19. September 2019

Wanderungen in weniger besuchte Alpengegenden der Schweiz – 50

Um aus dem Tal von Alagna in dasjenige von Gressoney zu kommen, hat man wieder eine hohe, vom Monterosa aus südlich fortlaufende Gebirgskette zu übersteigen. Der gewöhnliche Weg nach dem Hauptdorf Unter-Gressoney (Gressoney-St-Jean o. Òndrò Verdebiò) führt von Alagna talabwärts bis Riva, und dann rechts durch das Val Dobbia (Val Vogna) über den Colle Valdobbia (Spissiòcoll). Da wir aber immer die nächste Verbindung mit den obersten, dem Rosa nächst gelegenen Hintergründen der Täler suchten, so mussten wir uns nach Ober-Gressoney oder der sogenannten Trinita (Gressoney-la-Trinité), welche zwei Stunden höher im Tal liegt, wenden. Wir stiegen also gerade von Alagna aus, durch das westlich steil sich erhebende Val Olen hinan, zuerst durch lichtes Laubholz und hernach über fette Alpentriften in zwei Stunden bis zu den obersten Sennhütten diesseits des Col d'Olen, wo wir bei herannahendem Abend unser Nachtlager nehmen mussten.
Fortsetzung folgt

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