» der Marke Ferrino
































Mit 960 Gramm ist dieser 45-Liter-Rucksack ein Leichtgewicht, das über einen guten Tragekomfort verfügt. Ein herausnehmbares und dem Rücken anpassbares Aluband sorgt für eine gute Lastenübertragung auf die gut gepolsterten Hüftflossen. Ich verkaufe den lediglich zwei Mal getragenen Rucksack, weil er für meinen Rücken zu kurz ist. Ich gehe davon aus, dass sich das Modell für Menschen mit einer Körpergrösse von 175 bis maximal 185 cm eignet.

Preis CHF 100.– zzgl. CHF 8.50 Versand (Vorauskasse)

Bei Interesse oder Fragen: Mail an fotowerker12@gmail.com

Technische Eigenschaften
  • 100% Polyester 210 Denier
  • Tragesystem nicht höhenverstellbar
  • Gepolsterte Schulterträger
  • Brustgurt mit Signalpfeife
  • Toploader mit grosser Sturmhaube
  • Grosser Frontzugang mit umlaufendem Reissverschluss
  • Belüftungseinsätze am Rücken
  • 2 Seitenfächer aus Mesh
  • 1 Meshfach hinten (z.B. für feuchte Kleidung)
  • 1 Hüftgurttasche mit Reissverschluss
  • 2 Eispickel-/Stockhalterungen
  • 1 Deckelfach fix am Rucksack angenäht
  • 1 Schlüsselclip im Deckelfach
  • 1 Aufhängung für Trinkblase
  • 2 zusätzliche Befestigungsriemen mit Klemmschnalle
  • Farbe: Schwarz / Orange
  • Masse: 68 x 20 x 33 cm (L x B x H)
  • Volumen: 45 l
  • Gewicht: 960 g
  • Modell: 2023








14. Juni 2024

Masch o ne Schnitz?

Margrit Staub-Hadorn: Masch o ne Schnitz?
Cosmos, Muri b. Bern, 1998
Masch o ne Schnitz? fragte Eva schelmisch ihren Adam. Stimmt natürlich nicht; Eva war ja keine Bernerin! Margrit Staub-Hadorn ist aber eine, und es stimmt, dass sie uns verführen will mit ihrer Sprache, die wie Apfelschnitze schmeckt, mit ihren «Gedankefötzeli» und ihren Texten aus der Radiorubrik «Zum neuen Tag». Sie möchte, dass wir in ihre Äpfel reinbeissen; «chüschte», schlucken und verdauen sollten wir sie dann aber schon selber, die Autorin will wirklich nur anregen, verführen eben: «Masch o ne Schnitz?»

Die Texte «Zum neuen Tag» waren im Schweizer Radio DRS von Mai 1995 bis Oktober 1997 zu hören, die «Gedankefötzeli» auf dem gleichen Sender in der «Siesta-Visite» von Januar bis Dezember 1997.
 (Klappentext)


12. Juni 2024

Abenteuer Dampflok

Heinz Sigg: Abenteuer Dampflok, Orell Füssli,
Zürich, 1977
Heinz Sigg, der Fotograf und Autor dieses Buchs von der «menschlichen Dampflok», ist einer der wenigen Dampfenthusiasten, die das Heizerpatent besitzen. Aus diesem Grunde wohl sucht er das persönliche Erlebnis, die einmalige Erfahrung der lebendigen Maschine, ihres Anspruchs an Lokführer und Heizer, ihrer Stimmungen, ihrer dramatischen Aspekte – vom triumphal donnernden einer Schnellzuglok in der Tschechoslowakei und Polen bis zur letzten, verzweifelten Gegenwehr bei der Abwrackung.

Von Portugal bis Ungarn, von Polen bis Jugoslawien, von Frankreich bis zum österreichischen Erzberg hat seine Leidenschaft den Autor geführt. Seltsamste Erlebnisse sind ihm zugestossen, und es sind ihm Bilder von einer unvergesslichen Stimmungsdichte gelungen. Die zahlreichen Fotos aus den «verbotenen» Oststaaten sind für jeden Dampflokfan Gold wert – und sie sind mit Verhaftungen, Verhören, Beschlagnahmungen bezahlt worden. Man lese die Geschichten.
(Klappentext)

