25. September 2019

Wanderungen in weniger besuchte Alpengegenden der Schweiz – 56

Wir begnügten uns lieber auch diesmal mit einem oben schon beschriebenen Faxenlager. Auch auf dieser Alpe und deren Gebirgsrücken wird die Ansicht des Monterosa verdeckt durch dazwischen liegende hohe und schroffe Felshörner, die aber selbst einen majestätischen Anblick gewähren.

Am 25. Juli früh erreichten wir in zwei Stunden, nicht gar steil ansteigend, die Höhe des Col d'Olen, nachdem wir vorerst über grüne Weiden, nachher über Felstrümmer durch ein ziemlich flaches, muldenförmiges Tal gekommen waren. Die überstiegenen Gebirgsarten waren erstlich Glimmerschiefer, dann Gneis mit viel Serpentin, welcher letztere mächtige Lager im ersteren zu bilden scheint. Auch ein zu Tage ausgehendes Erzlager verriet sich durch den starken Grünspanbeschlag mehrerer Bruchstücke, die wirklich beim Zerschlagen Kupferkiese zeigten. Es könnte dieses das Ausgehende des mächtigen Kupfererzlagers von Alagna sein, mit dem es sich im Streichen und Fallen gleichförmig zeigt.
Fortsetzung folgt

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