22. April 2015

Momo und die Ladehemmung

Vergangenen Sonntag profitierte ich im Hügelland südlich von Wil (SG) von der nachahmenswerten Idee eines Bauern am vielbegangenen Wanderweg Fischingen–Groot–Hulftegg:


Währenddem Momo bereits lautstark sein Revier verteidigte, griff ich also nach einer Knarre und stürzte mich ins Abenteuer. Doch nach nur drei Spritzern hatte mein Schiessplastik eine Ladehemmung. Ich sah im Geiste bereits meine blutenden Waden und den Notfallarzt, wie er mir eine Starrkrampfspritze verabreichte. Doch Momo begriff auch ohne Wassersalven und verzog sich in die hinteren Regionen seines Wirkungskreises.

Als ich durch war, folgte eine Frau mit Nordic-Walking-Stöcken, das Waffenarsenal sportlich ignorierend. Flugs war Momo wieder zur Stelle und zelebrierte kläffend sein Verteidigungsritual. Wäre da zufälligerweise nicht der innovative Landwirt vor Ort gewesen und hätte dem Bläss nicht Order gegeben, aufzuhören, die Frau zu bedrängen … ich weiss nicht …

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen