11. September 2019

Wanderungen in weniger besuchte Alpengegenden der Schweiz – 42

Wir hatten jetzt nur allzu fühlbar die Wahrheit der Versicherung unseres wackeren Führers empfunden, dass dieser Pass ebenso hoch und weit mühsamer und schwieriger sei als der Montemoro. Ohne eine Spur von Pfad folgten wir unserem voraneilenden Führer, dem die Richtung nach den obersten Hütten hin bekannt war. Lange suchten wir vergebens, durch Rufen und Jauchzen ein menschliches Wesen auf uns aufmerksam zu machen; wir wurden nur verspottet durch das Echo der umliegenden Felsen. Endlich schallte aus ferner Tiefe herauf der angenehme Ton einer menschlichen Stimme und etwas später wurde unser Auge durch den Schein eines Lichtes erfreut, das, wie wir nachher sahen, die guten Bewohner der nächsten Hütten, zum Leitstern für uns, auf einen über die Hütten emporragenden Platz gebracht hatten.
Fortsetzung folgt

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