30. Juli 2013

Das Haus der Mütter

Unter dem Label Schauplätze präsentiere ich in lockerer Folge Schweizer Belletristik mit Schauplätzen, die sich nach der Romanlektüre bestens zu fussgängerischen Vororterkundungen eignen.

Therese Bichsel: Das Haus der Mütter
Zytglogge, Oberhofen, 2001
Ein packender Roman mit Anklängen an die Familiengeschichte der Autorin. Therese Bichsel verwebt das Schicksal einer modernen Frau des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts mit jenem ihrer Vorfahren. (Barbar – 1849; Rosa – 1888; Luise – 1914 und 1940; Leni – 1959). Wie in ihrem Erstling ‹Die schöne Schifferin› verknüpft Therese Bichsel geschickt historische Fakten mit dem farbigen Alltag ihrer Figuren. (Klappentext)

BE: Hasle bei Burgdorf (Hauptschauplatz), Bigelberg, Uetigen, Kalchofen, Eichholz (Bern), Bad Biembach, Stadt Bern

29. Juli 2013

Fehlende und neue Blätter

Kürzlich machte ich eine interessante Entdeckung. Die Rückseite einer Schweizer 25'000er Karte aus dem Jahre 1958 zeigte schon vor 50 Jahren die Blattübersicht. Das Besondere war indes, dass die Übersicht 30 Blätter aufführte, welche gar nie publiziert wurden. Es handelt sich hierbei ausschliesslich um Gebiete ausserhalb der Landesgrenze, was vermutlich begründet, weshalb die einst angekündigten Karten nicht zur Ausführung kamen. Statt 277 Blätter im Massstab 1:25'000 zählt die Sammlung also bloss deren 247. Dafür gibt es vom Bundesamt für Landestopografie neuerdings Wanderkarten im sonderbaren Grössenverhältnis von 1:33'333. Drei Zentimeter entsprechen einem Kilometer. Die auf der Landeskarte 1:50'ooo basierenden Vergrösserungen dürften vor allem für Leute mit abnehmender Kurzsichtigkeit von einem gewissen Nutzen sein.

Rot umrandet: Die vom Bundesamt für Landestopografie nie publizierten Blätter.



26. Juli 2013

Drama im Val Cama

Soeben entnehme ich aus verschiedenen Medien, dass sich in der Nacht auf heute auf der Alp del Lago im Misoxer Val Cama ein grosser Felssturz ereignet hat. Hierbei ist eine 38-jährige Alphirtin ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich um 02.30 Uhr, als sich die vierköpfige Familie – aufgeschreckt vom donnernden Berg – nach draussen begab. Währenddem sich die Frau von den herandonnernden Felsmassen in Sicherheit bringen wollte, wurde sie tödlich getroffen. Ihr Ehemann sowie die zwei- und vierjährigen Kinder überlebten. Das Tragische an der Geschichte: Es wäre niemand zu schaden gekommen, wenn die Familie das Alpgebäude nicht verlassen hätte, denn das vor ein paar Jahren komplett wieder aufgebaute Steinhaus blieb unversehrt. Nur: Dies konnte niemand wissen, da wegen der Dunkelheit die Einschätzung der Situation kaum möglich gewesen war. Glück im Unglück hatten indes 13 Kinder eines WWF-Lagers, welche bloss 50 Meter vom Ende des Felssturzes  in Jurten übernachteten.

Hier geschah das Drama. Bereits früher stürzten sich immer wieder Felsmassen alpwärts.
Das Alpgebäude befindet sich beim Pt. 1279 und ist heute um einiges grösser als hier dargestellt.

Mich hat diese Nachricht erschüttert. Nicht, dass ich die Familie, welche seit mehreren Jahren auf Alp del Lago den Sommer verbrachte, kannte. Mein Bezug zur Gegend rührt von einer zweitägigen Wanderung, die mich im August 2006 auf die wunderbar gelegene Alp am See führte. Die Verstorbene war hier schon damals als Hirtin tätig. Mich beeindruckte, mit welcher Hingabe die Menschen das rauhe Gebirge mit ihren Ziegen beweideten und die Herde jeden Abend über zum Teil halsbrecherische Pfade in den Melkstall trieben.

Abendliche Rückkehr der Ziegenherde zum Melken. Im Hintergrund zwei Jurten und der Stall

Der Zugang zum Lagh de Cama und demzufolge auch zur Alp wurde nach dem Felsssturz gesperrt. Es bleibt zu hoffen, dass die wunderbare Örtlichkeit in Bälde wieder zu Fuss erreicht werden kann. Das Leben dort muss weiter gehen, auch wenn es nicht mehr dasselbe sein wird, wie bis gestern Nacht.

Im Sommer 2006 wurde das alte Alpgebäude komplett erneuert und erweitert.