9. Juni 2024

Die Geschwister

Hansjörg Schertenleib: Die Geschwister,
Kiepenheuer & Witsch, Köln, 1988
Hansjörg Schertenleibs «Die Geschwister» ist ein Roman voller Spannung und Atmosphäre, der den Leser in die heutige Schweiz, nach Wien, Mexico und auf die Insel Formentera führt. Erzählt wird das Leben zweier Geschwister. die sich seit ihrer Kindheit kaum noch gesehen haben und nach dramatischen Ereignissen aneinander erinnern. Die Schwester, Lehrerin und Mitte 30, bricht nach einem Eklat während einer Sitzung mit der Schulpflege aus der Routine des ländlichen Schullebens aus und geht nach Wien, um dort endlich ihre Träume in der Wirklichkeit auf die Probe zu stellen. Das Leben von Martinas jüngerem Bruder, der sich von Job zu Job treiben lässt und ohne grosse Lebensentwürfe auskommt, nimmt nach einem Autounfall eine Wende: Nachdem er das Krankenhaus verlassen hat, lässt auch er sich auf eine wirkliche Herausforderung ein, um eine alte Schuld abzutragen: Für ein en Freund reist er als geheimer Kurier zuerst nach Deutschland und dann nach Mexico. Dort, am anderen Ende der Welt, geht es jedoch plötzlich um Leben und Tod ...

Ein grosses Panorama von Figuren und Geschichten wird in «Die Geschwister» entfaltet; alte Männer, die BSA-Maschinen fahren und grosse Feuer entfachen, Grossväter, die Schnaps brennen und Weltarchive anlegen, Wien er Damen, die Zoohandlungen führen und Likör lieben, oder Dorflehrer, die an den Wänden des Schulhauses die Schüler im Bergsteigen unterrichten.

Die Geschwister ist ein unterhaltsames Buch und eine farbige Liebes- und Familiengeschichte über drei Generationen.
 (Klappentext)

5. Juni 2024

26 Kantone 26 Wanderungen – 17


Die siebzehnte Wanderung im Rahmen meines Jahresprojektes führte mich in die Waadtländer Alpen auf den Col-de-Bretaye. Bei eher garstigen Bergfrühlingsbedingungen zog ich eine weite Schlaufe hinab nach Gryon, wo mich die Biker-Szene beinahe in den Wahnsinn trieb. Dazu mehr im entstehenden Buch, das Anfang 2025 erscheinen wird. Zum Projekt: Für 2024 habe ich mir vorgenommen, jeden Kanton mindestens ein Mal fussgängerisch zu beehren. Die Liste wird nach jeder Begehung eines Kantons erneut publiziert. 


 Route km Datum 
AG  Seon – Lütisbuech – Brunegg 15,5  27.1.24
AI       
AR   Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch 14,3 19.1.24
BE   Riedtwil – Rütschelen – Langenthal 17,0 3.1.24
BL       
BS   Basel SBB – Claramatte – Basel SBB 14,2   25.5.24
FR       
GE   Chancy – Champlong – La Plaine 14,2  3.2.24
GL       
GR       
JU   Buix – La Tenie – Chevenez 19,2 9.3.24
LU   Gelfingen – Ballwil – Emmenbrücke 26,7 6./7.4.24
NE   Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières 14,0 12.01.24
NW   Emmetten – Bärenfallen – Dallenwil 21,0  10./11.5.24
OW       
SG       
SH  Siblingerhöhe – Langer Randen – Schaffhausen 16,7 29.3.24
SO  Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf 10,4 16.1.24
SZ      
TG  Diessenhofen – Rodebärg – Eschenz 16,1  5.5.24
TI   Rodi – Dalpe – Faido 12,3  16.4.24
UR       
VD   Col-de-Bretaye – La Taveyanne – Gryon 15,9  1.6.24
VS   Arbaz – Chandolin – Ardon 17,9 19.2.24
ZG   Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri 13,9 1.1.24
ZH   Zürich HB – Küsnacht – Meilen 16,8 17.2.24

