2. September 2017

Fjäll made im Wallis

Also packte ich am vergangenen Wochenende mein Solozelt und verschwand durch den Lötschberg-Basistunnel ins Wallis. Ich ging von Sitten nach Euseigne, stieg am ersten Tag über 1800 Höhenmeter auf, um in – ich übertreibe nicht – traumhafter Landschaft meine Stoffhütte aufzustellen. Kurz darauf erhielt ich Besuch vom Schafhirten, der mit seiner Appenzeller-Border-Collie-Mischlingshündin die Schafe für die Nacht zusammentrieb. Interessant, interessant, was der 44-Jährige zu berichten wusste. Und wow, diese Landschaft erinnerte mich unweigerlich an das skandinavische Fjäll!  Die Bilder vom ersten Tag gibt es hier.



Nach einem frischen Morgen (+6°C im Zelt) sagte ich den 350 Schwarznasenschafen Adieu, die mittlerweile wieder auf Weidegang waren und stieg im Hochtal weiter auf. Über einen knapp 2700 Meter hohen Pass gelangte ich ins Val d’Hérens. Schliesslich endete ich in Euseigne. Und nein, ich ging sie nicht besuchen, die berühmten Erdpyramiden. Dafür war es zu heiss und ich zu müde. Stattdessen liess ich mich im Café du Relais nieder, wo mich Oscar, der Café-Kater, besuchte und sich von mir seine Streicheleinheiten abholte, ehe ich im Postauto nach Sitten abfuhr. Oscar blieb in Euseigne, den Kater indes nahm ich mit. Einem alternden Herr gehen 1900 Höhenmeter Abstieg ganz schön in die Oberschenkel, wie ich tags darauf feststellen musste. Die Bilder dieses Tages gibt es hier.

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