20. Januar 2026

Wenn die mich nicht hätten

Bänz Friedli: Wenn die mich nicht hätten,
Orell Füssli, Zürich, 2011
Bänz Friedli schenkt den kleinen, unscheinbaren Begebenheiten Bedeutung, er feiert den Alltag als grosses Abenteuer. Wir staunen, wie Fukushima ins Kinderzimmer hineinwirkt, wir lachen mit ihm über Kinderversprecher, über Fehlgriffe im Haushalt und erzieherische Fauxpas. Nichts entgeht dem präzisen Beobachter, nicht das winzige Lego-Teilchen, das im Staubsauger verschwindet, nicht die neuste Sprachmarotte der Jugendlichen: «Ey, diini Muetter…» Selbst über das grösste Ärgernis vermag er mit solcher Leichtigkeit zu schreiben, dass man am Ende darüber schmunzeln kann.

Ein Buch nur für Frauen? Nein! Zusammengefasst ergeben Friedlis «Hausmann»texte, ergänzt um Beiträge aus «NZZ», «NZZ am Sonntag», «Tages-Anzeiger», «Der Bund» und «Weltwoche», ein Journal der laufenden Ereignisse. Und die eine Sorge, seine grösste, teilt Friedli vermutlich eher mit Männern: diejenige, dass sein Lieblingsteam ja doch nie Meister wird.
(Klappentext)

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