3. Juni 2024

Ein ganzes Leben

Robert Seethaler: Ein ganzes Leben,
Goldmann, München, 2016
Als Andreas Egger in das Tal kommt, in dem er sein Leben verbringen wird, ist er vier Jahre alt, ungefähr – so genau weiß das keiner. Er wächst zu einem gestandenen Hilfsknecht heran und schliesst sich als junger Mann einem Arbeitstrupp an, der eine der ersten Bergbahnen baut und mit der Elektrizität auch das Licht und den Lärm in das Tal bringt. Dann kommt der Tag, an dem Egger zum ersten Mal vor Marie steht, der Liebe seines Lebens, die er jedoch wieder verlieren wird. Erst viele Jahre später, als Egger seinen letzten Weg antritt, ist sie noch einmal bei ihm. Und er, über den die Zeit längst hinweggegangen ist, blickt mit Staunen auf die Jahre, die hinter ihm liegen.
(Klappentext)

1. Juni 2024

Liebesgschichte

Pedro Lenz: LIebesgschichte, Cosmos,
Muri b. Bern, 2012
«Was ist das für eine Gesellschaft, in der alle etwas über das Unterhöschen von Britney Spears wissen, aber nichts über ihren Nachbarn?», fragt Pedro Lenz in einem Interview mit der Aargauer Zeitung. Seine Geschichten handeln von diesen Nachbarn, er erzählt mit Zuneigung von ihnen, von ihren Stärken und ihren Schwächen, von der Sehnsucht nach Liebe und den Tücken des Alltags. (Klappentext)

29. Mai 2024

26 Kantone 26 Wanderungen – 16

Das 12 km lange Schweizerkreuz und die 14,2 km lange Route (inkl. 200 m Fähre)

Die sechzehnte Wanderung im Rahmen meines Jahresprojektes zelebrierte ich vergangenen Samstag in der Stadt Basel, wohin es mich auf der Suche nach einem trockenen Flecken fast wie von alleine trieb. Wie die Karte zeigt, legte ich mir ein um 19° nach links gekipptes Schweizerkreuz als Basis für die Routenplanung zurecht. Eine formidable Idee, wie sich vor Ort herausstellte. Zum Projekt: Für 2024 habe ich mir vorgenommen, jeden Kanton mindestens ein Mal fussgängerisch zu beehren. Die Liste wird nach jeder Begehung eines Kantons erneut publiziert. 


 Route km Datum 
AG  Seon – Lütisbuech – Brunegg 15,5  27.1.24
AI       
AR   Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch 14,3 19.1.24
BE   Riedtwil – Rütschelen – Langenthal 17,0 3.1.24
BL       
BS   Basel SBB – Claramatte – Basel SBB 14,2   25.5.24
FR       
GE   Chancy – Champlong – La Plaine 14,2  3.2.24
GL       
GR       
JU   Buix – La Tenie – Chevenez 19,2 9.3.24
LU   Gelfingen – Ballwil – Emmenbrücke 26,7 6./7.4.24
NE   Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières 14,0 12.01.24
NW   Emmetten – Bärenfallen – Dallenwil 21,0  10./11.5.24
OW       
SG       
SH  Siblingerhöhe – Langer Randen – Schaffhausen 16,7 29.3.24
SO  Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf 10,4 16.1.24
SZ      
TG  Diessenhofen – Rodebärg – Eschenz 16,1  5.5.24
TI   Rodi – Dalpe – Faido 12,3  16.4.24
UR       
VD       
VS   Arbaz – Chandolin – Ardon 17,9 19.2.24
ZG   Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri 13,9 1.1.24
ZH   Zürich HB – Küsnacht – Meilen 16,8 17.2.24

27. Mai 2024

Hundsvieh

Daniel Badraun: Hundsvieh, Gmeiner,
Messkirch, 2013
Claudio Mettler ist ein sympathischer Superloser. Er kriegt nichts auf die Reihe – aber das mit wachsendem Erfolg. Und er leistet sich eine Freundin, die nicht annähernd seine Kragenweite ist. Doch Mettler bemüht sich. Mettler kämpft. Er will ihr zeigen, dass er ein ganzer Kerl ist und kein Verlierer. Bei seinen verzweifelten Bemühungen etwas Geld zu scheffeln, gerät er als Spielfigur in die Machenschaften von skrupellosen Kunstdieben und Viehhändlern. Doch Mettler wäre nicht Mettler, wenn er nicht einen Weg fände, sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen!
(Klappentext)

GR: Landwasserviadukt der RhB bei Filisur, Chur, Lenzerheide, Tiefencastel, Bergün, Preda, Albulapass, St. Moritz, Maloja, Bergell, Soglio, Spino, fiktives Seitental im Prättigau

26. Mai 2024

Von oben gesehen

Robert Schnieper: Von oben gesehen … Die Schweiz,
Mondo-Verlag, Vevey, 1996
Im vorliegenden Mondo-Band sind die sechsundzwanzig Kantonshauptorte von Swissair-Flugfotografen aus der Vogelschau porträtiert und Stadtansichten mit ähnlicher Perspektive gegenübergestellt, die zum grössten Teil aus der Hand des berühmten Basler Kupferstechers Matthäus Merian stammen und vor rund 350 Jahren geschaffen wurden.

