5. März 2013

So sitzt es sich in Schlieren

Gestern berichtete ich über eine weitere Sitzbank-Episode aus dem Aargau. Blogleserin Monika, aus dem schönen Schlieren bei Zürich, schickte mir darauf eine nette Variation, wie sie in der Kampstrasse, im älteren Stadtteil, zu sehen ist.



Danke, Monika, für diese beeindruckende Stilstudie. Sie beweisst, dass zwischen Bürgersteig und Quartierstrasse durchaus innovativere Lösungen möglich sind als im fernen Mumpf-Wallbach. Das Sich-gegenüber-Sitzen hat, im Gegensatz zur uniformen Fahrtrichtung von Autopassagieren, etwas wohltuend Menschliches. Ich vermute, dass der diensthabende Strassenplaner während seiner Studienzeit regelmässig mit der Bahn zur Hochschule fuhr. Und weil ihm seine langen Beine in den engen Abteilen immer wieder zum Verhängnis wurden, hat er die zwei Bänke in gebührendem Abstand voneinander aufstellen lassen. Bemerkenswert ist zudem das Baumstämmlein im Bildhintergrund. Ja, genau jenes vor dem Audi. Das erspart die Palme und schafft im Herbst Arbeit für die Stadtgärtnerei.

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