5. März 2017
Wanderliteratur und mehr
Über meine Wandererlebnisse berichte ich in Buchform. Besuchen Sie die Website meines Verlages, der Edition Wanderwerk. Sie finden dort auch eine Auswahl historischer Reiseberichte und in Vergessenheit geratener Literatur.
2. März 2017
Die Tragik der Steinhauer vom Hauenstein
| Abraham E. Fröhlich: Die Verschüttung im Hauenstein, Edition Wanderwerk, 2017 |
Die Erzählung wird ergänzt mit einer zeitgenössischen Berichterstattung über das Unglück, einem geschichtlichen Abriss über die Entstehung und den Betrieb der beiden Hauenstein-Bahnlinien sowie einem Vorschlag, den Unteren Hauenstein von Olten bis Sommerau zu Fuss zu erkunden.
Es ist dies nach Der Brand in Glarus die zweite Erzählung von A.E. Fröhlich, die in meinem Verlag erscheint.
1. März 2017
Die heulenden Kicker von Courgevaux
Schönes Logo des freiburgischen Fussballclubs Courgevaux. Ich sah es anlässlich meiner Wanderung von Murten nach Matran, über die ich im Beitrag von gestern berichtete. Was aber hat ein Wolf mit Fussball zu tun? Grundsätzlich nicht viel, sind es doch weniger die Tschütteler als deren Supporter, die mit ihren Gesängen manchmal an ein irr gewordenes Rudel Wölfe erinnern. Dennoch hat der Wolf im Club-Logo von Courgevaux seine volle Berechtigung. Der Ort in der Nähe Murtens heisst nämlich auf Deutsch Gurwolf. Verständlich daher, dass selbst das Gemeindewappen einen heulenden Wolf zeigt. Wikipedia erklärt uns, wie es zur Namensbildung kam und was Gurwolf bedeutet:
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1055 unter dem Namen Corgivul. Später erschienen die Bezeichnungen Curgivol (1080), Curgevolt (1142), Corgivolt (1173), Corgevoulx (1558), Gurwolf und Curwolf (1578), Cur Wolff (1668). Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde auch die Schreibweise Courgevaud verwendet. Der Ortsname ist eine Zusammensetzung von corte «Hof» mit dem althochdeutschen Personennamen Gibuld oder Gebawalt (der in der älteren Ortsnamenforschung vorgeschlagene Personenname Giwulf ist aus lautlichen Gründen nicht möglich) und bedeutet damit Hof des Gibuld oder Hof des Gebawalt. Die corte-Namen sind typisch für die im 6. nachchristlichen Jahrhundert entstandenen Siedlungen. Das deutsche -wolf ist eine volksetymologische Anlehnung an den Tiernamen Wolf, der auch im Wappen der Gemeinde erscheint.
Soll noch einer sagen, Fussball bilde nicht!
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1055 unter dem Namen Corgivul. Später erschienen die Bezeichnungen Curgivol (1080), Curgevolt (1142), Corgivolt (1173), Corgevoulx (1558), Gurwolf und Curwolf (1578), Cur Wolff (1668). Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde auch die Schreibweise Courgevaud verwendet. Der Ortsname ist eine Zusammensetzung von corte «Hof» mit dem althochdeutschen Personennamen Gibuld oder Gebawalt (der in der älteren Ortsnamenforschung vorgeschlagene Personenname Giwulf ist aus lautlichen Gründen nicht möglich) und bedeutet damit Hof des Gibuld oder Hof des Gebawalt. Die corte-Namen sind typisch für die im 6. nachchristlichen Jahrhundert entstandenen Siedlungen. Das deutsche -wolf ist eine volksetymologische Anlehnung an den Tiernamen Wolf, der auch im Wappen der Gemeinde erscheint.
Soll noch einer sagen, Fussball bilde nicht!
28. Februar 2017
Auf den Spuren meiner selbst mit viel Neuland
Die 7. Etappe entlang der Koordinate 574 führte mich neulich von Murten nach Matran. Auf den ersten gut zwei Kilometern ging ich jene Strecke, auf der ich im Juni 2015 mit Sabine Dahinden vom Fernsehen SRF und einem Kamerateam unterwegs war. Wir drehten dabei einen Nachmittag lang zum Thema Fussgänger Moor und die A1.