22. Juli 2013

Das Handtäschli

Die Abkürzung RF steht nicht nur für République Française, Roger Federer oder Rundfunk, sondern auch für ein Mitglied von Thomas Widmers Wanderfähnlein, mit dem ich sporadisch unterwegs bin. So auch am vergangenen Samstag. Geplant war der Schächentaler Höhenweg. Wir gingen ihn in voller Länge von der Klausen-Passhöhe bis auf die Eggberge. Und weil wir fanden, ein Abstieg nach Flüelen runde den Wanderklassiker formidabel ab, hängten wir noch 1000 spektakuläre Höhenmeter an.

RF war ebenfalls mit von der Partie. Wir anderen trippelten in Wanderschuhen und mit angehängtem Rucksack über blumenreiche Wiesen und durch tannigen Bergwald. Nicht so RF. Ihre Ausrüstung beschränkt sich seit Jahren auf Turnschuhe und ein ledernes Umhängetäschchen. Jedesmal, wenn ich die gestandene Journalistin in ihrem Outfit sehe, denke ich: Moor, du machst was falsch. Zwar nehme ich mir ab und zu vor, ebenfalls mit leichterem Gepäck wandern zu gehen. Geschafft habe ich es bislang freilich nicht.

RFs Umhängetasche als Multifunktionsteil. Hier beim Überqueren eines Viehzauns
auf dem Schächentaler Höhenweg (UR)

21. Juli 2013

980 Gramm, die ich mir leiste

Als 2011 der Outdoor-Austrüster Transa in seinem Sortiment ein neues Ein-Personen-Zelt anpries, war ich von Beginn weg begeistert. Darauf habe ich jahrzehntelang gewartet: Eine doppelwandige Solobehausung, welche die Bezeichnung «Zelt» verdient und weniger als ein Kilo wiegt. Was an die Quadratur des Kreises grenzt, nenne ich seit ein paar Tagen mein Eigen. 980 Gramm perfekt verarbeitete Hightech-Materialien, made in China. Fly Creek 1 UL heisst die portable Hütte und stammt aus der Schmiede des amerikanischen Zeltherstellers Big Agnes. Die aus Polyester und Nylon bestehenden Stoffe sind derart dünn, dass ich auf deren Strapazierfähigkeit gespannt bin.

Das Fly Creek Ultra Light des US-Herstellers Big Agnes wiegt nur 980 Gramm

Unter gewissen Umständen lässt es sich auch nur mit dem Innenzelt biwakieren, was das
Gewicht noch einmal um etwa einen Drittel reduziert.

Als erfahrener Biwakör werde ich mich noch nach einer passenden Zeltunterlage umsehen. Die Krux dabei ist, dass normale Unterlagen gegenüber diesem Gewichtswinzling verhältnismässig viel zu schwer sind. Das wissen auch die Big-Agnes-Leute und haben deshalb eine ultraleichte Unterlage im Angebot. 115 Gramm wiegt der Fetzen und kostet in der Schweiz saloppe 89 Franken. Zum Vergleich: In den USA liegt der offizielle Preis bei umgerechnet 47 Franken. Meine alte Zeltunterlage aus beschichtetem Alu schlägt mit sagenhaften 280 Gramm zu Buche – dies entspricht mehr als einem Viertel des Zeltgewichtes. Bewegt man sich einmal in den Ultraleicht-Sphären der Outdoor-Industrie, sind dies ernst zu nehmende Fakten. Noch habe ich keine Lösung für das Zeltunterlagenproblem, dafür aber eine Menge möglicher Wanderungen mit gediegenen Biwakplätzen in petto.

Problemzone Unterlage: 89 Schweizer Franken für 115 Gramm beschichtetes Nylon ... Abzocke oder vertretbar?

19. Juli 2013

Tödliche Seilschaft

Unter dem Label Schauplätze präsentiere ich in lockerer Folge Schweizer Belletristik mit Schauplätzen, die sich nach der Romanlektüre bestens zu fussgängerischen Vororterkundungen eignen.

Barbara Traber: Tödliche Seilschaften
Gmeiner, Messkirch, 2012
Warum tun so viele Frauen Dinge, nur um einen Mann zu beeindrucken und ihm zu gefallen, gehen an ihre Grenzen und verlieren sich selbst? Das fragt sich Eva in der Mitte des Lebens. Sommer in den Dolomiten. Die junge Eva freut sich, mit ihrem Freund eine unbeschwerte Zeit zu verbringen und klettern zu lernen. Doch statt romantischer Tage erlebt sie abenteuerliche und gefährliche Bergtouren. Wird sich die neue Seilschaft bewähren oder ist das Absturzrisiko zu groß? (Klappentext)

Barbara Traber schreibt subtil-einfühlsam und wohlrecherchiert. Die Lektüre dieses vielschichtigen Romans kann ich daher sehr empfehlen. Etwas vom Besten, was ich in letzter Zeit gelesen habe und eine wunderbare Geschichte – auch wenn sie traurig-glücklich endet – für all jene, die sich im Südtirol tummeln.

