7. November 2019

Ein Mann, ein Mord

Jakob Arjouni: Ein Mann, ein Mord,
Diogenes, Zürich, 1991
Ein neuer Fall für Kayankaya. Schauplatz Frankfurt, genauer: der Kiez mit seinen eigenen Gesetzen, die feinen Wohngegenden im Taunus, der Flughafen. Kayankaya sucht ein Mädchen aus Thailand. Sie ist in jenem gesetzlosen Raum verschwunden, in dem Flüchtlinge, die um Asyl nachsuchen, unbemerkt und ohne Spuren zu hinterlassen, leicht verschwinden können. Was Kayankaya dabei über den Weg und in die Quere läuft, von den heimlichen Herren Frankfurts über korrupte Bullen und fremdenfeindliche Beamte auf den Ausländerbehörden bis zu Parteigängern der Republikaner mit ihrer Hetze gegen alles Fremde und Andere, erzählt Arjouni klar, ohne Sentimentalität, witzig, souverän. (Klappentext)

D: Frankfurt und Umgebung

Moors Fazit: Arjounis Werk zu kritisieren grenzt schon fast an Blasphemie. Schade, weilt der Gott unter Deutschlands Krimiautoren nicht mehr unter uns.

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