An der Autobahn angelangt, verabschiedete ich mich von der Vergangenheit und beschritt jungfräuliches Wandergelände. Es ging quer durch die freiburgische Pampa, einzig unterbrochen von der bernischen Exklave Clavaleyres. Daselbst wehte mir der Duft von frisch geröstetem Kaffee aus der Nespresso-Fabrik in Avenches entgegen und vermengte sich mit dem penetranten Gestank von Jauche und «gezettetem» Mist. Es folgten Gemeinden mit klangvollen Namen wie Meyriez, Courgevaux, Courlevon, Wallenried (ja, ich ging mitten durch den Röstigraben), Misery-Courtion, La Sonnaz, Belfaux und Corminboeuf. Auch hier, in der einst durch und durch landwirtschaftlich geprägten Gegend, schiessen die Einfamilienhaussiedlungen wie Pilze aus dem Boden. Kein Wunder weist der Kanton Freiburg schweizweit die höchsten Zuwachsraten an Einwohnern auf. An jedem noch betriebenen Bauernhof bekläffte mich mindestens ein Hund. Aus vielen Karrwegen sind in den letzten Jahren betonierte Strässchen geworden, was meine Füsse und auch ein wenig der Rücken unliebsam zu spüren bekamen. Dafür sind freistehende Bäume oder Hecken zunehmend Mangelware. Es ist fürwahr bedenklich, wie sich das schweizerische Mittelland unvermindert weiter zubaut.
Immerhin war mir in der sanft gewellten Topografie eine ungehinderte Sicht zum Jura hin und in die Berner und Freiburger Voralpen gegönnt. Die Fortsetzung meines Unternehmens zeigte sich kurz vor Matran als breites Tal zwischen La Berra und Moléson. Ich freue mich, in dieses Greyerzerland einzutauchen, dem Lac de Gruyère zu folgen und nach Überquerung einiger steiler Bergflanken im waadtländischen Pays d'en Haut mit dem Col des Mosses die Fortsetzung zu finden.
| Murten–Matran entlang der Koordinate 574 (Bildmitte). Grün die Begrenzung des Wanderkoridors. |
27. Februar 2017
Wandern im Geiste eines Phantasten
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| Manfred Hummel: Wege zum Märchenkönig, Verlag Berg & Tal, München, 2011 |
Als einer, dem Bayernlande bislang fern Gebliebener, frage ich mich, was die dortige Tourismusindustrie ohne den mitunter wahnwitzigen König machen würde. Alleine die Besucherzahlen von Schloss Neuschwanstein imponieren: Insgesamt 1,3 Millionen Touristen wollen das Schloss jedes Jahr sehen. Im August erreicht die Besucherspitze 7500 Personen an einem einzigen Tag! Und im Januar kommen bei schlechtem Wetter immerhin noch 500 Schaulustige. Als Aussenstehender lässt sich nur erahnen, was dies für die Schlossbetreiber bedeutet. Allein schon die Toilettenreinigung ...
PS. Selbstverständlich hatten und haben auch wir Schweizer Könige: Dorfkönige, Schwingerkönige, Schützenkönige, Lottokönige, Jasskönige, etc. Nur, mögen die dem Wittelsbacher das Wasser reichen?
26. Februar 2017
Neulich in 6343
Rotkreuz (ZG), wo im reichsten Kanton der Schweiz selbst die Fische (hier speziell reserviert für den Barsch) über eigene Parkplätze verfügen.
25. Februar 2017
Horriwil, Hüniken, Deitingen und ein Findling
Kompliziert-verwinkelte Route gestern von Utzenstorf (BE) nach Deitingen (SO). Ich widmete mich nach der nächtlichen Windorgie drei bislang noch unbegangenen Gemeinden im Kanton Solothurn. Der Temperatursturz von 15 Grad innert weniger als 12 Stunden machte mir zu schaffen, zumal zeitweise ein unangenehmer West blies. Horriwil, Hüniken und Deitingen fügten sich also in meine Liste der begangenen Gemeinden ein. Von den insgesamt 2395 Kommunen (Stand 31.12.2012) warten noch 442 auf meinen pedestrischen Besuch.