Südtirol (Hauptschauplatz): Völs, Seis, Kastelruth, Bozen, Meran, Dolomiten, Stilfserjoch, Reschenpass Übriges Italien: Berninamassiv, Campofranco, Rifugio Marc e Rosa, Rifugio Marinelli, Rom Bern: Adelboden, Grindelwald Basel: Basel Bahnhofbuffet SBB Graubünden: Berninamassiv, Diavolezza, Pontresina Obwalden: Engelberg Österreich: Krems/Stein, Pfaffenberg bei Krems Frankreich: Chamonix Tschechien: Prag Deutschland: München

15. Juli 2013

Aufräumen, bitte!

Vergangenen Samstag fuhr ich mit meinem Sohnemann auf die hoch über dem Brienzersee gelegene Axalp. Die Route führte vorerst zur Alp Chrutmettli und von dort auf wunderbarem Bergpfad zur Alp Urserli am Fusse der sehenswerten Oltschiburg Westwand. Über die steile und mit Kletterstellen versehene Nordflanke des Sattels gelangten wir schliesslich ins skandinavisch anmutende Hochtal von Oltscheren. Begeistert blickten wir einem Rudel Gämsen nach, wie es sich im steilen Schrofengelände geschmeidig fortbewegte.

Am Aufstieg zum Sattel. Blick zur Alp Urserli (links) und der imposanten Oltschiburg.


Auf dem Sattel wächst die Trichterlilie (Paradisea liliastrum)


Unser Plan sah den langen Abstieg via Züün und den ehemaligen Alpweg nach Meiringen vor – vom dahin schmelzenden Lawinenschnee zur Schmelzwasser führenden Aare am Dreh- und Angelpunkt von Brünig-, Susten- und Grimselpass. Auf dem Karrweg zur Alp Oberfeld entdeckte mein Sohn einen grosskalibrigen Schuss. Wir hoben ihn auf. Wenige Schritte weiter fanden wir den zweiten, und wieder ein paar Meter weiter einen dritten. Auf einer Distanz von circa 200 Metern lasen wir insgesamt sieben Luftabwehrgeschosse zusammen. Ich fragte mich, wie viele Tonnen Munition in diesem einmalig schönen Hochtal wohl vor sich hin rostend herumliegen.

Blick durch das unter Naturschutz stehende Hochtal von Oltscheren (Berner Oberland).


In nur knapp fünf Minuten auf dem Weg zusammengeklaubt: Munitionsschrott der Schweizer Armee


Im Vorfeld dieser Unternehmung war ich über den Gebirgsschiessplatz Axalp-Ebenfluh nur vage im Bild. Aus den Medien wusste ich, dass hier oben jedes Jahr im Oktober eine Flugdemonstration mit scharfer Munition und Tausenden von Luftwaffenfanatikern aus halb Europa stattfindet. Als stiller Bewunderer der Bergwelt habe ich freilich null Verständnis für ein derartiges Spektakel. Worin genau liegt der Sinn dieser 1½-stündigen Lärm- und Zerstörungs-Show? Hinzu kommt, dass der Beschuss von Bodenzielen nicht mehr zur Aufgabe der Schweizer Luftwaffe gehört.

Es handelt sich also um eine reine Prestige- und Machtdemonstration und um die Befriedigung niedriger Triebe. Zu den rund 8000 Schaulustigen, die sich zu Fuss ins Hochgebirge begeben, gehören auch ranghohe Politiker und Militärs. Letztere lassen sich in der Regel von Armeehelikoptern auf die 2300 Meter über Meer hochfliegen, wo bereits ein VIP-Bereich auf sie wartet. Gleichzeitig werden Verpflegungsstände und Toilettenhäuschen hochgehelikoptert, damit auch die Massen ordentlich verpflegt sowie Blasen und Därme artgerecht entleert werden können. Das Ganze selbstverständlich auf Kosten des Steuerzahlers, Show inklusive.

Blick von der Alp Oberfeld talaufwärts. Links die Äbeflue, rechts das von der Luftwaffe unter
Beschuss genommene Axalphorn.


Ich wünsche mir deshalb, dass sich sowohl die Schweizer Armee als auch die kriegsgeilen Aviatikfreaks einmal zu Fuss in die Zone des Naturschutzgebietes Oltscheren-Wildgärst begeben und Matten, Felsen sowie Bäche vom viel bejubelten Müll befreien.

14. Juli 2013

Am Hang

Unter dem Label Schauplätze präsentiere ich in lockerer Folge Schweizer Belletristik mit Schauplätzen, die sich nach der Romanlektüre bestens zu fussgängerischen Vororterkundungen eignen.

