29. Juni 2020

Rumpelbuch

Mani Matter: Rumpelbuch, Diogenes,
Zürich, 1982
Mani Matter: sein Name ist gleichsam zum Inbegriff des Berner Chansons geworden ... Unter den vielen «modern-mundart»-Autoren schrieb Matter fraglos die geschmeidigsten und «selbstverständlichsten», die (im besten Sinne des Wortes) volkstümlichsten Gedichte. Er besass einen eminent ausgeprägten Sinn für sprachliche und inhaltliche Alltagsdetails – eine Eigenschaft, die ihn bei der Lektüre seiner Vorgänger Morgenstern und Ringelnatz stets wieder faszinierte. Dieter Fringeil/Die Weltwoche

Eine unterhaltsame Vielfalt von Aufsätzen, Gedichten und Stücken. Auffallend ist die Genauigkeit und lückenlose Folgerichtigkeit jedes Textes, ohne Scheu vor Langatmigkeit. Oft wird der Leser an Robert Walser erinnert, den die gleiche Sprachkontinuität charakterisiert.
Die Texte sind Bewußtmachungen. Dem Autor fällt etwas auf, etwas ganz Alltägliches. Plötzlich präsentiert es sich in neuem Licht, so daß untersucht werden muß, wie es sich mit dieser Alltäglichkeit verhält.
Dorothea Salvini/Zürichsee-Zeitung .

Der ganze Mani Matter wird im Rumpelbuch lebendig, sein geistreicher Humor, unter dessen Decke sich wehmutsgedämpfte Ahnung birgt. Die Tat

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