28. November 2019

Wanderungen in weniger besuchte Alpengegenden der Schweiz – 119

Der Weg von einem Tal ins andere, über die Höhen von Grächen, soll reich sein an den schönsten Aussichten und besonders dem Botaniker eine reiche Ausbeute liefern. Es müsste auch für den Mineralogen sehr belohnend sein, auf der Höhe dieses Grates so weit als möglich gegen den Rosa vorzudringen, um da, auf einem der höchsten Durchschnittsprofile der Hauptstreichungslinie der Alpen, ihre Formationen zu untersuchen. Überhaupt bieten alle die nächsten, zugänglichen Umgebungen des Rosagebirges, dem Mineralogen, als Sammler im Kleinen, und dem geognostischen Beobachter im Grossen, eine unerschöpfliche Quelle zu den reichhaltigsten Nachforschungen dar, deren genaueren Resultate sowohl für die Oryktognosie[1], als für die Geognosie[2], wichtige Beiträge und Erweiterungen liefern würden.

Die in vier Tagen gemachte Rückreise von Visp über Leuk, die Gemmi usw. nach Zürich, geschah so schnell und flüchtig, und berührte überdies meistens so allgemein bekannte Gegenden, dass ihre Beschreibung hier weggelassen wird.

[1] Veralteter Begriff für die Mineralogie.
[2] Vorgängerbegriff der Geologie.
Ende des Berichts

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