Der junge Scheidungsanwalt Clarin freut sich auf ein ungestörtes Pfingstwochenende in seinem Tessiner Ferienhaus, wo er einen Aufsatz für eine Fachzeitschrift schreiben möchte. Am ersten Abend lernt er auf der Terrasse des Hotels Bellavista einen älteren Mann kennen, einen scheinbar Verwirrten, einen Verrückten vielleicht. Sie reden und debattieren bis tief in die Nacht, und allmählich erzählen sie sich auch ihre Geschichten und Liebesgeschichten. 

Markus Werner: Am Hang
Fischer, Frankfurt, 2006
Was als stockendes Gespräch zwischen Zufallsbekannten begonnen hat, entwickelt eine fiebrige, beklemmende Dynamik, der sich weder Clarin noch der Leser entziehen kann. Es sind zweifelhafte Umstände, unter denen Loos seine geliebte, fast vergötterte Frau verloren hat, und dieser Verlust scheint ihm die Welt schwer und verhasst zu machen. Clarin hingegen lebt leicht und gern. – Ferner könnten zwei Menschen einander nicht sein. Wie nah sie sich sind, stellt sich erst spät heraus. (Inhaltsangabe im Buch)

Tessin: Agra, Cademario, Montagnola

10. Juli 2013

Japanisches Finale



Vergangenen Samstag vollbrachte ich sie: die komplette Umrundung des Kantons Aargau entlang seiner Grenze. In 19 Etappen mit einer Gesamtlänge von 367,7 Kilometern schritt ich im Gegenuhrzeigersinn einmal im Monat zur Tat. Die verbleibende Lücke war mit 12,3 Kilometern der kürzeste Abschnitt und endete dort, wo Anfang Januar 2012 alles begann. Womit ich damals freilich nicht gerechnet hatte, war das japanische Finale. Wie es dazu kam und wie wir im Himalaja des Aargaus den Mount Everest bestiegen, lässt sich im gesonderten Blog nachlesen.

PS. Die wirklich allerletzte Etappe widmet sich in Bälde der einzigen Aargauer Exklave, dem Kloster Fahr.

7. Juli 2013

Frei nach Jules Verne


Als ich vorletzte Woche dieser Gestalt begegnete, musste ich unweigerlich an Jules Verne und seinen 1869 erschienenen Roman 20'000 Meilen unter dem Meer denken. Denn etwa so stellte ich mir einige der Protagonisten in Vernes Fantasiewerk vor. Fotografiert habe ich das klobige Outfit in den Grottes de Vallorbe. Es handelt sich hier also um einen einigermassen unterwassertauglichen Höhlenforscher aus den 1890er-Jahren. Gleichzeitig deutet das Bild auf die Lösung des Rätsels vom 2. Juli hin. Ich danke allen Einsenderinnen und Einsendern für ihre Antworten und empfehle den Besuch der Grottes de Vallorbe auf diesem Weg wärmstens. Als kleiner Warm-up gebe ich gerne einen Einblick mittels der eigens für meine verehrten Blogleserinnen und -leser angefertigte Bildstrecke.

5. Juli 2013

Wandern ist doof

Unter dem Label Schauplätze präsentiere ich in lockerer Folge Schweizer Belletristik mit Schauplätzen, die sich nach der Romanlektüre bestens zu fussgängerischen Vororterkundungen eignen.

Die Frankfurterin Conny hat bei einem Kreuzworträtsel zwölf Tage Ferien gewonnen. Ferien in der Schweiz. In der Urschweiz. Ferien im schwyzerischen Morschach. Der Gewinn kommt für die Hotelrezeptionistin, die gerade Liebeskummer hat, wie gerufen. Doch die Freude währt nur so lange, bis ihr klar wird: Diese Ferien sind als Wander- und Fastenreise für Singles ausgeschrieben.

Blanca Imboden: Wandern ist doof
Wörterseh, Gockhausen, 2013
Conny will absagen, denn sie weiß genau: Wandern ist doof. Fasten ist doof. Und Männer sind erst recht doof. Dank der Überredungskunst ihrer Freundin Andrea fährt sie trotzdem hin. Im Gepäck ihre neu gekauften Wanderschuhe und die geliehenen Wanderstöcke, den Rucksack und die Thermosflasche. Im Herzen die Gewissheit, das wird vor allem eines – verlorene Zeit. (Klappentext)

Luzern: Luzern Stadt, Rigi Schwyz: Fronalpstock, Morschach (Hauptschauplatz), Rigi, Stoos Tessin: Ascona, Brissago Uri: Rütliwiese Zürich: Zürich Flughafen Deutschland: Frankfurt

2. Juli 2013

Ja, liebe Leute ...

... was ist das und wo ist es? Richtige und falsche Antworten sind erbeten an megapixler@wanderwerk.ch.