5. April 2021

Mein Stein des Anstosses

Es geschah am Karfreitag kurz vor Mittag in Möriken (AG), Ecke Erlenweg/Baumgartenweg. Ich war zu Fuss von Wildegg nach Wohlen unterwegs und hatte gerade ein paar Fotos von zwei blühenden Bäumen im Garten eines Einfamilienhauses gemacht. Als ich mich danach umdrehte und weitergehen wollte, stiess ich beim ersten Schritt gegen einen Granitquader, der auf dem Gehsteig aus mir unerfindlichen Gründen platziert war und den ich zuvor nicht wahrgenommen hatte. 

Der Stein des Anstosses in Möriken (AG), der mich ohne Vorwarnung zu Fall brachte.

Der Sturz mit vollbepacktem Trekkingrucksack war heftig. Die Folgen: Leichte Schürfungen am linken Fussgelenk, am rechten Knie und am rechten Ellenbogen. Hinzu kam der Aufprall auf meinen rechten Brustkorb, der ziemlich stark zu schmerzen begann. Die Kamera, die ich vor dem Sturz noch in der Hand hielt, flog in weitem Bogen durch die Luft und landete unsanft auf dem Asphalt.

Währenddem mir vor allem der Brustkorb zu schaffen machte, waren die Schürfwunden vernachlässigbar. Die Kamera fiel zum Glück auf ihre Rückseite und kam mit Kratzspuren an allen vier Ecken glimpflich davon. Was mich indes beschäftigte, war die Frage, weshalb um alles in der Welt werden derartige Granitblöcke an einer Stelle aufgestellt, die der gemeine Fussgänger für sein Revier hält? Und weshalb werden diese, wenn es denn schon sein muss, nicht mit Farbe gekennzeichnet, damit sie Tag und Nacht gut sichtbar bleiben? – Ich wünsche mir gute Besserung und den Baubehörden in Möriken etwas mehr Verstand.

So schön die blühenden Bäume, so schmerzhaft mein Fall über den Granitquader im Vordergrund.

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