19. November 2019

Wanderungen in weniger besuchte Alpengegenden der Schweiz – 110

Vom Rand des Matterhorngletschers (Furggelgletscher) über die Gartfattalpe herunter bis in das Dorf Zermatt hat man drei kleine Stunden. Es war noch nicht spät nachmittags, als wir da ankamen. Da es hier kein eigentliches Wirtshaus gibt, so meldeten wir uns beim Herrn Pfarrer an und erhielten ein ordentliches Mittagessen. Die zwei Führer, welche wir auf dem Gletscher angetroffen hatten, und die in der ganzen umliegenden Gegend gut bewandert zu sein schienen, heissen: Johann Baptist Brantschen und Anton Binner, beide aus Zermatt. Sie hätten mich als Mineraliensammler gerne dazu überredet, ein nahe gelegenes Gebirgstal, im Findeley (Findelen) genannt zu besuchen, wo hübsche Mineralien aller Art sich finden sollen. Zu diesem Umweg hatten wir aber keine Zeit mehr. Die Führer wurden daher verabschiedet und wir wanderten weiter talabwärts.
Fortsetzung folgt

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