13. Juli 2026

Adieu Paris, Adieu Catherine

Eveline Hasler: Adieu Paris, Adieu Catherine,
Benziger, Einsiedeln/Zürich/Köln, 1966
In diesem Jugendroman geht es um das Erwachsenwerden, soziale Klassen und die erste Liebe vor der Kulisse der Weltmetropole Paris. Im Mittelpunkt steht Catherine, ein junges Mädchen aus der Schweiz, das für eine gewisse Zeit nach Paris geht, um dort in einer französischen Familie als Au-pair zu arbeiten. Die Autorin, die selbst in Paris Psychologie und Geschichte studiert hat, nutzt ihre Erfahrungen, um die Kontraste zwischen der glitzernden Pariser Oberschicht und dem harten Alltag der einfachen Leute realistisch zu schildern. Die junge Schweizerin muss sich in der fremden Grossstadt behaupten und lernt die Welt der Pariser Jugend kennen. Während ihres Aufenthalts durchlebt sie tiefe persönliche Entwicklungen, erste grosse Verliebtheiten, aber auch Enttäuschungen.

Der Titel «Adieu Paris, adieu Catherine» deutet bereits an, dass es sich um eine prägende Lebensphase handelt. Am Ende der Erzählung lässt die Protagonistin diese turbulente Zeit und die gewonnenen Freunde hinter sich, um in ihre Heimat zurückzukehren – ein Abschied, der sowohl schmerzhaft ist als auch einen Reifeprozess markiert. Das Buch zeichnet sich durch seinen feinfühligen, realistischen Schreibstil aus und fängt den Zeitgeist der 1960er-Jahre in Frankreichs Hauptstadt gekonnt ein.

F: Paris

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