8. April 2013

Die Brücken

Im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Burgistein ist Interessantes über die Burgisteiner Gürbebrücken und deren Sanierungsbedarf zu erfahren. Drei der insgesamt vier Übergänge sind circa 140 Jahre alt. Die Engelsmoosbrücke wurde 1980 neu erstellt und noch in gutem Zustand. Die aus dem 19. Jahrhunderten Brücken hingegen, weisen unterschiedlich hohen Sanierungsbedarf auf. Als wichtigste Verbindung dient die sogenannte Schulhausbrücke mit einer geschätzten Traglast von 10 Tonnen. Durch den stark zunehmenden Verkehr, insbesondere von Fahrzeugen, welche die Brückentraglast deutlich übersteigen, hat die Schulhausbrücke stark gelitten. Die Tiefbaukommission priorisiert daher die Verstärkung oder gar den Neubau dieses Gürbeüberganges.

Die vier Gürbebrücken von oben (Norden) nach unten (Süden): Chabishüttebrücke, Schulhausbrücke, Neuhausbrücke, Engelsmoosbrücke. 

Die wohlklingende Engelsmoosbrücke ist die oberste der vier Gürbebrücken auf Burgisteiner Gemeindegebiet: Sie wurde 1980 neu erstellt und ist nur einspurig befahrbar.


Ansicht von Südwesten.

Ansicht von Nordosten.


Blick flussabwärts.

Die Neuhausbrücke ist die zweioberste der insgesamt vier Gürbebrücken auf dem Gebiet der Gemeinde Burgistein. Sie ist rund 140-jährig und wurde vor ein paar Jahren saniert. Dennoch blättert die Farbe am Stahlträger munter ab. Den Rost freuts. Die Brücke ist nur einspurig befahrbar. Ein paar Meter flussabwärts befindet sich eine Pegelmessstation des Kantons.


Ansicht von Süden.


Ansicht von Nordosten.


Blick flussabwärts.

Die Schulhausbrücke ist circa 140 Jahre alt und führt, wie es der Name sagt, von der Pfandersmatt zum alten Schulhaus in Burgiwil. Die Brücke ist gleichzeitig die wichtigste Verbindung zwischen Seftigen und Burgiwil. Der zunehmende Motorverkehr setzt der auf 10 Tonnen Traglast ausgelegten Brücke mehr und mehr zu, weshalb die Tiefbaukommission der Gemeinde Burgistein beschlossen hat, diesen Übergang in nächster Zeit sanieren oder gar neu erstellen zu lassen. Wie alle anderen Gürbebrücken in Burgistein, ist auch die Schulhausbrücke nur einspurig befahrbar.


Ansicht von Südwesten


Ansicht von Nordosten.


Blick flussabwärts.

Die unterste der vier Gürbebrücken auf Burgisteiner Gemeindeboden trägt den urigen Namen Chabishüttebrücke. Chabis ist Berner Mundart für Kohl. In Burgistein gab es bis vor kurzem in der Nähe der Chabishüttebrücke eine Sauerkrautfrabrik. Ob sich der Brückenname von der ehemaligen Fabrik ableitet oder ob in Gürbenähe einst eine Chabishütte stand, ist dem Blogverfasser nicht bekannt. Die Brücke weist ein ungefähres Alter von 140 Jahren auf, ist in schlechtem Zustand und nur einspurig befahrbar.


Ansicht von Südwesten.


Ansicht von Nordwesten.


Blick flussabwärts.

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