14. Januar 2021

Warum lesen? Warum nicht?

Daniel Kehl, Daniel Kampa: Warum
lesen? Warum nicht? Diogenes,
Zürich, 2008
Für alle, die ohne Bücher nicht leben können, ist Lesen mehr als ein schöner Zeitvertreib. «Manchmal denke ich, der Himmel besteht aus ununterbrochenem, niemals ermüdendem Lesen», so Virginia Woolf. Und W. Somerset Maugham riet: «Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heisst, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.» Warum lesen? Warum nicht? versammelt kurze Gedanken zahlreicher Autoren von Montaigne bis Woody Allen über die Freuden des Lesens, aber auch über die Unbill des Büchermarkts und der Bücherflut. Und die ganz praktischen Probleme jedes Lesers, von zu wenig Platz im Bücherregal bis zu wenig Zeit zum Lesen. Oder ganz einfach: «Bücher produzieren mehr und ekelhafteren Staub als jeder andere bis heute erfundene Gegenstand» (George Orwell).

«Lesen ist wie eine Kunst. Ich habe achtzig Jahre dafür gebraucht und kann noch jetzt nicht sagen, dass ich am Ziel wäre.»

Johann Wolfgang Goethe

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