Mein Gang durch das sogenannte Wasseramt war arm an Höhepunkten. Das flache Land ist geprägt von ehemaligen Bauerndörfern, die heute zu Agglomerationsgemeinden Solothurns verkommen sind. Mitten hindurch führt die Autobahn A1. Dementsprechend geräuschvoll geht es dies- und jenseits der stark frequentierten Haupttransversale zu und her. In jedem Dorf stehen, wie für das gesamte Mittelland mittlerweile typisch, Einfamilienhaussiedlungen zuhauf. Schlafgemeinde reiht sich an Schlafgemeinde, es ist ein Jammer.
Es brauchte indes ein Mitbringsel des Rhonegletschers, das meine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken vermochte. Im Wald östlich von Subingen, einer Stelle mit dem schönen Namen «Erdberi Ischlag» liegt in einer Mulde die Steinflue. Der markante Findling besteht aus Hornblendegneis und musste ausgegraben werden, damit die ungefähre Grösse des Steins überhaupt sichtbar wurde. Ich gehe davon aus, dass der «Chemp» aus einem Seitental des Rhonetals stammt.
Mein Gang durch das sogenannte Wasseramt war arm an Höhepunkten. Das flache Land ist geprägt von ehemaligen Bauerndörfern, die heute zu Agglomerationsgemeinden Solothurns verkommen sind. Mitten hindurch führt die Autobahn A1. Dementsprechend geräuschvoll geht es dies- und jenseits der stark frequentierten Haupttransversale zu und her. In jedem Dorf stehen, wie für das gesamte Mittelland mittlerweile typisch, Einfamilienhaussiedlungen zuhauf. Schlafgemeinde reiht sich an Schlafgemeinde, es ist ein Jammer.
Es brauchte indes ein Mitbringsel des Rhonegletschers, das meine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken vermochte. Im Wald östlich von Subingen, einer Stelle mit dem schönen Namen «Erdberi Ischlag» liegt in einer Mulde die Steinflue. Der markante Findling besteht aus Hornblendegneis und musste ausgegraben werden, damit die ungefähre Grösse des Steins überhaupt sichtbar wurde. Ich gehe davon aus, dass der «Chemp» aus einem Seitental des Rhonetals stammt.
| Der Standort der Steinflue, wo sie der Rhonegletscher vor rund 20.000 Jahren deponiert hat |
24. Februar 2017
Liebesarchiv
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| Urs Faes: Liebesarchiv, Suhrkamp, Frankfurt, 2007 |
Ein Foto und eine Telefonnummer sind alles, was Thomas von der alten Dame erhält, die ihm in einer Kleinstadt am Rhein begegnet. Zunächst voller Unwillen, dann mit wachsender Faszination beginnt er dem Vergangenen nachzugehen, dem Sommer des Jahres 1954, in dem der Vater für mehrere Monate verschwunden war. (Klappentext)
AG: Suhretal SO: Mariastein, Rotburg
23. Februar 2017
Bääääh auf der Kantonsgrenze
Die fünfte Etappe auf meinem Weg rund um den Kanton Zug führte mich von Mühlau (AG) nach Meierskappel (LU). Gut drei Stunden ging ich der Reuss entlang, ehe ich von der doch ziemlich monotonen Strecke – die Kantonsgrenze verläuft in der Flussmitte – zum Rooterberg abschwenkte, wo sich der Grenzverlauf ziemlich kompliziert durch die meist bewaldete Hügellandschaft zieht. Nach der ersten Waldpartie erreichte ich offenes Gelände. Auf der weitläufigen Weide stiess ich auf eine stattliche Schafherde. Ein Tier hatte sich ganz offensichtlich von seinen Genossinnen abgesondert und lag ziemlich leblos am Boden. Erst als ich auf wenige Meter an das Schaf herangekommen war, sah ich den Grund: Vor wenigen Minuten hatte die Schafdame Nachwuchs zur Welt gebracht. Dieser lag ebenso leblos, aber gut sichtbar atmend, zwei Meter neben seiner Mutter. Unweit davon, in blutigem Rot, die Nachgeburt. Dass sich die Geburt mitten auf der Kantonsgrenze Luzern–Zug ereignet hatte, fand ich bemerkenswert und war eindeutig mein Glanzlicht des Tages.
| Sie hob nur kurz den Kopf für den Fotografen, ... |
| ... derweil die Herde über dem Industriemoloch Rotkreuz (ZG) friedlich am Grasen war. Oben rechts der Zugersee. |
22. Februar 2017
Nach Santiago – wohin sonst?