Wer die heutigen Aufnahmen mit den historischen Ansichten vergleicht, kann unschwer ermessen, wie stark sich die Schweiz seit Beginn der Neuzeit verändert hat. Die Orte und Städte haben die Landschaft erobert, besetzt: urbanisiert eben. Beim Blick von oben herab sieht man aber auch, dass häufig gerade die Siedlungskerne ruhende Pole in diesem kontinuierlichen Wandel sind. Ihre Struktur ist oft seit Merians Zeiten im grossen ganzen gleich geblieben. Dies wohl nicht zuletzt, weil sie als erste Bereiche dem menschlichen Bedürfnis nach Sicherheit und Komfort einigermassen genügten. Zum andern aber auch, weil hier die ersten Bau- und Schutzvorschriften den Wandel kanalisierten und begrenzten.

Ergänzt wird dieser Blick von oben auf die Sitze helvetischer Obrigkeit durch Abbildungen stadtgeschichtlich bedeutsamer Bauten, Denkmäler und pittoresker Winkel.

Zusammen mit dem informativen Text, der die wichtigen Etappen im Werdegang der Kantonshauptorte und ihre heutigen Schwerpunkte skizziert, sind so facettenreiche Porträts entstanden, die interessante und oft überraschende Einblicke ermöglichen. Einsichten und Aussichern also, die Lust auf eigene Entdeckungsfahrten wecken. (
Klappentext)

23. Mai 2024

Der Kirschtote

Judith Stadlin, Michael van Orsouw: Der
Kirschtote, Knapp, Olten, 2017
Drei Menschen sterben kurz hintereinander in der Zuger Altstadt. Ausgerechnet in diesem Stadtteil, wo sommers die Touristen hinströmen. Goran Voltic, sympathischer Standup-Paddle-Lehrer im «Strändli» und seit dem Mordfall von vergangenem Jahr selbsternannter Hilfsermittler, wittert ein Verbrechen. Seine Fantasie schiesst ins Kraut. Goran ermittelt auf eigene Faust – gegen den Willen der Kriminalkommissarin Eva Brandenberg. Dabei findet er heraus: Die Kleinstadt Zug steht nicht nur für die Kirschtorte, sondern in dieser Saison auch für Kirschtote. Kirschtote ist nach Rötelsterben der zweite Krimi des Autoren- und Bühnenpaars Judith Stadlin und Michael van Orsouw.
(Klappentext)

ZG: Stadt Zug D: Berlin

21. Mai 2024

Modelleisenbahn – für jung und alt

Bernd Schmidt: Modelleisenbahn – für
jung und alt, Humboldt-Taschenbuchverlag,
München, 1975

Stolz wird eine besonders gut ausgetüftelte Modelleisenbahn-Anlage gezeigt, Fachgespräche werden geführt. Wie gut, wenn man ein Buch zur Hand hat, das einen auf neue Ideen bringt. Hier finden Sie alles, angefangen bei der Beratung und Planung für eine Anlage über die Elektrik bis hin zum Bau und Ausbau der Grossanlage sowie deren Pflege.

