24. November 2012

Petrefakten und Mystik

Neulich waberte und riss der Nebel über dem Ballenbühl oberhalb Ursellen bei Konolfingen. Der aus zwei Linden bestehende Aussichtsgupf war abwechselnd während Minuten über, hälftig und mitten im Wasserdampf. Von irgendwoher wusste ich, dass es sich bei dieser Lokalität um einen Kraftort handelte. Doch einmal mehr blieb mir das Kraft- und Energieempfinden eines derartigen Ortes versagt. Vielmehr beauftragte ich meine Kamera, die mystische Stimmung einzufangen und auf dem Hightech-Sensor der Digitalkamera möglichst originalgetreu abzubilden. Hier die Resultate.






Die Ballenbühl'sche Kraftsache liess mich nachträglich noch ein bisschen herumgoogeln. Hängen geblieben war ich dann bei etwas Unerwartetem. Über das Geographische Lexikon der Schweiz aus dem Jahre 1902 stiess ich unter dem Stichwort Ballenbühl auf den Hinweis, dass es sich hier unter anderem um einen Fundort von Petrefakten handle. In Meyers Konversationslexikon des dem 18. Jahrhunderts las ich sodann: «Griech., lat. Petrifakte für Versteinerungen, Fossilien, fossile organische Reste, im allgemeinen alle durch Umwandlung ihrer organischen Substanz oder eines Teils derselben oder durch Umhüllung in ihrer Form erhaltenen organischen Körper, welche man in Gesteinen eingeschlossen findet». Aha, dachte ich. Und jetzt?

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