26. September 2019

Wanderungen in weniger besuchte Alpengegenden der Schweiz – 57

Die kahle Höhe des Col d'Olen, die etwas mehr als achttausend Fuss über Meer betragen mag, war ganz schneeleer. Die Aussicht rückwärts gegen Ost verdeckte lichtes Nebelgewölk; vorwärts aber, und besonders gegen Norden, war der Himmel hell, und wir erkannten, über eine unzählige Menge von Fels- und Schneekuppen hervorragend, die Spitze des Matterhorns, welche in dieser Richtung, von allen die wir sahen, bei weitem die höchste Gebirgsspitze zu sein schien. Nachdem wir uns auf der Höhe durch etwas mitgenommene Lebensmittel gestärkt hatten, suchten wir mit Hilfe unseres Führers, der hier zwar ebenfalls ganz fremd war, aber eine unglaubliche Fertigkeit und Sicherheit im Auffinden der schwierigsten und verborgendsten Gebirgspfade besass, den Weg jenseits hinunter nach der Trinita de Gressoney.
Fortsetzung folgt

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