Kein Platz? Lesen Sie nach, wie man auch auf kleinstem Raum eine tolle Anlage unterbringt. Kein Geld? Sie werden erstaunt sein, wieviel Zubehör selbst gebastelt werden kann. (Klappentext)

18. Mai 2024

Lexikon der überflüssigen Dinge

Alexander von Schönburg: Lexikon der
überflüssigen Dinge, Rowohlt, Berlin, 
2006
Unser Alltag ist überfrachtet mit Dingen, die wir nicht wirklich brauchen, die Zeit, Geld und Lebensqualität stehlen. Ein Handy muss heute fotografieren, mailen, im Internet surfen, waschen und bügeln, Filmclips abspielen und MP3-Musikdateien wiedergeben können. Vor jeder Ampel drängen sich Geländewagen, mit denen man Sibirien durchqueren könnte, und bevor wir uns zum Frühstück niedersetzen, bedienen wir ein Dutzend Küchengeräte. Mit Witz und Ironie lichtet Alexander von Schönburg das Dickicht, das uns ständig umgibt. Sein Lexikon reicht von A (wie «Anrufbeantworter») bis Z (wie «Zigarette danach»). Dazwischen finden sich so überflüssige Dinge wie «Beziehungskrisen», «Dekotomate», «Horoskop», «Lavalampe», «Pikkolöchen» oder «Zahnbürste, elektrische», auf dem Prüfstand stehen Verhaltensweisen (nachts zu Fuss allein vor einer roten Ampel warten), Geisteshaltungen (sich unnötig Sorgen machen) und Redewendungen («Ich sag mal so»). Eine Gebrauchsanweisung für den modernen Menschen, die hilft, mit Anstand und Würde durchs Leben zu kommen. (Klappentext)

15. Mai 2024

Januskopf

Friederike Schmöe: Januskopf, Gmeiner,
Messkirch, 2007
Im unterfränkischen Königsberg stürzt eine Frau in den Tod. War es ein Unfall, Selbstmord oder Mord? Dem neuen Klienten der Bamberger Privatdetektivin Katinka Palfy wird der mysteriöse Todesfall per anonymen Brief in die Schuhe geschoben. Noch rätselhafter ist allerdings der Mann selbst: Ewald Isenstein leidet seit einem Unfall an einer Persönlichkeitsspaltung, sein Innenleben ist unberechenbar. Katinka hält ihn für unschuldig, doch dann geschehen zwei Morde, und Isenstein hat wieder kein Alibi.

Als auch ein Anschlag auf Katinka verübt wird, macht Kommissar Uttenreuther eine erstaunliche Entdeckung: Der Mörder scheint E. T. A. Hoffmanns «Die Elixiere des Teufels» nachzuspielen. Doch wenn das stimmt, wird es einen dritten Mord geben … (Klappentext)

D: Bamberg, Königsberg

12. Mai 2024

26 Kantone 26 Wanderungen – 15


Die fünfzehnte Wanderung im Rahmen meines Jahresprojektes ging in die Nidwaldner Voralpen. Zwischen Emmetten und Dallenwil präsentierte sich mir ein wunderbarer Bergfrühling, ein Zauber im Übergang vom Winter zum Sommer. Aber auch etwas Kafkaeskes wurde mir zuteil, von dem ich im Buch berichten werde, das aus diesem Projekt entsteht. Als Première zu nennen ist meine allererste Biwaknacht im Kanton Nidwalden. Und die war schlicht wunderbar! Zum Projekt: Für 2024 habe ich mir vorgenommen, jeden Kanton mindestens ein Mal fussgängerisch zu beehren. Die Liste wird nach jeder Begehung eines Kantons erneut publiziert. 


 Route km Datum 
AG  Seon – Lütisbuech – Brunegg 15,5  27.1.24
AI       
AR   Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch 14,3 19.1.24
BE   Riedtwil – Rütschelen – Langenthal 17,0 3.1.24
BL       
BS       
FR       
GE   Chancy – Champlong – La Plaine 14,2  3.2.24
GL       
GR       
JU   Buix – La Tenie – Chevenez 19,2 9.3.24
LU   Gelfingen – Ballwil – Emmenbrücke 26,7 6./7.4.24
NE   Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières 14,0 12.01.24
NW   Emmetten – Bärenfallen – Dallenwil 21,0  10./11.5.24
OW       
SG       
SH  Siblingerhöhe – Langer Randen – Schaffhausen 16,7 29.3.24
SO  Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf 10,4 16.1.24
SZ      
TG  Diessenhofen – Rodebärg – Eschenz 16,1  5.5.24
TI   Rodi – Dalpe – Faido 12,3  16.4.24
UR       
VD       
VS   Arbaz – Chandolin – Ardon 17,9 19.2.24
ZG   Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri 13,9 1.1.24
ZH   Zürich HB – Küsnacht – Meilen 16,8 17.2.24

