10. November 2012

Der Intelligenzquotient von Wasser

Heute ging ich von Einsiedeln nach Oberägeri. Ein Dreistünder auf dem Pilgerweg vom Schwyzerischen ins Zugerische. Wie bereits vor Wochenfrist ermöglichte föhnbedingtes Schongangwetter passables Wandern. Auf dem Abstieg vom Katzenstrick, einem Pässlein, welches das Hochtal von Rothenthurm mit Einsiedeln verbindet, eine Tafel mit der Bezeichnung «Gyr-Q.». Sonderbare Q-Abkürzung, dachte ich. Klingt wie IQ, macht aber null Sinn. Erst der bombierte Schachtdeckel neben dem Täfelchen brachte die Lösung: Q steht für Quelle. Als ich wenige Schritte weiter ein Täfelchen mit Kälin-Q. sah – wobei die Erosion den Namen zu Käiin mutieren liess – hatte ich die Bestätigung meiner Q-Interpretation.

Welchen IQ hat das Wasser der Gyr-Q.?

Zwei Fragen beschäftigten mich bis zum Zwischenhalt im Gasthaus Schlüssel oberhalb der Dritten Altmatt, wo mir der Wirt netterweise den Kaffee spendierte, nicht weil ich etwa kein Geld mitführte, sondern ... nun, das ist eine andere Geschichte. Zu den zwei Fragen: 1. Weshalb benennen die Rothenthurmer ihre Quellen? 2. Welchen IQ hat Wasser?

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