22. Oktober 2019

Wanderungen in weniger besuchte Alpengegenden der Schweiz – 83

Dieser Entschluss gefiel nun zwar unseren Führern gar nicht; denn sie glaubten, dadurch ihren bedungenen grossen Lohn zum Teil zu verlieren; als wir ihnen aber versprachen, dass sie den nämlichen Lohn bekämen, wenn sie uns glücklich in die obersten Alpen des Tournenchetals hinunterbrächten, wie wenn sie uns bis St. Theodul, auf der obersten Höhe des Gletscherpasses gebracht hätten, so waren sie zufrieden und kehrten wieder mit uns zurück. Im dichten, finsteren Nebel war es ein Glück für uns, dass sich die Fusstritte tief in den Schnee eingedrückt hatten. Dies bewahrte uns allein vor gefährlichen Verirrungen auf dem zackigen Weg zwischen den fatalen Spalten herum. Selbst der Kompass, nach dem ich immer genau die Richtung beobachtet hatte, in der wir gegangen waren, hätte uns da nichts mehr geholfen, weil man keine zwanzig Schritte in der gleichen Richtung gerade fortwandern konnte.
Fortsetzung folgt

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