9. Mai 2024

Wer sich der Liebe vertraut

Mary Lavater-Sloman: Wer sich der
Liebe vertraut, Artemis, Zürich/Stuttgart,
1960
In dem neuesten Werk Mary Lavater-Slomans wird der Leser in den Strahlungsbereich Goethes geführt. Mit subtiler Einfühlungsgabe zeichnet sie die Liebe des jungen Dichters zu Charlotte, der Frau des Oberstallmeisters von Stein in Weimar, lebendig nach und erfühlt die Höhen und Tiefen der Leidenschaft, die den Anstoss zu Goethes Flucht nach Italien gab. Das Erlebnis des Südens, das alle schöpferischen Quellen in ihm wieder zum Strömen brachte, wird in den wichtigsten Stationen dem Leser nahegebracht: Verona, Venedig, Rom, Neapel und Sizilien. Obgleich der Dichter alle belebenden Eindrücke mit der geliebten Freundin teilen möchte, fühlt sich Charlotte von ihm verlassen und verraten. Nach seiner Rückkehr an den Weimarer Hof erreicht die Entfremdung ihren Höhepunkt, denn der gewandelte Freund wendet sich Christiane Vulpius zu und nimmt das einfache Mädchen aus dem Volk schliesslich sogar ganz in sein Haus auf.

Mary Lavater-Sloman macht die Beglückung, aber auch die Tragik sichtbar, die sich hinter der bekannten und viel diskutierten Tatsache verbirgt, dass Goethe das einfache «Naturwesen», das jeder Bildung unzugänglich blieb, zur Lebensgefährtin wählte. In der Treue, mit der er trotz gegenteiliger Ratschläge an dieser Bindung durch Jahrzehnte hindurch, bis zum Tode Christianes, festhielt, offenbart sich seine tiefe Güte und Selbstlosigkeit. Diese Wesenszüge des grossen Dichters werden heute oft übersehen. Mary Lavater-Sloman, seit frühester Jugend unter dem Eindruck der Goetheschen Welt- und Lebensauffassung stehend, macht es sich darum zur Aufgabe, von der menschlichen Seite her die Brücke zu zeigen, auf der die junge Generation den Zugang zu Goethe finden kann. (Klappentext)

6. Mai 2024

26 Kantone 26 Wanderungen – 14


Die vierzehnte Wanderung im Rahmen meines Jahresprojektes absolvierte ich im Kanton Thurgau. Von Diessenhofen ging ich über den Rodebärg nach Eschenz. Ein Maibummel par Excellence mit etwas Regen, Wind und Sonne. Besonders beeindruckend war der denkmalgeschützte und – historisch bedingt – sehr grosse Bahnhof von Etzwilen, wo ich eine hübsche Begegnung mit einem nicht alltäglichen Zug hatte. Zum Projekt: Für 2024 habe ich mir vorgenommen, jeden Kanton mindestens ein Mal fussgängerisch zu beehren. Die Liste wird nach jeder Begehung eines Kantons erneut publiziert. 


 Route km Datum 
AG  Seon – Lütisbuech – Brunegg 15,5  27.1.2024
AI       
AR   Herisau – Ober Waldstatt – Urnäsch 14,3 19.1.2024
BE   Riedtwil – Rütschelen – Langenthal 17,0 3.1.2024 
BL       
BS       
FR       
GE   Chancy – Champlong – La Plaine 14,2  3.2.2024
GL       
GR       
JU   Buix – La Tenie – Chevenez 19,2 9.3.2024 
LU   Gelfingen – Ballwil – Emmenbrücke 26,7 6./7.4.2024 
NE   Les Sagnettes – St-Sulpice – Les Verrières 14,0 12.01.2024 
NW       
OW       
SG       
SH  Siblingerhöhe – Langer Randen – Schaffhausen 16,7 29.3.2024
SO  Olten – Rumpelhöchi – Hägendorf 10,4 16.1.2024
SZ      
TG  Diessenhofen – Rodebärg – Eschenz 16,1  5.5.2024
TI   Rodi – Dalpe – Faido 12,3  16.4.2024
UR       
VD       
VS   Arbaz – Chandolin – Ardon 17,9 19.2.2024 
ZG   Sihlbrugg – Edlibach – Oberägeri 13,9 1.1.2024
ZH   Zürich HB – Küsnacht – Meilen 16,8 17.2.2024