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| Peter Lindenthal: Nach Santiago – wohin sonst! Tyrolia, Innsbruck + Wien, 2002 |
Nach den ersten Tagen in angenehmer Frühlingssonne holt Lindenthal der Winter ein mit Regen und Schnee, ungeheizten Unterkünften und verschlammten Böden. Nach Wochen einsamer Pilgerschaft – aber stets herzlich aufgenommen von der hilfsbereiten einheimischen Bevölkerung – trifft er in Puente la Reina auf andere Jakobspilger. Der Weg durch den Norden Spaniens verspricht Geselligkeit in den Pilgerherbergen, doch da erkrankt Ajiz, der vierbeinige Begleiter des Autors, schwer. An ein Weiterwandern kann vorerst nicht gedacht werden.
Der spannende Pilgerbericht des österreichischen Jakobsweg-Pioniers mit vielen interessanten Hintergrundinformationen. (Inhaltsangabe zum Buch)
21. Februar 2017
In memoriam J.V. Widmann
Schöne Rezension auf www.bergliteratur.ch von Daniel Anker. Es geht um die Neuerscheinung «Du schöne Welt» von Josef Viktor Widmann, der gestern vor 175 Jahren das Licht der Welt erblickte.
| Screenshot der Website www.bergliteratur.ch vom 20. Januar 2017 |
20. Februar 2017
Eines Wanderers Motto
Auf den Bergen wohnt die Freiheit;
Auf den Bergen thront das Licht!
Menschenbrust wird leichter droben,
Was sie drückte, fühlt sie nicht.
Hin drum zu den blauen Höhen,
Wo die frischen Lüfte wehen;
Fern die Erdmisere du,
Und der Sternenhimmel nah!
Auf den Bergen thront das Licht!
Menschenbrust wird leichter droben,
Was sie drückte, fühlt sie nicht.
Hin drum zu den blauen Höhen,
Wo die frischen Lüfte wehen;
Fern die Erdmisere du,
Und der Sternenhimmel nah!
Aus: Wilhelm Blumenhagen, Wanderung durch den Harz, 1838
19. Februar 2017
18. Februar 2017
Über die Berge zu mir
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| Rudolf Wötzel: Über die Berge zu mir selbst, Integral, München, 2009 |
Ein Mensch, der das durchhält, ist ein Leistungsjunkie. Aber auch einer, der auf der Suche nach sich selbst ist. Ein Bergpilger. Ein Mensch, der in unendlich vielen Stunden der Einsamkeit seine persönlichen Prägungen und seine schillernde Vergangenheit verarbeitet. Der durch intensive Begegnung mit der wilden Natur und mit den Menschen der Berge endlich zu sich selbst findet.
Die packende Geschichte einer radikalen Neuorientierung – vom Abenteuer, alles hinter sich zu lassen und ein neues Leben zu beginnen. (Klappentext)
15. Februar 2017
Nimm nur mit, was du tragen kannst
| Achill Moser: Nimm nur mit, was du tragen kannst, Hoffmann und Campe, Hamburg, 2008 |
Im Herbst 1824 unternahm Heinrich Heine eine grosse Wanderung durch den Harz, die zur Niederschrift seiner berühmten Harzreise führte, jenes humoristischen Büchleins, in dem er sich an der Schönheit der Natur berauschte und über die Engstirnigkeit der bürgerlichen Welt amüsierte. Achill Moser ist Heines Harzroute nachgegangen, zusammen mit seinem fünfzehnjährigen Sohn. Vier Wochen tauchte er ein in das Land der Wälder und Moore, Burgen und Hexen. Von Göttingen über den Brocken und Wernigerode bis zur Burg Falkenstein. Ein Reise-Essay, der auch Entdeckungsreise, literarische Spurensuche sowie liebevolles Porträt eines grossen Dichters ist - und ein Wegweiser aus der Schnelllebigkeit unserer Zeit. Das Buch enthält alle Stationen der Heine-Wanderung von 1824: Nur wo man zu Fuss war, war man wirklich. (Klappentexte)
Eine lehrreiche Lektüre, nicht nur für Heine-Fans. Moser verwebt gekonnt Hein'sches Schreibgut mit dem auf der Wanderung selbst Erlebten. Die Landschaftsbeschreibungen über den Harz erwecken die Lust, das einst geteilte Mittelgebirge auf eigene Faust zu entdecken. Zu Fuss, versteht sich!
14. Februar 2017
Am Tiefpunkt
Vergangenen Sonntag widmete ich mich zum vierten Mal dem Verlauf der zugerischen Kantonsgrenze. Ich startete nördlich von Baar, nahe dem Zürcher Dorf Uerzlikon und hielt westwärts, bis ich plötzlich an der Lorze stand. Dieser nach Norden folgend, gelangte ich ans Nordkap des Kantons Zug, an den nördlichsten Punkt des reichsten Kantons der Schweiz. Hier, wo Lorze und Reuss sich vereinigen, war ich am tiefsten Punkt des Zugerlandes angelangt. Gleichzeitig war es aber auch ein Höhepunkt, denn die als Rüssspitz bezeichnete Landzunge ist wunderschönes Riedland, das den Zugern eine fürwahr notwendige Grünfläche beschert, wo strikte Verhaltensregeln gelten. Und so sieht es an diesem Northern Top of Zug aus:
| Links die Reuss und rechts die einmündende Lorze. In der Bildmitte das Dreiländereck Aargau, Zürich, Zug. |
13. Februar 2017
Neues aus der Edition Wanderwerk
| Josef Viktor Widmann: Du schöne Welt, Edition Wanderwerk, 2017 |
Den Anfang macht «Du schöne Welt – Wanderungen und Reisen in Italien und der Schweiz», beinhaltend sämtliche Texte der 1. und 2. Auflage sowie Ergänzungen des Herausgebers. Das Buch ist ab sofort bei der Edition Wanderwerk erhältlich. Im Sommer wird die amüsante Erzählung «Wilds Hochzeitsreise» veröffentlicht und im Herbst «Rektor Müslins italienische Reise».
12. Februar 2017
München – Paris im Winter
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| Werner Herzog: Vom Gehen im Eis, Carl Hanser Verlag, München/Wien, 1978, erhältlich im Fischer Verlag, Frankfurkt |
Werner Herzog wurde als Werner H. Stipetic am 5.9.1942 in München geboren, wuchs in einem abgelegenen Dorf in Bayern auf. Als Kind kannte er weder Film, Fernsehen oder Telefon. Mit 14 begann er zu Reisen, telefonierte zum ersten Mal mit 17. Während des Studiums arbeitete er als Schweisser, um seinen ersten Film zu produzieren, was ihm mit 19 gelang. Seitdem hat er mehr als 40 Filme gedreht, produziert oder in ihnen mitgespielt. Daneben inszenierte er Opern und veröffentlichte mehr als 12 Bücher.
11. Februar 2017
Von Herford nach Berlin
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| Arthur Groh: 400 Kilometer zu Fuss von Herford nach Berlin, Frieling, Berlin, 1998 |
Artur Groh, 1913 in Berlin geboren, war als Bäcker, Briefträger und technischer Zeichner tätig. Seit 1959 lebte er in Herford und widmete sich in seiner Freizeit dem Wandern und der Schriftstellerei.
10. Februar 2017
Das gefrorene Meer
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| Judith Giovanelli-Blocher: Das gefrorene Meer, Pendo, Zürich, 1999 (vergriffen) |
So, wie die Füsse die normale Gangart verweigern und mit festgeschnürten Riemen in die richtige Position gebracht werden müssen, so widerspenstig gebärdet sich Lore. Immer wieder tut sie Unterlaubtes, um zu prüfen, ob Gott wirklich alles sieht. Manchmal zögernd, manchmal fest entschlossen sucht sie ihren Weg.
«Das gefrorene Meer» ist ein Buch von ungewöhnlicher Intensität, und die eigenwilligen Bilder, mit denen Lores Erleben geschildert wird, sind von faszinierender Kraft.
ZH: Laufen, Rhein, Uhwiesen, SH: Neuhausen AI: Alpstein
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